Tilgungsdarlehen

rückzahlbares Darlehen

rückzahlbares Darlehen Im Falle eines Tilgungsdarlehens wird ein lineares Tilgungsplan für den ausgezahlten Darlehensbetrag festgelegt. Neben der Rückzahlung verzinst der Darlehensnehmer auch den ausstehenden Darlehensbetrag. Obwohl die rückläufigen Zinssätze für ein annuitätisches Darlehen verwendet werden, um einen gleichmäßigen Anstieg der Rückzahlung zu erreichen, nimmt der Betrag der aktuellen Tilgungszahlungen mit der Zeit ab, wenn das Darlehen zurückgezahlt wird.

Rückzahlungsdarlehen können prinzipiell für jeden Verwendungszweck verwendet werden. Der Begriff errechnet sich aus der Division des Darlehensbetrages durch den Rückzahlungssatz. Mit einem Netto-Kreditbetrag von EUR 100.000 und einer Jahresrückzahlung von 5 Prozentpunkten hat sie eine Restlaufzeit von 20 Jahren. Die üblichen Fälligkeiten für Tilgungsdarlehen liegen zwischen 10 und 30 Jahren.

Die Tilgungsdarlehen in Deutschland dienen überwiegend der Finanzierung von Immobilien, so dass Darlehensbeträge zwischen ca. EUR 2.000 und 1 Mio. gängig sind. Für Tilgungsdarlehen kann eine Verarbeitungsgebühr erhoben werden. Bei einer Kofinanzierung der Honorare werden die aktuellen Tranchen mit einem fixen Rückzahlungssatz angehoben. Der Finanzierungsaufwand für Tilgungsdarlehen ist ceteris gleichbedeutend mit dem eines Jahresdarlehens.

Dafür müssen die Darlehensnehmer zu Anfang der Rückzahlungsphase wesentlich größere Belastungen hinnehmen als bei einem Annuitätenkredit. Der Zinssatz ist abhängig von der Loan-to-Value-Ratio und dem allgemeinen Zinssatzniveau M des Kapitalmarktes. Im Falle von festverzinslichen Krediten ist bis zum Auslaufen des Kredits nur das Zinssatzniveau zum Aufnahmezeitpunkt des Kredits aussagekräftig.

Ähnlich wie bei anderen Darlehensvarianten berechnen die Kreditinstitute Zinszuschläge aus einem Loan-to-Value-Verhältnis von 60 Prozentpunkten (entspricht rund 54 Prozentpunkten des Marktwertes). Tilgungsdarlehen sind gekennzeichnet durch im Zeitablauf sinkende Zinsaufwendungen. Bei jeder gezahlte Ratenzahlung verringert sich der ausstehende Darlehensbetrag, was zu abnehmenden Verzinsungen bei gleichbleibenden Zinssätzen führen kann.

Im Gegensatz zu einem annuitätischen Darlehen wird die Reduzierung der Zinsaufwendungen nicht dazu verwendet, eine gleichwertige Steigerung der Tilgungszahlung zu erreichen. Diese ist über die ganze Dauer gleich geblieben, so dass die Belastung durch den Schuldendienst in Summe reduziert wird (Ausnahme: Die Zinssätze sind variabel und nehmen in einem frühen Stadium deutlich zu). Die finanzierten Immobilien dienen auch als Sicherheiten für Tilgungsdarlehen.

Mit der Eintragung in das Kataster räumt die BayernLB das Recht auf Zugang zur Immobilie für den Falle ein, dass der Darlehensnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Der Darlehensnehmer ist verpflichtet, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Rückzahlungsdarlehen können fest oder veränderlich zinslich sein. Die Tatsache, dass der ausstehende Darlehensbetrag im Laufe der Zeit abnimmt, ist kein Hinderungsgrund, wie dies auch bei Jahresgeldern der Fall ist.

