Zinsen Gesellschafterdarlehen Gmbh

Beteiligung Gesellschafterdarlehen Gmbh

Gezahlte Zinsen werden als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung (Betriebsaufwand) erfasst. Wenn dagegen die gezahlten Zinsen ungewöhnlich niedrig sind, wird keine Korrektur vorgenommen. (natürlich im Vergleich zu den von der GmbH gezahlten Zinsen)?.

Die FG Münster: Konstitutionalität des Ausschließens der Abgeltungsteuer für Gesellschafterdarlehen

Die Kommission hat beschlossen, dass der Wegfall der vorteilhaften Abgeltungssteuer auf Zinsen aus einem Gesellschafterdarlehen, das eine Körperschaft an einen Aktionär mit einem Anteil von mehr als 10 vH gezahlt hat, keine verfassungsmäßigen Einwände aufwirft. Die Ablehnung der Sparpauschale in solchen Situationen, in denen die Abgeltungssteuer nicht angewendet wird, ist auch nicht rechtswidrig. In der Streitigkeit hatte der Ehekläger einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, deren alleiniger Anteilseigner er war, ein Kreditgewähr geleistet.

Die Klägerin war der Ansicht, dass der Quellensteuersatz von 25 Prozentpunkten und nicht sein erhöhter individueller Satz auf die von der GmbH an ihn gezahlten Kreditzinsen anzuwenden sei. Auch bei der Verwendung des persönlichen Steuersatzes macht die Antragstellerin geltend, dass mindestens die Sparpauschale von 1 602 EUR für Ehepaare vom Zinsertrag abzuziehen sei.

Unvereinbar sind die im Streitthema geltenden Rechtsvorschriften, die einen Ausschluß des Quellensteuersatzes und der Sparpauschale vorsehen. Die Ansicht des Beschwerdeführers wurde vom zehnten Bundesrat nicht geteilt. 32d Abs. 2 Nr. 1 S. 1 Buchst. b) b) Das für den Rechtsstreit geltende 32d Abs. 2 Nr. 1 S. 1 Buchst. b) StG, das die Erhebung des Quellensteuersatzes auf Zinsen auf Darlehen an einen Anteilseigner, der einen Anteil von mind. einem Zehntel am Kapital der Gesellschaft hält, ausschließt, verstößt nicht in besonderem Maße gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz des § 3 Abs. 1 S. 1 StG.

Die Legislative ist befugt, die Geltung des - in der Regel - vorteilhafteren Endgültigen Quellensteuersatzes durch außergewöhnliche Umstände zu beschränken, bei denen die Gefährdung besteht, dass Gesellschaftsgewinne in Gestalt von Fremdkapitalzinsen "abgesaugt" und auf die privilegierte steuerpflichtige Privataktionärsebene übertragen werden, so dass ein ungerechtfertigter Steuersatzabstand entsteht. Im Falle einer Firmenfinanzierung durch einen wesentlichen Beteiligungsgesellschafter besteht diese Gefährdung in der Regel.

Der in § 20 Abs. 9 des Gesetzes über den pauschalen Ausschluß des Sparers in den Faellen, in denen die Abgeltungssteuer nicht angewendet wird, stößt auch nicht auf verfassungsrechtliche Einwendungen. Statt der Sparpauschale kann der Steuerzahler die tatsächlichen einkommensbezogenen Aufwendungen abrechnen. Würden, wie im Falle eines Rechtsstreits, keine einkommensbezogenen Aufwendungen anfallen, würde die Versteuerung der unveränderten Zinserträge genau der jeweiligen Finanzkraft des Steuerzahlers entsprechen.

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