Santander Kredit Gebühren

Kreditgebühren von Santander

Das Logo der Santander Bank: Mauerwerk am Niederrhein. Das Santander-Online-Guthaben wird in Aktionen immer wieder kostenfrei (z.B. Bearbeitungsgebühren) angeboten.

Bearbeitungsgebühr für Kredite unzulässig: Der BGH beschließt über Altsituationen

Seit Jahren erheben viele Kreditinstitute Bearbeitungsentgelte für die Aufnahme von Krediten. Jetzt prueft der BGH, ob die Kreditinstitute auch die Gebuehren fuer Altkredite zurueckzahlen muessen. Inwieweit können Kreditvereinbarungen so veraltet sein, dass der Kunde ungerechtfertigterweise bezahlte Bearbeitungsentgelte von seinen Kreditinstituten zurückfordern kann? Der BGH hat im Juni beschlossen, dass Kreditinstitute keine zusätzlichen Bearbeitungsentgelte für Krediten erheben dürfen.

Inwieweit diese Kredite veraltet sein können, damit die Kundinnen und Kunden die Gebühren noch von ihren Kreditinstituten zurückfordern können, war damals noch teilweise offen. Einzig und allein das ist bisher klar: Wenn das Darlehen 2011 und später abgeschlossen wurde, kann der Auftraggeber die Rückerstattung der Gebühren nachfragen. Bei einem im Jahr 2011 abgeschlossenen Kreditvertrag gilt dies ab dem Jahr 2012 bis zum Jahr 2014 Der BGH befasst sich nun mit der Verjährungsfrist für vor 2011 abgeschlossene Darlehen.

Mandanten der Santander Banque und der CreditPlus haben verklagt. Er will die Bearbeitungskosten für seine Anleihen zurück. Der Mandant der Santander Banque ist ein Kredit aus den Jahren 2006 und 2008. Der Mandant der CreditPlus Banque fordert die Gebühren für einen Kredit aus dem Jahr 2008 zurück. Das Kreditinstitut will die Gebühren nicht zurückzahlen, weil es die Forderungen der Verbraucher für ausgeschlossen hält.

So sah es auch das Amtsgericht Mönchengladbach und entschied sich für die Santander-Holding. Bei CreditPlus war das Stuttgarter Landgericht anders: Hier wurde dem Verbraucher in einem sehr konsumentenfreundlichen Urteilen Recht gegeben. Der Dreijahreszeitraum beginnt bei älterem Kreditnehmer laut Gerichtsbeschluss in Ausnahmefällen nach 2011. Bisher war es für sie nicht sinnvoll gewesen, ihre Hausbank zu belangen.

Die Juroren urteilten, dass die Gesetzeslage bis Ende 2011 nicht hinreichend ersichtlich war. Damals hatte der BGH noch nicht über die fraglichen Bearbeitungsentgelte urteilt - aber 2011 hatten mehrere OLGs beschlossen, dass die Entgelte nicht eingehoben werden dürfen. Nur dann hätten die Verbraucher einen ineffektiven Aufpreis übernehmen und von der Hausbank zurÃ??ckfordern können.

Inwieweit nun viele Konsumenten Gelder zurückverlangen können, liegt im Ermessen des BGH.

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