Widerruf eines Kreditvertrages Muster

Kündigung eines Kreditvertrages Musterbeispiel

Aufhebung privater Kreditverträge Der Widerruf von Privatkreditverträgen (von Nov. 2002 bis Jun. 2010) ist aufgrund einer falschen Widerspruchsbelehrung nur bis zum 20.06.2016 (!

!) möglich! Die Stornierung kann sich wirtschaftlich sehr empfehlen! Beispiel: Die Family X hat 2007 mit einer großen inländischen Bank einen Darlehensvertrag über EUR 80.000,00 abgeschlossen. Das Widerrufsrecht war fehlerhaft.

Das Darlehen wurde 2015 zurückgezogen, weil die Fam. X den hochverzinslichen Kreditvertrag nicht mehr wollte. Der Schuldner (Familie X) bewahrt sich die von der Hausbank verlangte Vorauszahlungsstrafe und hat einen Zinsanspruch. Durch den Widerruf der seit dem 1. November 2002 geschlossenen Kreditverträge haben deutsche Kreditanstalten (Banken, Sparbanken, Versicherungsgesellschaften, Bausparkassen) bereits sehr große Beträge an die Schuldner getilgt.

Banken in Deutschland sind mit weiteren Rückzahlungsansprüchen in Höhe von Milliarden Euro bedroht. Im Falle einer unrichtigen Belehrung über das Recht auf Widerruf hat sich die Frist nicht verlängert und damit auf unbestimmte Zeit fortgesetzt. Durch viele Urteile zu Lasten der Kreditanstalten hat die Banklobby eine Rechtsänderung durchgesetzt. Für alle zwischen dem 01.11.2002 und dem 10.06.2010 abgeschlossenen Immobilienkreditverträge endet das Widerspruchsrecht wegen fehlerhafter Widerrufsbelehrung danach bis zum 21.06.2016 (Art. 229 § 38 Abs. 3 S. 1 EGBGB).

Der erfolgreiche Widerruf einer Kreditvereinbarung bringt dem Darlehensnehmer in der Regel erhebliche wirtschaftliche Vorteile: Kreditinstitute machen es dem widersprechenden Darlehensnehmer immer wieder schwer, seine Rechte zu durchsetzen. Häufig sind Gerichtsverfahren erforderlich, um in Regulierungsverhandlungen mit den Finanzinstituten zu gelangen. In einigen Kreditanstalten sind bereits außergerichtliche Vergleiche möglich. Ob der Mandant durch einen erfahrenen Fachmann repräsentiert wird oder nicht, wird in den juristischen Abteilungen der Bank und ihrer Rechtsanwälte sehr rasch erkannt.

Dabei ist es notwendig, die aktuelle Rechtssprechung und die Rechte des Auftraggebers genau zu kennen. Danach können Verhandlungen auf gleicher Höhe mit den Kreditinstituten geführt und eine Einigung rascher erzielt werden. Selbst bereits getilgte Darlehen können bei fehlerhaften Widerrufsbelehrungen noch storniert werden. Auf alle vom Auftraggeber geleisteten Zahlungen von Kapital und Zinsen hat die BayernLB dann vor allem die geleistete vorzeitige Rückzahlungsstrafe und die Zinsen auf die Nutzung zu erstatten.

Das Widerrufsrecht ist nicht beschränkt. Bisher haben die Kreditanstalten den BGH ganz bewußt daran gehindert, über die Verwirklichungsfrage zu entscheiden. Dabei ist davon auszugehen, dass die Institute eine verbrauchergerechte Entscheidungsfindung durch den BGH fürchten. Kreditverträge, die vor mehr als zehn Jahren geschlossen wurden oder vor einigen Jahren rückgängig gemacht wurden, erhöhen das Verlustrisiko für die Gerichtsbarkeit.

Ungeachtet einer Klärungsentscheidung des Bundesgerichtshofes vom Septembers 2015 sind einige Gerichte noch im Gespräch, ob die Kreditinstitute 5 Prozentpunkte über dem Basiszins p.a. oder nur 2,5 Prozentpunkte p.a. als Benutzerzinssatz zurückerstatten sollen. Bei einer Vielzahl von Ausführungen der Widerrufsbelehrung gibt es noch keine einheit lich geltende Rechtsprechung zu deren Inkrafttret. Übernimmt die BayernLB den Widerruf des Auftraggebers - das ist das angestrebte Ergebnis -, so hat der Auftraggeber eine Folgefinanzierung für das Darlehen bereitzustellen.

Haben sich die wirtschaftlichen Verhältnisse des Auftraggebers (deutlich) verschlimmert, kann dies im Einzelfall ein Hindernis darstellen. Die Kündigung eines Kreditvertrages wird rasch und preiswert erläutert. Deshalb sollte auch in Zweifelsfällen die Widerrufsfrist (20.06.2016) strikt beachtet werden. Nachträglich können die Forderungen des Auftraggebers aus dem Widerruf in aller Stille durchgesetzt werden.

Für gegenseitige Forderungen nach Widerruf gelten die allgemeinen Verjährungsfristen von drei Jahren am Ende des Jahres. Gelangt der Auftraggeber später zu dem Schluss, dass er seine Rechte trotz erklärten Widerspruchs nicht ausüben will, kann er dies zu jeder Zeit tun. Ist der Widerruf mit einer Frist verbunden, gehen die Rechte des Auftraggebers unter.

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