Verzinsung Gesellschafterdarlehen Berechnung

Zinsen auf Gesellschafterdarlehen Berechnung

Nach der französischen Zinsmethode werden am ersten Anlagetag keine Zinsen und am letzten Anlagetag Zinsen gezahlt. Grundkenntnisse der Bilanzierung in der Hotellerie: Schnellzugriff auf.... - Es gibt die folgenden Personen: Bernd Heesen, Christoph Walter Meusburger.

Dr. Bernd Heesen war Mitglied einer der "Big Four" Steuer-, Prüfungs- und Beratungsfirmen. Er ist heute Geschäftsführer der International Management Academy Berlin-BGL, die Schulungen zu speziellen Buchhaltungsfragen durchführt, und Eigentümer von ABH Partners in München, einem Unternehmen, das unter anderem die im Auftrag von Kunden für Unternehmen aller Branchen vorgelegten Auswertungen erstellt: Christoph Walter Meusburger ist dipl. kaufmännischer Angestellter, Diplom-Kaufmann und versierter Vertriebs- und Controlling-Manager.

BEFH, 16.12.1999 - I B 115/97

I. Der Kläger und Beschwerdeführer (Kläger) --a GmbH - hat seinem Alleingesellschafter J auf der Grundlage eines 1984 geschlossenen Vertrages, der laut Vereinbarung mit 2 Prozentpunkten über dem Durchschnittsdiskontsatz verzinst wurde, ein unbesichertes Kredit gewährt. Anfang 1987 (Streitjahr) belief sich die auf einem Vergleichskonto des Klägers eingetragene Kreditschuld auf rund 488 000 D-Mark.

Bei der Berechnung der Zinsen für das Darlehen für das betreffende Jahr wandte der Antragsteller einen Rechnungszinsfuß von 5 vH an. Als der Antragsteller 1987 zur Körperschaftssteuer veranlagt wurde und das nutzbare Eigenkapital am Stichtag des Verfahrens ermittelt wurde, waren der Antragsgegner und der Antragsgegner (das Steueramt --FA--) der Ansicht, dass eine entsprechende Verzinsung von 7 vH hätte erzielt werden müssen.

Der Kläger beantragt mit der Berufung die Zulässigkeit der Berufung wegen der grundsätzlichen Wichtigkeit der Sache und eines Verfahrensfehlers ( 115 Abs. 2 Nr. 2 Nr. 2 und 3 der FGO--). Der Einspruch ist teilweise unerlaubt und teilweise grundlos. Soweit der Kläger die Zulässigkeit der Berufung wegen eines Verfahrensfehlers beantragt, ist die Berufung inakzeptabel.

Der Kläger beschrieb den behaupteten Verfahrensfehler erst mit der Erklärung vom 31. 12. 1997 und damit nach Ende der Berufungsfrist ( 115 Abs. 1 S. 1, FGO). Auch die beim Finanzamt (FG) innerhalb der Berufungsfrist eingegangenen Berufungsschreiben vom 28. Oktober 1997 enthalten keinen Hinweis auf einen Verfahrensfehler.

Zum Einleitungssatz des Plädoyers vom dritten Dez. 1997 stellt der entscheidende Bundesrat fest, dass das Anschreiben der Senatskanzlei vom zweiten Dez. 1997 keine Erweiterung der Widerspruchsfrist gegen die vom Kläger in der Widerspruchsschrift angekündigte detaillierte Beschwerdebegründung vorsieht.

Das Register wies den Kläger nur darauf hin, dass die Berufungsschrift nach 115 Abs. 3 S. 3 BG bereits die Berufungsgründe beinhalten muss. Soweit der Antragsteller wegen der grundsätzlichen Tragweite der Sache die Zulässigkeit der Berufung beantragt, ist die Berufung statthaft. Nach Ansicht des beschließenden Senats sind die Aussagen in der Berufungsschrift vom 28. Juni 1997 gerade noch ausreichend im Sinne des 115 Abs. 3 S. 3 Nr. 3 AGB.

Daraus geht hervor, dass nach Ansicht der Antragstellerin im Sinne der vereinheitlichten Rechtsentwicklung und -anwendung die Frage zu klären ist, ob zur Verhinderung eines GA als Zinsfuß für eine auf ein Girokonto gebuchte Darlehensforderung eines GmbH-Gesellschafters auch eine Darlehensforderung eines Dritten zu zahlen ist --z. b) kann der Bundesbank-Festzinssatz zuzüglich eines entsprechenden Festzuschlags vereinbaren werden.

Die Berufung ist diesbezüglich jedoch nicht begründet. Der von der Antragstellerin vorgebrachte Rechtsstandpunkt konnte im von der Antragstellerin beantragten Beschwerdeverfahren nicht gelöst werden. Er wäre nicht in das Beschwerdeverfahren involviert, da es zur Abwendung eines Vergleichs - den der Kläger auch nicht in Frage stellt - wichtig ist, ob der Zins einem Vergleich zu marktüblichen Bedingungen standhalten kann und die EKG tatsächlich nachgewiesen hat, dass dies mit einem Zins von 7 vH höchstens der fall gewesen wäre.

Dass der vereinbarte und gezahlte Zins z.B. der Abzinsungssatz zuzüglich eines entsprechenden Zuschlags ist, entsprach der gängigen Praktik und wurde vom BFH noch nicht angefochten. Die angemessene Prämie auf den von einem Dritten festgesetzten und dem marktüblichen Vergleich standhaltenden Variabelzinssatz richtet sich aufgrund der vielen Einflussfaktoren auf den Zins nach den konkreten Verhältnissen des Einzelfalles.

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