übliche Verzinsung Gesellschafterdarlehen

gewöhnliche Zinsen auf das Gesellschafterdarlehen

sehen neben der "üblichen" Rückzahlung auch "übliche" Zinssätze vor. Diskontierung von Gesellschafterdarlehen: Gleichbehandlung mit nicht verzinslichen Schulden Kredite, die von Gesellschaftern an ihre Gesellschaften mit beschränkter Haftung gewährt werden, werden häufig als kostengünstige Form der Finanzierung eingesetzt. Auf der einen Seite ist die Gesellschaft im gleichen Umfang wie bisher bankunabhängig. Aus diesem Grund wird seit 1998 für alle geschlossenen Geschäftsjahre das Diskontierungsprinzip angewendet. In diesen Maßnahmenbereich gehört auch die Diskontierung von Gesellschafterdarlehen, die unverzinslich oder auf unbefristete Zeit konzipiert sind.

Für die Steuerbehörden ist die Tatsache, dass Gesellschaften mit einem Gesellschafterdarlehen Eigenkapital zu einem günstigen Preis erhalten und auch für steuerliche Zwecke zur Gewinnminderung in Anspruch nehmen können, ein zu großer Vorteil. Gemäß 6 Abs. 1 Nr. 3 S. 1 EStG können daher unverzinsliche Schulden nur mit einem diskontierten Wert auf die Passivseite der Konzernbilanz übertragen werden.

Die Standardverzinsung liegt bei 5,5%, auch zur Diskontierung von Gesellschafterdarlehen. In der Praxis ersetzt das Prozedere die übliche Diskontierung von Anleihen. Dennoch sind Gesellschafterdarlehen ein geschicktes Gegeninstrument. Gemäß den Diskontierungsrichtlinien werden Kredite mit einem festgelegten Zins und Fälligkeiten, die am Stichtag noch nicht 12 Monaten zurückliegen, von der Verzinsung ausgeschlossen.

Die kurzfristigen Gesellschafterdarlehen sind daher kein Hindernis, stellen aber keine dauerhafte Unterstützung für das Unternehmertum dar. Insbesondere die lange Laufzeit ist ein Pluspunkt der Gesellschafterdarlehen. Die Diskontierung von Gesellschafterdarlehen kann daher am einfachsten vermieden werden, wenn ein niedriger Zinssatz vereinbart wird. Allerdings ist es auch möglich, anstelle von Zinszahlungen eine monetäre Betrachtung zu treffen.

Dies kann z.B. der Wegfall von Bonussen oder Rabatten sein. Dadurch ergibt sich für das Untenehmen ein ökonomischer Vorteil, der mit den Darlehenszinsen verrechnet werden kann. Grundsätzlich besteht der grundsätzliche Hinweis, dass die verzinslichen Schulden nicht abgezinst werden. Ein Zinssatz von 0,1% bis 0,9% führte das Steueramt sehr rasch zu dem Gedanken, dass allein die Perspektive der Steuersenkung für die Zinswahl entscheidend war.

Dabei besteht das Risiko, dass das Steueramt Gesellschafterdarlehen diskontiert, was sehr viel größer ist. Für keine Gesellschaft sollte die Entscheidung zwischen 1,5% für den Aktionär und 5,5% für die Steuerbehörde schwierig sein.

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