Widerruf Darlehen Rückabwicklung

Stornierung Darlehen Stornierung

Taschenrechner für Kündigungsdarlehen (Kündigungsjoker). Rückbuchung von Zins- und Tilgungszahlungen Der BGH hat mit der kürzlich veröffentlichten Entscheidung vom 12.01.2016 (XI ZR 366/15) zwei bisher sehr umstrittene Fragestellungen zum Widerruf von Verbraucherkreditverträgen präzisiert. Mit dieser Entscheidung und der vorangegangenen Entscheidung des BGH vom 22.09.2015 (XI ZR 116/15) ist nun klar, dass der Kreditgeber (die Bank) vom Kreditnehmer (Kunden) den vollen Nettokreditbetrag und die Entschädigung in Hoehe des vertragsgemaess festgelegten Satzes zurueckfordern kann.

Auf die zurückgezahlte Kreditforderung muss der Debitor immer den Wiederbeschaffungswert zahlen, so dass sich seine Rückzahlungszahlungen für ihn auszahlen. Wäre dem Kunden ein günstigerer Marktzins für Immobiliendarlehen nachgewiesen worden, muss er diesen nur als Wertsteigerung bezahlen. Er kann seine Zins- und Rückzahlungszahlungen von der Hausbank zurückfordern und auch einen Anspruch auf Nutzungsentschädigung geltend machen. In diesem Fall ist der Auftraggeber berechtigt, die Zinsen und Rückzahlungsbeträge zurückzufordern.

Dies bedeutet, dass die Hausbank ihm das geben muss, was sie mit ihren Leistungen erlangt hat. In seiner Entscheidung vom 12. Januar 2016 hat der Bundesgerichtshof seine Ansicht bekräftigt, dass diese Nutzungsentschädigung sowohl auf die Zinszahlung als auch auf die Rückzahlung zu zahlen ist und dass eine - widerlegbare - Rechtsvermutung vorliegt, dass eine Hausbank Leistungen in Höhe von 5%-Punkten über dem Basiszins beziehen wird.

Der BGH hat in seiner Verfügung vom 12. Januar 2016 auch die bisher inkonsistente Fallstudie zum streitigen Betrag in Verfallsfällen klargestellt. Sie hat alle bisher bevorzugten Verfahren des Obersten Gerichtshofs abgelehnt und beschlossen, dass der relevante Betrag die Höhe der bisher vom Auftraggeber an die Hausbank geleisteten Zahlungen ist. Der Beschluss ist weitgehend zu begrüssen, da er für die rechtliche Sicherheit sorgt und den Verbrauchern die Beurteilung des Kostenrisikos erleichtert.

Wir möchten auch an dieser Stellen noch einmal darauf hinweisen, dass das Widerspruchsrecht für Verträge aus dem Zeitabschnitt vom 01.09.2002 bis 10.06.2010 aufgrund einer neuen Rechtsvorschrift nachträglich am Ende des 20.06.2016 erlischt. Unsere spezialisierten Anwälte für Bank- und Kreditmarktrecht sind Ihr idealer Gesprächspartner bei allen Fragestellungen rund um den Widerruf von Kreditverträgen.

Philipp Meier betreut unsere Klienten in finanzvertriebs- und gesellschaftsrechtlichen Fragestellungen und ist der kompetente Gesprächspartner für alle Fragestellungen im Zusammenhang mit der Vorbereitung und Konzeption von Ausgabeprospekten nach den Vorschriften des WpPG, der Prospektsverordnung (ProspektVO) sowie von Investitionsprospekten im Sinn des VermAnlG in Deutschland und der VermVerkProspektverordnung (VermVerkProspV).

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum