Kündigung während Krankschreibung

Stornierung während des Krankenstandes

Beendigung während der Erkrankung erlaubt Die Lohnfortzahlung muss der Auftraggeber fortsetzen, wenn die Kündigung "krankheitsbedingt" ist. Kann der Mitarbeiter aber auch bei Krankheiten oder Erwerbsunfähigkeit ohne weiteres entlassen werden? Selbst wenn ein Mitarbeiter krank ist, kann er entlassen werden. Beendet der Auftraggeber jedoch den Arbeitsvertrag "krankheitsbedingt", ist er trotz Beendigung des Arbeitsverhältnisses zur Lohnfortzahlung angehalten.

Allerdings gilt diese Rechtsfolgen nicht, wenn der Auftraggeber in der Lage ist, einen Fall vorzulegen und auch nachzuweisen, dass die Entscheidung über die Beendigung auf anderen Ursachen basiert und sich nicht von der Tatsache leiten läss. dass die vorhandene Erwerbsunfähigkeit (AU) als Kündigungsgrund verwendet wurde. Nach Angaben des Verbandes der Arbeitsanwälte (VDAA) gibt die AU dem Arbeitnehmer nicht immer die Möglichkeit zur Kündigung, wenn der Unternehmer die Entscheidung zur Kündigung bereits aufgrund früherer Gegebenheiten getroffen hat.

Die Klage wurde von einem Arbeiter erhoben, der als Kraftfahrer in einem Unternehmen beschäftigt war. Er hat am 16. Januar 2014 eigenverantwortlich zurückgetreten und wurde anschließend von seiner Gesellschaft auf außerordentliche Weise entlassen. Die Kündigung hat sich in einem separaten Prozess als endgültig erweisen. Er begründete dies damit, dass die Gesellschaft ihr Arbeitsverhältnis wegen Erwerbsunfähigkeit beendet habe und nach § 8 Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) bis zum Ende der Erwerbsunfähigkeit weiter zu zahlen sei.

Die Entlassung war nach Ansicht des Gerichtshofes nicht auf Berufsunfähigkeit zurückzuführen. Zudem sei der Auftraggeber nach Ansicht des Gerichtes nicht durch das Kündigungsrecht daran gehindert, bei krankheitsbedingter Erwerbsunfähigkeit zu klagen. Nach Ansicht des Gerichtes könnte er auch eine gesellschaftlich begründete Kündigung wegen einer langen Lebensdauer oder wegen vieler kurzer Krankheiten geben. Das gilt auch, wenn der Mitarbeiter zum Zeitpunkt des Entstehens der Erwerbsunfähigkeit erwerbsunfähig ist.

Nach Ansicht des VDAA liegt ein Vergütungsanspruch über den Kündigungszeitpunkt hinaus nur dann vor, wenn die AU Anlaß zur Kündigung gegeben hat. Eine Kündigung aus Gründen der AU ist nach Ansicht des Verbandes immer dann ausgeschlossen, wenn der Auftraggeber die Krankheit zum Zeitpunk der Kündigung nicht kannte oder wenn die Kündigung aus einem anderen Grunde erfolgt sei.

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