Widerruf Darlehensverträge Frist

Aufhebung von Darlehensverträgen Fristsetzung

jedoch nur, wenn der unterzeichnete Darlehensvertrag bei der Bank eingegangen ist. um ihre Darlehensverträge auch nach Ablauf der regulären Frist zu widerrufen. Ein Widerruf ist nach Ablauf der Frist ausgeschlossen. zu erkennen, unter welchen Bedingungen die Frist konkret beginnen soll. Unglücklicherweise haben Sie diese Frist in der Hektik des Alltags übersehen.

Darlehensrücktritt mit dem Widerrufsjoker: Was für Kredite können zurückgezogen werden, gibt es eine Frist und was sind die Vorzüge einer Kreditkündigung?

Darlehensrücktritt mit dem Widerrufsjoker: Was für Kredite können zurückgezogen werden, gibt es eine Frist und was sind die Vorzüge einer Kreditkündigung? Die Kreditzinsen sind derzeit sehr niedrig. Was wäre es, wenn Sie ganz unkompliziert einen neuen Kredit zu den derzeitigen Bedingungen aufnehmen und sich von Ihrem bisherigen, teureren Darlehensvertrag trennen könnten?

Zahlreiche Kreditnehmer können ihren bisherigen Kreditvertrag aufheben. Erfahren Sie in dieser rechtlichen Frage, wann Sie Ihren Kreditvertrag kündigen können und worauf Sie beim Widerruf eines Kredits achten sollten.

Kündigung von Konsumentenkreditverträgen - Zinsersparnis mit Risiko -/ BRS

"Wenn wir damals so tiefe Zinssätze gehabt hätten", meinen viele Kreditnehmer heute im Hinblick auf die aktuellen Zinsentwicklungen. Sie möchten ihren vor Jahren abgeschlossenen Kreditvertrag mit relativ hohem Zinssatz gegen einen Kreditvertrag eintauschen, der zu den aktuellen Bedingungen geschlossen werden kann. Jeder Konsument, der nach dem Stichtag 31. Dezember 2002 einen Kreditvertrag geschlossen hat, kann im Einzelnen seinen Kredit verfrüht zurückziehen und Zins ersparen.

Ein Widerruf kann jedoch tödliche Auswirkungen haben, wenn Sie sich nicht richtig vorbereiten. Ein Kreditnehmer hat seit dem Stichtag 31. Dezember 2002 ein Kündigungsrecht aus dem Konsumentenkreditvertrag ( 495 Abs. I BGB). Dementsprechend kann der Konsument seine Absicht, den Kreditvertrag abzuschließen, innerhalb einer Frist von zwei Kalenderwochen zurücknehmen (§§ 495 Abs. 2, 355 Abs. 2 BGB).

Nach den §§ 495 Abs. 2 Nr. 1, 355 Abs. 2 S. 1 BGB fängt die Widerspruchsfrist erst an, wenn der Konsument über zwingende Angaben (in der "Widerrufsbelehrung") aus 247 Abs. 6 Nr. 2 des EGBGB informiert worden ist. Bei fehlenden Pflichtdaten oder bei Nichteinhaltung der rechtlichen Vorgaben kann der Kreditnehmer das Kreditverhältnis auch Jahre später wieder aufheben.

In vielen Kreditverträgen aller großen Kreditanstalten sind falsche Pflichtinformationen hinterlegt, so dass die Zweiwochenfrist oft nicht zu Ende ist. Die Darlehensverträge können heute noch gekündigt werden. Auch bereits beendeten Kreditverträgen kann im Einzelnen noch widersprochen werden (siehe jüngstes LG Köln, Urteil vom 21. Juni 2014 - 3 G 255/13).

Das Kündigungsrecht kann jedoch verfallen, wenn z.B. der Aktivdarlehensvertrag seit Jahren getilgt ist und das Kreditunternehmen im Hinblick auf die vollständige gegenseitige Befriedigung aller Verbindlichkeiten aus dem Aktivdarlehensvertrag nicht mehr mit einer Kündigung gerechnet werden muss (siehe OLG Düsseldorf, Urt. v. 9. Jänner 2014 - I-14 U 55/13).

Auf den ersten Blick sind die Auswirkungen eines widerruflichen Geschäfts nur für den Kreditnehmer angenehm. Beendet der Kreditnehmer einen Kreditvertrag vor dem Ende der Festschreibungszeit, ist er in der Regel zur Entrichtung einer vorzeitigen Tilgungsstrafe angehalten. In diesem Fall soll die Frühtilgungsstrafe den Verlust decken, der dem Kreditinstitut durch die Vorfälligkeit des Kredits entstanden ist (sog. Refinanzierungs- und Margenverlust).

Somit muss der Kreditnehmer auch bei vorzeitiger Kündigung des Kreditvertrages im Grunde genommen die ursprünglichen Zinszahlungen leisten. Wenn der Kreditnehmer jedoch den Kreditvertrag kündigen kann, darf die Bank keine Strafe für die vorzeitige Tilgung fordern. Er ist zur Erstattung aller bereits geleisteten Zins- und Tilgungszahlungen des Darlehensnehmers angehalten. Der Kreditnehmer hat jedoch für den Zeitpunkt zwischen Zahlung und Tilgung des Kredits den vertraglich festgelegten Kreditzins zu bezahlen ( 357a Abs. 3 S. 1 BGB).

Soweit das Kreditdarlehen durch ein dingliches Sicherungsrecht besichert ist, kann gezeigt werden, dass der Nutzwert unter dem vereinbarten Kreditzins lag. Der Kreditnehmer ist in diesem Falle nur in geringem Umfang verpflichtet (§ 357a Abs. 3 Sätze 2 und 3 BGB). Der Kreditnehmer kann so durch die Aufnahme eines Kredits zu vorteilhafteren Bedingungen seine Zinsbelastung für die zukünftige Entwicklung im Einzelnen deutlich reduzieren.

Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass der Kreditnehmer den ausstehenden Kreditbetrag innerhalb von 30 Tagen zurückzuzahlen hat (siehe § 357a Abs. 1 BGB). Als Gegenleistung gibt die Bank dem Kunden die von ihr gewährten Wertpapiere zurück. Voraussetzung dafür ist jedoch die Auszahlung der ausstehenden Darlehenszahlungen. Für viele Kreditnehmer ist die Tilgung des ausstehenden Kreditbetrages mit erheblichen Problemen verbunden.

Von ihrem Auszahlungsrecht machen viele Bankkunden ohne Sicherstellung der Folgefinanzierung Gebrauch. Eine Welle von Widerrufen hat die Kreditanstalten überschwemmt, was zu Schäden in Höhe von mindestens einem zweistelligen Mio. Euro-Betrag für sie führen soll. Daher sind die Kreditanstalten nicht mehr darauf vorbereitet, die Kreditverträge an den jeweiligen Zins anzugleichen. Im Gegenteil, es zeichnet sich ein kreditinstitutübergreifender Widerstreit ab, der sich darin zeigt, dass viele Kreditanstalten nicht mehr in der Lage sind, Folgefinanzierungen für diejenigen Kreditnehmer bereitzustellen, die - aufgrund angeblich falscher Pflichtinformationen - ihr Rücktrittsrecht ausüben.

Der in § 357a Abs. 1 BGB vorgesehene Zeitraum von 30 Tagen, der am 16. Mai 2014 inkrafttreten ist, ist eine knappe Zeit, um ein Finanzinstitut zu suchen, das eine Umschuldung finanzieren kann, die zu den von Ihnen geforderten Bedingungen erfolgt. Die neue Widerstandsbewegung der Banken macht die Umschuldungen noch schwieriger.

Die Bank kann nach Ende der 30-tägigen Frist ihren Rückforderungsanspruch vor Gericht durchsetzen. Der Widerruf kann in diesem Falle zum Wegfall der Liegenschaft anstelle der angestrebten Zinseinsparung mitführen. In diesem Zusammenhang sollte der Widerruf eines Kredits nicht unerwartet sein. Zusätzlich zur Überprüfung, ob die Bedingungen für den Widerruf überhaupt erfüllt sind, sollte die Folgefinanzierung bereits in einem frühen Stadium gesichert werden.

Der Kreditnehmer sollte sich auch in diesem Kontext juristisch beraten aufsuchen. Es kann keine Gewähr für die Verwendung im Einzelfall gegeben werden.

Mehr zum Thema