Vorfälligkeitszinsen bei Kreditablösung

Zins für vorzeitige Rückzahlung der Darlehensrückzahlung

Das war die Bank, bei der sie jeden Monat für das Haus bezahlte. Die Problematik der Vorauszahlungsstrafe für eine Bankrechnung wird oft missverstanden. Strafen für vorzeitige Rückzahlungen bei Kreditkündigungen sind nicht immer abzugsfähig.

M. Z. Wenn wir eine fremdfinanzierte Liegenschaft mieten, können wir die Zinserträge als einkommensbezogene Aufwendungen von der Umsatzsteuer abziehen. Bei der Veräußerung der Liegenschaft zählen die Vorauszahlungszinsen jedoch nicht mehr zu den einkommensbezogenen Aufwendungen. Das BFH hat beschlossen, dass die vorzeitige Rückzahlung nach dem Kauf einer Liegenschaft nicht mehr als einkommensabhängiger Aufwand aus Miet- und Pachterträgen abzugsfähig ist (Ref. : IX R 42/13).

Ein Weib versuchte, die Vorauszahlungsstrafe einzufordern, nachdem es sein Eigentum als einkommensbezogene Ausgaben verkaufte. Im vorliegenden Falle war die Ehefrau über zehn Jahre lang Besitzerin einer vom Kredit finanzierten Liegenschaft, die sie seit dem Erwerb gemietet hatte. Im Jahr 2010 verkaufte sie die Liegenschaft, und in dem Kaufvertrag hat sich die klagende Partei verpflichtet, das Grundstück unbelastet zu übertragen.

Aufgrund der Pflicht mussten Sie den offenen Kreditbetrag frühzeitig zurückzahlen und der Hausbank eine Vorauszahlungsstrafe auferlegen. Von den Erträgen aus Mieten und Pachten waren dann die geleisteten Vorauszahlungszinsen als erfolgsabhängige Aufwendungen abzuziehen. Die Vorauszahlungszinsen sind abzugsfähig, in diesem Falle jedoch nicht. Das BFH entscheidet in diesem Falle wie folgt: "Wenn ein Steuerzahler seine Darlehensforderung frühzeitig zurückzahlt, um sein bisher gemietetes Grundstück unbelastet übertragen zu können, kann er die an den Kreditgeber zu zahlende Vorauszahlungsstrafe nicht als einkommensbezogene Aufwendungen in den Einnahmen aus Miete und Leasing einbehalten.

Nach § 9 EStG werden Fremdkapitalzinsen, die wirtschaftlich an Erträge gebunden sind, als ertragsabhängige Aufwendungen betrachtet. Bei den langfristigen Fremdkapitalzinsen werden auch die vorzeitigen Tilgungszinsen aus einem vorgezogenen Darlehen berücksichtigt. Nach Ansicht des BFH ist die Vorauszahlungsstrafe eine Nutzungsgebühr für das über die kürzere Frist aufgenommene Fremdkapital. In diesem Fall handelt es sich um eine Gebühr.

Also, wenn unser Kläger den Darlehensvertrag vorgezogen hätte, aber weiterhin das Objekt vermietet hätte. Sie hätten dann die aus der Beendigung resultierenden Aufwendungen als einkommensbezogene Aufwendungen aus Miete und Leasing in Anspruch nehmen können. Dabei wäre der Bezug zwischen der Emission, d.h. der vorzeitigen Rückzahlung, und den Mieteinnahmen ersichtlich. Im Falle des Klägers war der Sachverhalt grundlegend anders.

Aufgrund des Verkaufs der Liegenschaft bestand kein wirtschaftlicher Bezug zwischen dem Aufwand und den Erträgen aus Miete und Leasing. Ist die Liegenschaft nicht mehr im Besitz des Klägers, fallen keine Werbungskosten an. Eines macht der BFH in diesem Falle deutlich: Wenn wir unsere Liegenschaft nach der Vorfälligkeit des Darlehens nicht verpachten, in diesem Falle durch Veräußerung, haben wir auch keinen Anrecht auf Erstattung der Werbungskosten durch das Steueramt.

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