Vertrag Gesellschafterdarlehen

Gesellschafterdarlehen Vertrag

Die Vereinbarung wird entsprechend geändert oder ergänzt. Kredit an ein Unternehmen ohne schriftliche Vereinbarung; was geschieht im Insolvenzfall?

Seit 2011 bin ich Gesellschafter einer Firma mit Sitz in der Schweiz, einer Firma, die sich auf Solarkraftwerke spezialisiert hat. Für die Refinanzierung unseres Unternehmens war ein Darlehen von EUR 16.000 erforderlich, das ich dem Konzern im Frühjahr 2011 zur Verfügung gestellt habe. Es handelte sich um eine dringende Sache, an die ich das Geldbetrag ohne Vertrag und unterschriebene Papiere weitergeleitet habe.

Nur die Intention und der Zins wurden in das Sitzungsprotokoll der Hauptversammlung aufgenommen. Das Unternehmen wird dann entweder veräußert (an die alte GF) oder es wird Konkurs beantragt. Fragestellung 1: Besteht eine rechtssichere Chance und Notwendigkeit, später einen Kreditvertrag mit einer gewissen Frist abzuschließen, oder ist dies nicht notwendig und der E-Mail-Verkehr sowie der Bankauszug sind als Beweis ausreichend?

Ob die E-Mail-Korrespondenz und der Depotauszug im Zusammenhang mit der vorgenannten Niederschrift der Hauptversammlung das Darlehen in Höhe von 15.000,00 nachweisen, richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten, namentlich nach dem Text der E-Mail(s), dem Verwendungszweck und dem Sitzungsprotokoll.

Darüber hinaus kann es in der Praxis schwierig sein, den ehemaligen geschäftsführenden Direktor zum Abschluss eines rückwirkenden Darlehensvertrags zu drängen. Über eine Beendigung des Darlehens gemäß § 488 Abs. 3 BGB (Kündigungsfrist: drei Monate) sollten Sie nachdenken. Im Falle der Insolvenzeröffnung wäre das Darlehen ohne Kündigungsgrund zur Tilgung zu zahlen (§ 41 Abs. 1 InsO).

Deine Anfrage sagt mir, dass die Sicherung für das Darlehen (z.B. Sicherungseigentum) nicht zugesagt wurde. Bei der Beantwortung Ihrer Anfrage habe ich hoffentlich eine klare Antwort gegeben und danke Ihnen für das in mich gesetzte Vertauen. Die Kreditvereinbarung ist offensichtlich abgeschlossen, wenn auch nur mundlich. Warum ist es noch notwendig, die leihweise Bereitstellung des erwähnten Betrags nachzuweisen?

Lieber Fragesteller, rechtlich gesehen, ist zwischen dem Kreditvertrag und der Kreditauszahlung zu unterscheiden. Sie müssten dem Konkursverwalter im Rahmen eines Insolvenzverfahrens nachweisen, dass Sie einen Kreditvertrag mit der Firma GbR & Co. haben. Kommanditgesellschaft und dass Sie das Darlehen ausbezahlt haben. Sie können den Kreditvertrag - weil er nicht in schriftlicher Form abgeschlossen wurde - nur durch einen Bankauszug, E-Mails, Protokolle und ggf. Zeugnisse nachweisen.

Sie müssen nachweisen, dass das Darlehen auch ausbezahlt wurde, da Sie nur dann einen Rückforderungsanspruch haben, wenn Sie das Darlehen ausbezahlt haben. Der Nachweis der Darlehensauszahlung ist abhängig vom Zweck der Übertragung im Zusammenhang mit dem Sitzungsprotokoll der Hauptversammlung und den E-Mail.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum