Sonderkündigungsrecht Darlehen nach 10 jahren Vorfälligkeitsentschädigung

Vorfälligkeitsrecht Darlehen nach 10 Jahren Vorfälligkeitsentschädigung

Zwei Kündigungsfristen von 10 Jahren: Gemäß 489 BGB dürfen Kreditnehmer für die Kündigung des Darlehens keine vorzeitige Rückzahlungsstrafe verlangen. Die Bewertung kann auch für die Höhe einer Vorauszahlungsstrafe von Bedeutung sein. Kündigungsdarlehen nach § 489 Abs. 3 BGB Liebe Rechtsanwältin, lieber Rechtsanwalt, für die abgeschlossene Miete mit einem Festzins / einer Laufzeit von 15 Jahren (Ende 31.03.

2014). Mit dieser Vereinbarung haben wir ein gesetzlich vorgeschriebenes Sonderkündigungsrecht nach zehn Jahren nach vollständiger Entgegennahme des Kredits unter Einhaltung einer Frist von sechs Jahren. Nun wollen wir das Darlehen bis zum 31. März 2014 in voller Höhe zurückzahlen und beenden, d.h. von dem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

Sind die Kündigungen (vorsorglich bereits) im 12. 2010 bis 03.07. 2011 fristgerecht und korrekt? Darf die Hausbank eine Vorauszahlungsstrafe fordern? Meines Erachtens nicht, da es sich um eine gesetzliche Entlassung handele. Diese möchte ich im Zusammenhang mit dieser ersten Konsultation auf der Grundlage der beschriebenen Sachverhalte wie folgt antworten: 1) Ist die Beendigung (vorsorglich bereits) im 12. 2010 bis 03.07.2011 zeitnah und korrekt?

Der 10-jährige Zeitraum wird ab vollständiger Entgegennahme des Kredits (03.01.2001) berechnet, obwohl nach § 187 Abs. 1 BGB dieser Tag nicht gezählt wird, sondern der folgende Tag. Nach dieser Rechtsvorschrift beginnt der 10-jährige Zeitraum also am 04.01.2001. Der 10-jährige Zeitraum nach Erhalt des Kredits ist eine Vorlaufzeit, er muss verstrichen sein, damit Sie kündbar sind.

Erst nach Ablauf dieser Frist kann die Beendigung daher erfolgen. Die Frist wird dann nach 188 Abs. 2 BGB bemessen und endet damit am 04.01.2011. Ab diesem Zeitpunkt ist die außerordentliche Beendigung nur noch möglich und die halbjährliche Frist läuft. Die 6 Monaten enden dann wieder nach 188 Abs. 2 BGB am 04.07.2011, zu diesem Termin kann die Mitteilung erfolgen.

Die Beendigung muss und kann daher spätestens zum 04.07.2011 und damit zum 04.01.2011 erfolgen. 2 ) Kann die Hausbank eine Vorauszahlungsstrafe fordern? Bei festverzinslichen Wertpapieren mit einer Laufzeit von mehr als zehn Jahren gibt es, wie bei Ihnen, die Option, mit einer Frist von sechs Monaten zu kuendigen, nachdem zehn Jahre verstrichen sind, ohne Vorfälligkeitsentschädigung. 489 BGB dienen ausschließlich dem Schuldner. Die korrespondierende Bestimmung des 489 BGB ist ausschließlich zum Schutze des Kreditnehmers bestimmt.

Sie darf daher nicht zum Nachteil des Kreditnehmers, sondern höchstens zum Vorteil des Kreditnehmers abgeweicht werden. Es wäre daher nicht zulässig, die Termine auf Ihre Kosten zu verschieben oder eine Beendigung mit einer Konventionalstrafe, wie z.B. einer Vorauszahlungsstrafe, zu bestrafen und damit Ihr Recht auf Beendigung zu mindern. Macht ein Kreditnehmer von diesem Recht auf unentgeltliche Sondertilgung während des aktuellen Kreditvertrages Gebrauch, besteht somit kein Problem mit der Vorfälligkeitsentschädigung.

Eine fristgerechte Beendigung zum 04.01. 2011 bedeutet, dass ich sie auch z.B. am 07.01. 2011 am 07.07. 2011 oder am 05.02. 2011 am 05.08. 2011 geben kann ?

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