Vorfälligkeitsentschädigung Kündigung durch Bank

Strafe für vorzeitige Rückzahlung Kündigung durch die Bank

eine Vorfälligkeitsentschädigung für die vorzeitige Beendigung des Vertrages abzuschaffen und auf eine Beendigung durch die Bank zu hoffen. Kein Vorfälligkeitsentgelt bei Kündigung durch die Bank Wenn die Bank das Darlehen selbst zurückzieht, hat sie keinen Anspruch auf eine Vorfälligkeitsentschädigung! Bezahlte Strafen für vorzeitige Rückzahlungen können zurückgefordert werden. Meldet ein Kreditinstitut einen Kreditnehmer wegen Verzuges mit seinen Raten außergewöhnlich, so hat es keinen Anspruch auf eine Vorfälligkeitsentschädigung. Bei Not leidenden Darlehen berechnen die Kreditinstitute nicht nur dem Kreditnehmer einen Verzugszins (oft genug 5%-Punkte über dem Basiszins statt der tatsächlich erlaubten 2,5%-Punkte), sondern auch regelmässig eine Vorfälligkeitsentschädigung nach Beendigung.

Nach Ansicht des BGH schliesst diese Bestimmung die Behauptung einer als Ausgleich für das Leistungsinteresse geforderten Vorfälligkeitsentschädigung aus. Damit können Kreditnehmer in einer solchen Konstellation (Beendigung des Kreditvertrages durch die Bank) künftig eine geforderte Vorauszahlungsstrafe unter Bezugnahme auf die neueste BGH-Rechtsprechung verweigern. Darüber hinaus können auch bereits in der vergangenen Zeit bezahlte Vorfälligkeitsentgelte gefordert werden.

Im Zuge eines außerordentlichen Erfolgs der Kaufmann-Kanzlei ist die Bank der Westdeutschen Immobilenbank AG unverzüglich nach Ersuchen um die Erhebung einer eingezogenen Vorfälligkeitsentschädigung aus einem Altdarlehensvertrag von 2002, den die Bank 2014 beendet hat, nachgekommen. Bei der Westdeutschen Immobilenbank handelt es sich um eine Bank. Eine Vorlesung eines Fachanwalts mit Bezug auf die Verfügung des BGH vom 19.01.2016 reichte aus. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dies anders ausfallen könnte, wenn der Kreditnehmer allein (d.h. ohne Rechtshilfe) geht.

Die von einer Kündigung betroffenen Kreditnehmer sollten die konsumentenfreundliche Fallrechtsprechung des Bundesgerichtshofs nutzen, um die an die Bank geleisteten Strafen für die vorzeitige Rückzahlung mit Unterstützung eines Fachanwaltes für Bank- und Finanzmarktrecht zu fordern.

Kein Vorfälligkeitsentschädigung bei Kündigung des Verbraucherkredits durch die Bank

Der Bundesgerichtshof hat in seinem Beschluss vom 18. Juni 2016 festgestellt, dass ein Kreditunternehmen keinen vorzeitigen Rückzahlungsausgleich verlangen kann, wenn es das Kredit an den Konsumenten wegen verspäteter Zahlungen auflöst. Im Einzelfall war ein Kreditnehmer eines Konsumentenkredits mit der Bezahlung der Tranchen in Rückstand. Aus diesem Grund hatte die kreditgebende Bank das Kreditgeschäft beendet und eine Vorfälligkeitsentschädigung zusätzlich zum ausstehenden Kreditbetrag verlangt.

Das Bundesgericht hat zugunsten der Klägerin urteilt, so dass die Klägerin die bereits geleistete Vorfälligkeitsentschädigung zurückerhalten hat. Das Gericht hat über die Möglichkeit einer Bank entschieden, vom Kreditnehmer anstelle von Rückstandszinsen eine (in der Regel wesentlich höhere) Vorauszahlungsstrafe zu fordern. Dabei geht es darum, die Schadensberechnung zu vereinfachen, wenn der Konsument mit Kreditraten in Verzug ist.

Das wird ihm mit der aufwändigen Kalkulation einer Vorauszahlungsstrafe nicht möglich sein. Die betroffenen Kreditnehmer, deren Darlehen von der Bank beendet wurde, können sich daher nun weigern, eine Vorauszahlungsstrafe zu zahlen. Jeder, der nach der Kündigung bereits eine Vorauszahlungsstrafe von der Bank bezahlt hat, kann diese von der Bank zuruckverlangen. Werden Kreditnehmer von ihrer Bank zur Entrichtung einer Vorauszahlungsstrafe auffordern, ist es daher sinnvoll, die Legalität dieser Forderungen zu prüfen.

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