Ist ein fester Zinssatz festgelegt, kann dieser entweder für einen spezifischen Zeitraum der Förderung oder für die ganze Dauer der Förderung angewendet werden. Dabei ist zu beachten, dass der ausstehende Darlehensbetrag sehr schnell abnimmt und das wirtschaftliche Restrisiko eines später variabel verzinsten Zinssatzes entsprechend niedriger ist. Dagegen kann eine Zinsanhebung bei einem veränderlichen Zinssatz zu Laufzeitbeginn eine schwerwiegendere Wirkung haben als bei Krediten mit Annuitätenrückzahlung, da die Schuldendienstbelastung zu Jahresbeginn sowieso sehr hoch ist.

In diesem Fall sind Sondereffekte nur möglich, wenn dies im Kreditvertrag geregelt ist, wenn der Darlehensnehmer ein begründetes Kündigungsinteresse nachweist oder wenn die Hausbank freiwillig einer Beendigung zugestimmt hat. Gewährt der Kreditvertrag dem Darlehensnehmer das Recht auf besondere Zahlungen, so bestimmt er auch, ob und inwieweit eine Vorauszahlungsstrafe fällig ist.

Es besteht ein legitimes Recht, wenn die durch das Kredit finanzierten Immobilien verkauft werden oder wenn die Hausbank einer Erhöhung des Darlehens zur Refinanzierung einer Renovierung oder Renovierung nicht zugestimmt hat. Es ist davon auszugehen, dass der Darlehensnehmer nach 10 Jahren unentgeltlich kündigt gewesen wäre. Im Falle einer Beendigung ohne berechtigte Interessen und ohne Vertragsgrundlage kann die Gesellschaft die Vergütungshöhe nach pflichtgemäßem Ermessen festlegen.

Mit Tilgungsdarlehen kann ein Bau- oder Akquisitionsprojekt finanziert werden. Eine Anschlussfinanzierung ist auch mit Tilgungsdarlehen möglich. Im Falle einer Anschlussfinanzierung wird oft der nachteilige Effekt einer erhöhten Anfangsbelastung beseitigt, so dass sich Tilgungsdarlehen dafür besonders gut eignet. Die Rückzahlungsrate für ein Tilgungsdarlehen ist über die ganze Zeit gleich. Ein weiterer Vorteil ist die im Zeitablauf abnehmende Last durch die schrittweise Reduzierung der Zinsen.

Der Schuldendienst zu Anfang der Laufzeit ist stärker belastet als bei Annuitäten. Ein späteres Strecken der Nennwertreduktion ist sehr aufwendig. Daher ist eine Refinanzierung mit einem Tilgungsdarlehen in vielen FÃ?llen gar nicht möglich oder nicht erwünscht. Der Zins auf Immobiliendarlehen kann aus steuerlichen Gründen als Betriebsaufwand in Anspruch genommen werden, wenn die finanzierten Immobilien vom Investor nicht in Anspruch genommen werden.

Im Falle eines Tilgungsdarlehens (mit Festzinsen) sind die Zinsen vor allem in der Vorfälligkeitsstufe sehr hoch. Ab wann ist ein Tilgungsdarlehen geeignet? Für Schuldner, die kein Probleme mit der zunächst erhöhten Belastung haben und die schnelle Rückzahlungen vornehmen wollen, ist ein tilgungsfähiger Kredit geeignet. Tilgungsdarlehen sind z.B. für Folgefinanzierungen und für die Finanzierung von nicht eigengenutzten Liegenschaften nützlich, wenn gleichzeitig einige Jahre später die Erträge signifikant sinken.

Tilgungsdarlehen werden von den meisten Akteuren auf dem deutschsprachigen Raum nur auf Abruf angeboten. Unter keinen Umständen sollten sich die Darlehensnehmer mit den Mehrkosten durch die seltene Verwendung von Tilgungsdarlehen begnügen. Die Verzinsung oder der feste Zins sollte nicht über einem annuitätischen Darlehen ohne verbleibende Schulden liegen.

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