Zinsloses Darlehen Schenkungssteuer Berechnung

Zinsfreies Darlehen Schenkungssteuer Berechnung

Der Kreditgeber durfte nach islamischem Recht keine Zinsen berechnen? und eine Schenkungssteuer werden entsprechend bemessen. Steuermanager Wuppertal - Anwaltskanzlei Reutenkolk Unverzinsliches Darlehen: Vorteile lösen Schenkungssteuer aus

Wenn Sie einen Kreditbetrag für den Privat- oder Geschäftsbedarf erhalten, ohne dass Ihnen dafür ein Zins in Rechnung gestellt wird, ist dies ein sogenannter großzügiger Zuschuss. Die Schenkungssteuer auf den Zinsenvorteil wird dann schuldig - und zwar unmittelbar mit der Kreditgewährung. Die Spende wird nach dem Recht als Geschenk angesehen, soweit sie die Aufmerksamkeit des Empfängers auf dessen Rechnung stärkt.

Dies erfordert eine Vermögensübertragung, d.h. eine Reduzierung auf der Seite des Spenders und eine Erhöhung auf der Seite des Empfängers. Das Steueramt nimmt zur Kenntnis, dass der Spender in dem Wissen agiert, dass er weder gesetzlich zur Übertragung des Vermögens noch zur Entgegennahme einer Entgeltforderung angehalten ist. Die Übertragung eines Kapitalbetrages geschieht im Verhaeltnis zu Dritten in der Regelfall nur gegen Verzinsung waehrend der Zeit.

Erfolgt der freiwillige Verzicht auf diese Einnahmemöglichkeit über einen längeren Zeitraum durch unentgeltliche Übertragung der Einkommensquelle auf eine andere, so besteht ein Geschenk in Hoehe der verlorenen Nutzungsmöglichkeit. Dieser errechnet sich aus dem Kapitalbetrag zum Rückgabetermin und dem diskontierten Nominalbetrag bei Amortisation. Der sich ergebende Wertunterschied korrespondiert mit dem Verbrauch des Kreditgebers oder der Erweiterung des Kreditnehmers und ist schenkungssteuerpflichtig, wenn er den Eigenanteil übersteigt.

Beispiel: Zu Beginn des Jahres 2010 gibt der Verwandte seiner Cousine 200.000 EUR für den Hausbau. Sie muss das Geldbetrag nach zehn Jahren zum Nennwert zurÃ??ckzahlen; es werden keine ZinssÃ?tze zugesagt. Die Berechnung des jährlichen Zinsvorteils und der Steuern erfolgt wie folgt: Für den Zinsenvorteil muss die Schenkungssteuer von EUR 9.765,- nach Abzugsmöglichkeit gezahlt werden.

Schenkungssteuer auf den Zinsenvorteil nach Übertragung des Rückzahlungsanspruches

Bei Gewährung eines unverzinslichen Darlehens mit einer die Lebensdauer des Kreditgebers übersteigenden Frist und späterer Übertragung des Rückzahlungsanspruchs verbleibt die durch den Zinsenvorteil angereicherte Person auch nach der Übertragung schenkungssteuerpflichtig. Der Steuerabzug erfolgt bei Abschluss des Darlehensvertrages und ist, unabhängig von der Zession, auf der Grundlage der Lebensdauer des Kreditgebers zum Gewährungszeitpunkt des Darlehens zu bewerten.

Wenn der Empfänger der Abtretung die Frau des Schenkers ist, stellt der Forderungserwerb und die weitere Darlehensgewährung an den Ehepartner keine Leistung zwischen den Ehepartnern dar. Die Klägerin hat von ihrem Stiefvater W. ein zinsloses Darlehen in Höhe von 250 000 DEM erhalten, das in Jahresraten zurückgezahlt wird. W. war zum Gewährungszeitpunkt des Kredits 66 Jahre in Deutschland.

Man einigte sich darauf, dass ein verbleibender Rückzahlungsanspruch auf seine Nachkommen übergeht, wenn das Darlehen zum Zeitpunkt seines Todes und des Todes seiner Gemahlin nicht in voller Höhe getilgt war. Nach zwei Jahren und nach Tilgung von 70.000 DEM hat W. die Kreditforderung an seine Tochtergesellschaft T., die Gemahlin des Beschwerdeführers, abgetreten.

Die FA bestimmte die Schenkungssteuer auf der Grundlage des Zinsvorteils des Antragstellers - auf der Grundlage des Barwerts von 250 000 DEM - für den Zeitraum ab dem Tag, an dem das Darlehen an die Zession gewährt wurde. Die Schenkungssteuer für T. wurde für den Zeitraum danach auf der Grundlage des Nennwertes des verbleibenden Darlehens von 180 TDM ermittelt. Als Reaktion auf ihren Einwand hat die FA - unter Beteiligung des Beschwerdeführers - die Anreicherung des T. auf der Grundlage des diskontierten Barwerts unter Berücksichtigung der Lebensdauer des W. von zehn Jahren bestimmt.

Der FA stützte den Zinsenvorteil nun zum einen auf das bis zur Übertragung verwendete Eigenkapital von 70.000 DEM und zum anderen auf das Restkapital von 180.000 DEM, das der Lebensdauer des Spenders von zwölf Jahren zum Zeitpunkt des Darlehensvertrages entspricht, als Anreicherung.

Zum Klarstellen: Zweck der Spende ist die dem Kreditnehmer eingeräumte Verwendungsmöglichkeit und nicht die Höhe der gesparten Zinserträge, obwohl immer von einem Interessenvorteil die Rede ist (siehe Mönch, ArbStG, 7 BZ 15, 12 BZ 79; Kritik: Mönch, ArbStG, 7 BZ 51). Der Anreicherungsgrad ist mit einem Mehrfachen des Jahreswertes der Kapitalauslastung zu bewerten.

Der Einjahresbetrag nach 12 Abs. 1 EStG in Verbindung mit der Bei unverzinslichen Darlehen ist dieser jährliche Wert entsprechend der vertraglich festgelegten Laufzeit nach den §§ 13, 14 FL und Anhang 9a zu 13 FL (Troll, Erbschaftssteuergesetz, 7 Abs. 7 Nr. 31) zu aktivieren.

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