Zinsbindung

Festverzinsung

Vorteile und Schwächen der Festzinsfinanzierung Für die meisten Menschen ist der Erwerb einer Liegenschaft ein Erwerb, der nur einmal im Jahr durchgeführt wird. In den meisten FÃ?llen muss fÃ?r die Finanzierungen eine Langzeitfinanzierung Ã?ber Baufinanzierungen gewÃ?

hlt werden. Damit steht jeder potenzielle Kreditnehmer vor der Problematik des festen Zinssatzes. Bei der Vergabe eines Baukredits für eine Liegenschaft können hinsichtlich der Festzinsperiode unterschiedliche Konditionen festgelegt werden.

Im Falle teurer Zinsen ist es sinnvoll, eine lange Festzinsperiode zu ersparen. Sind die Immobiliendarlehen dann wieder zu niedrigen Zinsen erhältlich, ist man nicht an Hochzinsen verpflichtet, solange die Festzinsperiode kürzer ist. Der Kreditnehmer muss die Ausgleichszahlung an die Hausbank leisten, wenn er ein Darlehen vor Auslaufen des festen Zinssatzes storniert, um ein neues Darlehen zu besseren Bedingungen zu schließen.

Der Darlehensnehmer hat in Niedrigzinsphasen das Bedürfnis, diese geringe Zinslast so lange wie möglich zu halten, um eine Liegenschaft kostengünstig kaufen und refinanzieren zu können. Angesichts der derzeit niedrigen Zinssätze sollte man sich darauf einigen, dass die Zinssätze so lange wie möglich festgelegt werden. Vielmehr ist auf lange Sicht mit wieder ansteigenden Zinssätzen für Baugelder zu rechnen. Bei den Baugeldern ist mit einem Anstieg zu rechnen. Bei den Baugeldern ist zu erwarten.

Der Kreditnehmer muss jedoch berücksichtigen, dass eine längerfristige Festverzinsung eine Prämie auf das aktuell niedrige Zinsniveau darstellt. Denn auch bei langfristiger Zinsbindung erhält die Hausbank den zugesagten niedrigen Zinssatz nur, wenn sie das Bauspargeld schon seit langem zu einem erhöhten Zinssatz am Kapitalmarkt ausleihen kann. Dennoch werden sich die Planbarkeit und die Tatsache, dass die Zinssätze mit einer langfristigen Festzinsperiode noch lange Zeit anhaltend niedrig bleiben werden, auszahlen.

Zugleich sollte jedoch eine höchstmögliche Rückzahlung beschlossen werden, damit der Restbetrag des Darlehens, der voraussichtlich mit einer Folgefinanzierung über einen möglicherweise deutlich erhöhten Zinssatz nach Ablauf der langfristigen Festzinsperiode zu finanzieren sein wird, nicht zu hoch ist. Im Falle von Immobiliendarlehen sind in der Regelfall Festzinsperioden von 5 Jahren oder mehr möglich und gebräuchlich, bei der CreditPlus Bank z.B. sind es 7 Jahre.

Bei vielen Baudarlehen gibt es auch Festzinsperioden von 10, 20 und bis zu 30 Jahren. Die Zinsprämie sollte sich dennoch auszahlen. Es sollte jedoch eine Festzinsperiode von 15 Jahren festgelegt werden. Für lange Festzinsperioden fordern die Kreditinstitute eine Zinsprämie, weil sie das niedrig verabredete Zinnniveau auch dann gewährleisten müssen, wenn sich das Bauspargeld schon seit langem wieder in einer hochverzinslichen Phase befindet.

Die Kreditnehmer müssen daher aktuell mit einer Prämie von rund 2,50 Prozent auf den tiefen Zins kalkulieren, wenn sie einen langen Festzinszeitraum von 30 Jahren vereinbart haben wollen. Die individuelle Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers, der Liegenschaft und ihres Standortes kann sich auch auf die Finanzierbarkeit durch einen Baudarlehen auswirken.

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