Schufa Anfrage

Anfrage zur Schufa

Die SCHUFA speichert verschiedene Daten. Anfragen von Inkassobüros Einige Monate später kam die Zeitung von einem Inkassobüro mit Zahlungsaufforderung. Das Inkassobüro hatte inzwischen einen Antrag bei der Schufa eingereicht. Das Inkassobüro wurde dann darüber informiert, dass die Anfrage an die Schufa nicht rechtmäßig war, da die Reklamation nicht auf Zahlungsausfall, sondern auf fehlerhafte (oder gar keine) Erfüllung zurückzuführen war und eine Inkassofrist festgelegt wurde.

Der Termin ist abgelaufen und das Inkassobüro hat darauf hingewiesen, dass es den Antrag zurÃ??ckziehen wÃ?rde, wenn Ihre GebÃ?hren bezahlt wÃ?rden. Fragestellung: Wie ist der Antrag des Inkassoinstitutes an die Schufa zu beurteilen? Es wird nur das Flag "Request" angezeigt. Morgens möchte ich Ihre Anfrage auf der Basis der zur Verfügung gestellten Angaben wie folgend beantworten: Die Anfrage eines Inkassoinstitutes der Schufa ist bereits eine noch gültige Verwendung von personenbezogenen Angaben im Sinne des 4 BDSG, die nur mit Zustimmung der betreffenden Person durchgeführt werden darf.

Allein die bloße Feststellung, dass ein Betreibungsunternehmen Eintragungen von einer genannten natürlichen oder juristischen Personen anfordert, deutet darauf hin, dass das Betreibungsunternehmen mit dem Inkasso gegen diese Personen betraut wird. In diesem Zusammenhang ist der Antrag allein als negatives Merkmal zu betrachten. In diesem Zusammenhang stellt der unzulässige Antrag bereits eine Verletzung des Datenschutzes dar, da Ihre Zustimmung nicht erteilt wird. Die kriminelle Handlung der Inkassostelle setzt sich in Gestalt von Zwang fort, d.h. die IB macht die Zurückziehung des Antrags von der Zahlung aller Entgelte ab, zu deren Zahlung Sie überhaupt nicht gezwungen sind.

Das IB will die Bezahlung gerade dieser Honorare, die Sie überhaupt nicht schuldig sind, dadurch erreichen, dass es Ihnen mit einem schwerwiegenden Missstand droht, indem es den Antrag bis zur Auszahlung zurücklässt, was ein strafrechtlicher Zwang im Sinne des 240 SGB ist. Zivilrechtlich steht Ihnen ein Schadenersatzanspruch nach 7 BDSG zu, zu dem auch nach 823, 1004 BGB die Entfernung der kreditbeschädigenden Anfrage zählt.

Es wird empfohlen, dem IB eine endgültige Fristsetzung für die Zurückziehung des Antrags unter Angabe der oben genannten Grundsätze zu geben und darauf hinzuweisen, dass Sie nach dieser Fristsetzung eine Strafrechtsbeschwerde wegen des Zwangverdachts und eine Zivilklage wegen der Zurückziehung des Antrags erheben werden. Er sollte auch in Erwägung ziehen, eine Anzeige über das Betreiben der IB an die Aufsicht des Inkassounternehmens zu richten, in der Regel an den Präsidenten des lokal zuständigen Bezirksgerichts.

Abschließend sollten Sie die Schufa über die beschriebenen Prozesse unterrichten und der Schufa vorbeugend mitteilten, dass die Anfrage ohne Ihre Zustimmung und damit unter Verletzung des BDSG durchgeführt wurde.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum