Schufa Beantragen

Die Schufa bewerben

Übersicht über die SCHUFA-Datei durch Selbstanzeige Nahezu jeder Deutscher weiß sie, aber nur sehr wenige wissen wirklich, was die SCHUFA ausmacht. Seit 1927 erfasst die Wiesbadener Kreditanstalt die deutschen Konsumenten: Nach Unternehmensdaten gab es 2016 797 Mio. Datensatzangaben zu 66,4 Mio. Konsumenten. Von seinen mehr als neuntausend Partnern, darunter Kreditinstitute, Sparbanken, Telekommunikationsanbieter, Versandhandel und Energielieferanten, bezieht die Kreditanstalt die unterschiedlichen Informationen.

Die SCHUFA erhält von der Gesellschaft unterschiedliche Angaben über diesen Abnehmer, sobald ein Konsument in Deutschland bei einem konkreten Betrieb erwerbstätig wird. Dazu zählen unter anderem persönliche Angaben wie Vor- und Zuname, Geburtstag und Adresse des Konsumenten. Sofern verfügbar, werden auch Angaben zu Kontoeröffnungen, Beantragung von Kredit- und Ratendarlehen, Handyverträgen, Konten bei Versandhändlern und Konkursverfahren hinterlegt.

In der SCHUFA gespeicherte Information wird von der Kreditauskunftei in so genannte positive und negative Information unterteilt: Neben den persönlichen Merkmalen enthält die SCHUFA auch Hinweise auf die Zahl der Kontoeröffnungen sowie auf Mobilfunk- und Leasingverträge. Die SCHUFA erfasst als Negativbuchungen alle relevanten Erkenntnisse über abweichendes Zahlungsverhalten, nicht fristgerechte Zahlungen oder Zahlungsausgleich.

Die SCHUFA generiert den transparenten Konsumenten jedoch nicht durch Datenerhebung: Angaben zu Einnahmen, Guthaben, bestehenden Tages- und Termingeldern, Staatsangehörigkeit oder Zivilstand werden von der Kreditanstalt nicht erhoben. Einmal im Jahr können die Konsumenten ihre SCHUFA-Datei über den sogenannten Selbstauskunftsdienst kostenfrei einholen. Hierin sind alle über Ihre Personen erfassten Angaben sichtbar.

Die Selbstanzeige der SCHUFA kann per Post mit einem Formblatt angefordert werden. Unseren Kundinnen und Servicekunden gibt Andreas Lehmann, Pressereferent der SCHUFA, den Hinweis, dass sie nach Eingang der Selbstanzeige alle dort aufgeführten Daten auf ihre Korrektheit hin prüfen sollten. Werden in der Datei unrichtige oder überholte Daten abgelegt, können sich die Konsumenten mit der SCHUFA in schriftlicher Form in Verbindung setzen, um diese sofort und kostenlos berichtigen oder entfernen zu lassen. In diesem Fall wird die SCHUFA nicht mehr benötigt.

Laut Andreas Lehmann hat nur der Konsument selbst Zugriff auf alle erfassten Messdaten. Die SCHUFA gibt Dritten nur dann Auskünfte, wenn ein so genanntes berechtigtes Interesseninteresse vorliegt und der Konsument und das Unternehmertum explizit einen mit einem wirtschaftlichen Wagnis verbundenen Vertragsabschluss wünschen. Vertragsparteien der Kreditanstalt, die die SCHUFA-Datei eines konkreten Konsumenten abrufen, erhalten immer nur Zugang zu einem selektierten Teil der Auskünfte.

Die SCHUFA differenziert zwischen A- und B-Vertragspartnern im Rahmen der Datenübermittlung an Kreditinstitute und Gewerbe. In der ersten Unternehmensgruppe, zu der z. B. Kreditinstitute und Skandinaviens gehören, werden bei der Anfrage nach einer SCHUFA-Datei geschäftsrelevante Auskünfte erteilt, darunter Auskünfte über angeforderte Kontokorrente, Karten und Kreditverträge. Darüber hinaus haben diese Kooperationspartner Zugang zu allen negativen Einträgen des Konsumenten, auch außerhalb der Branche.

Welche Firma die hinterlegten negativen Einträge an die SCHUFA zurückgemeldet hat, findet in der Query jedoch keinen A Vertragspartner heraus. B-Vertragspartnern, d.h. Versandhändlern oder Energieversorgern, werden von der Auskunftei bei der Anfrage einer SCHUFA-Datei wesentlich weniger Daten zur Verfügung gestellt: Mit Ausnahmefällen finden diese Firmen in einer SCHUFA-Anfrage nur heraus, ob es für den jeweiligen Konsumenten Hinweise auf Zahlungsausfälle gibt.

Selbst B-Vertragsparteien wissen nicht, welches der beiden Parteien diese negativen Angaben an die Kreditauskunftei übermittelt hat. So wird z.B. der für die Kreditvergabe maßgebliche Score der SCHUFA nach dem bekannten Verfahren ermittelt und je nach antragstellendem Institut einzeln berechnet: Nach den für den Geschäftspartner relevanten Angaben bildet die SCHUFA einen Prozentwert, der das Auftreten eines konkreten Vorfalls in der Folge auf der Grundlage der hinterlegten und vergangenen Messdaten ausweist.

Beim Beantragen eines Ratenkredits wird die antragstellende Hausbank über den SCHUFA-Score unter anderem über die Eintrittswahrscheinlichkeit informiert, dass der Konsument den gewährten Betrag wie besprochen erstatten wird. Zur Erzielung eines hohen Score-Wertes, der dem Konsumenten eine gute Bonität attestiert, sollte dies nach der SCHUFA einige Punkte berücksichtigen: Um eine gute SCHUFA-Bilanz zu erhalten, sollten vorhandene Leistungsverpflichtungen, d.h. z. B. Eingangsrechnungen oder Rückzahlungsraten, immer pünktlich bezahlt werden.

Darüber hinaus sollten Kreditrahmen, wie beispielsweise das Kreditlimit für das Kontokorrent oder das Kreditlimit für die Karte, nach Möglichkeit beibehalten werden. Darüber hinaus sollten die Konsumenten immer einen Gesamtüberblick über die Höhe ihrer vorhandenen Verpflichtungen haben.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum