Maßstabszinssatz

Referenzzinssatz

Ausgehend von der Differenz zwischen dem Referenzzinssatz und dem Zinssatz des Arbeitgeberdarlehens werden der Zinszuschuss und der geldwerte Vorteil berechnet. Im Falle von Arbeitgeberdarlehen ist der "Endpreis" der Marktzinssatz (Referenzzinssatz). Im Falle von Arbeitgeberdarlehen mit fester Verzinsung ist in der Regel der Referenzzinssatz für die gesamte Vertragslaufzeit maßgebend.

Steuerleitfaden für die Lohnbuchhaltung 2015: Die ideale Erweiterung für die..... - Geschäftsführer Jürgen Plenker

Die Inhalte: Der Auftraggeber muss bei der Ausführung des Lohnsteuerabzuges eine Vielzahl von gesetzlichen Bestimmungen einhalten. Im vorliegenden Leitfaden finden Sie alle maßgeblichen Bestimmungen aus dem Einkommenssteuergesetz, der Lohnsteuer-Implementierungsverordnung und den Lohnsteuerrichtlinien. Die für die praktische Anwendung konzipierten Einzelbestimmungen der Ausführungsverordnung und der Direktiven sind alle direkt mit dem Wortlaut des Gesetzes verbunden.

Zusätzliche Verwaltungshinweise zu einzelnen Lohnsteuerfragen sowie weitere wesentliche Regelungen zum Lohnabzug ergänzen die Präsentation. Die umfangreiche Gesetzessammlung wird alljährlich anfangs Jänner veröffentlicht und wird auch von den externen Einkommensteuerprüfern bei ihrer Tätigkeit genutzt.

Schlusspreis des Auftraggebers

Der BFH hat vor kurzem in zwei Entscheidungen geklärt, dass ein gewöhnlicher Nachlass für Verbraucher und Dritte von der Lohnsteuer ausgeschlossen ist. Das Einkommenssteuergesetz (EStG) hat immer zwei verschiedene Verfahren für die notwendige Vergleichsrechnung vorgesehen. Produziert, verkauft oder liefert der Auftraggeber die Waren oder Leistungen nicht in erster Linie für die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter, so stützt sich die Rabattsteuer in der Regel auf 8 Abs. 3 SStG.

Dabei gilt der den Endverbrauchern im allgemeinen Geschäftverkehr gebotene Schlusspreis (Angebotspreis), von dem ein 4-prozentiger Wertabschlag und eine zusätzliche jährliche Abschlagszahlung von EUR 1.080 abzugsfähig sind. Aus dieser inzwischen praxisunabhängigen Rechtssprechung hat sich die BFH zu Gunsten der Mitarbeiter nun endlich zu verabschieden. Allerdings müssen die Mitarbeiter nicht auf den 4-prozentigen Wertabschlag und den Jahresabschlag von 1.080 EUR Verzicht leisten (siehe Berechnungsbeispiel).

Zudem weigerte sich das BFH, den monetären Diskontvorteil mit dem Schlusspreis des Auftraggebers zu veranschlagen und gewährte dem Auftraggeber die Möglichkeit, den Diskont zu bemessen. Auch die Mitarbeiter sollten diesen Handlungsspielraum in Anspruch nehmen, da sich die im Einkommenssteuergesetz vorgeschriebene zweite Bewertungsform, die sich an den realen Marktbedingungen orientiert, in vielen FÃ?llen auszahlen kann.

Die Abschläge werden um "übliche Preisnachlässe" reduziert - aber ohne auch den 4-prozentigen Wertabschlag und die jährliche Abschreibung von 1.080 EUR in Anspruch zu nehmen. Nur monetäre Leistungen bis zu einem Höchstbetrag von 44 EUR pro Monat verbleiben bei der Rabattveranlagung nach 8 Abs. 2 STG steuerbefreit, die auch bei leichter Überwindung der extrem engen Befreiungsgrenze dem vollen Einkommensteuerbetrag unterliegen muss.

Zur Vermeidung weiterer Komplikationen bei der Lohnsteuer kann sich das Abzugsverfahren für die Lohnsteuer (zunächst) auf den geldwerten Vorzug nach § 8 Abs. 3 StG mit dem letztmaligen Ausgabepreis abzüglich Rabatte stützen. Ungeachtet der angewandten Berechnungsmethode ist jedoch die Grundlage für den festgestellten Schlusspreis, auf dem die Einkommensteuer basiert, als Beleg für das Gehaltskonto aufzubewahren und dem Mitarbeiter auf Anfrage informell mitzuteilen.

Der Mitarbeiter braucht diese Bestätigung, um den Vermögensvorteil im Zuge seiner nachgelagerten Einkommensteuerbescheide nach 8 Abs. 2 Slg. mit dem jeweils marktgünstigsten Preis beurteilen zu können. Auch bei der Feststellung des besten Börsenkurses haben die Steuerbehörden glücklicherweise die Hindernisse gering halten können - der Äußerung eines vorteilhafteren Inlandsangebots mit einem Zuwachs des monetären Vorteiles sollte für die Steuerbehörden genügen.

IV C 5 - S 2334/07/0009) wird nur dann als Sachbezug besteuert, wenn die Höhe der vom betreffenden Mitarbeiter noch nicht zurückgezahlten Kredite am Ende der Lohnfortzahlung 2.600 EUR überschreitet. Im Falle höherer Restkredite errechnet sich der Fremdkapitalvorteil aus der Differenz zwischen dem Referenzzinssatz für Vergleichskredite zum Zeitpunkt der Gewährung und dem im spezifischen Anwendungsfall vereinbarten zins.

Im Falle von Arbeitgeberkrediten mit fester Verzinsung ist der zum Vertragsabschluß gültige Referenzzinssatz in der Regel für die ganze Laufzeit des Vertrages gültig. Die neue Zinsvereinbarung ist mit dem Referenzzinssatz zum Verlängerungsvertrag zu vergleicht. Für Arbeitgeberkredite mit variabler Verzinsung ist der neue Zinssatz mit dem derzeitigen Referenzzinssatz zu verglichen, um die geldwerte Leistung zum Zeitpunkt die vertragliche Verzinsung zu bestimmen.

Der Vereinfachung halber widersprechen die Steuerbehörden nicht, wenn zur Ermittlung des Referenzzinssatzes für eine Wertermittlung nach 8 Abs. 2 Stk. 2 Stk. keine Einwände gegen die letztmalige Veröffentlichung der von der Dt. Bank zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses verwendeten effektiven Zinssätze erhoben werden. Eine Mitarbeiterin eines Möbelhauses nützt die Gelegenheit, Personal zu einem reduzierten Tarif zu kaufen und sich für eine Ledersitzgruppe zu einem Gesamtpreis von 6.500 EUR zu entscheiden.

Aus dem unverbindlichen, gekennzeichneten Kaufpreis von EUR 10000 gewährt der Einzelhändler den Verbrauchern auf Anfrage in der Regel einen Preisnachlass von EUR1000. Die Gesellschaft ist berechtigt, den Steuervorteil des Beschäftigten im Rahmen des Lohnsteuerabzugsverfahrens gemäß 8 Abs. 3 S: I: S: T zu beurteilen: Neben dem gesetzlich vorgeschriebenen Abschlag von 4 Prozentpunkten auf den Endpreis (= 360 Euro) wird die jährliche Abschlagszahlung gemäß 8 Abs. 3 S. 3 Nr. 3 STG von 1.080 EUR auf die Sachleistung von 2.500 EUR (10.000 EUR Kaufpreis abzüglich des durchschnittlichen Abschlags von EUR 1000 abzüglich der Auszahlung durch den Mitarbeiter) einbehalten.

Damit steigt der tarifpflichtige Lohn um 1.060 E. Die Lohnsteuer wird um 1.060 E. errechnet. Da sich der Mitarbeiter über die hohe Lohnabgabe verärgert, sucht er die Preise anderer Fachhändler im Netz und sucht einen heimischen Anbieter, der die Ledersitzgruppe in seinem Internetshop für nur rund siebentausend anspricht. Nachdem das Finanzamt dem Mitarbeiter kürzlich ein Wahlberechtigungsrecht bei der Bemessung der Sachbezüge eingeräumt hat, kann der Mitarbeiter in seiner Einkommensteuerveranlagung den auf der Grundlage der nachgewiesen günstigen Marktbedingungen von nur 500 EUR (Verkaufspreis im Netz minus 6.500 EUR vom Mitarbeiter bezahlt) gemäß 8 Abs. 2 Slg., dann aber ohne den 4 %igen Werterabatt und ohne den Rabatt auswerten.