Kündigung Immobilienkredit nach 10 jahren

Stornierung des Immobiliendarlehens nach 10 Jahren

Springen Sie, um ein Darlehen oder einen Kredit nach 10 Jahren zu kündigen: Möchten Sie Ihr Guthaben nach 10 Jahren kündigen? Die Kündigung nach 10 Jahren ohne Vorauszahlungskündigung Kreditvertrag, Kredit kündigen, Kredit zurückzahlen, Kredit zurückzahlen, Foto: istock.com / Geber86 Berechnen Sie alles wieder gut: Der Kreditnehmer hat in jedem Fall das Recht, den Kreditvertrag nach 10 Jahren zu kündigen. Der Kündigungszeitraum beträgt dann sechs Monate.

OG München: Forward Prolongationen können vor Ablauf der Festschreibungszeit beendet werden.

Mit Beschluss vom 24. April 2017 (19 U 4269/16) hat das OLG München kürzlich festgestellt, dass ein vorzeitiger Erneuerungsvertrag für ein Immobiliendarlehen 10 Jahre nach Vertragsabschluss kostenfrei aufzulösen ist. Dabei ist es irrelevant, ob die Festschreibungszeit der Erneuerungsvereinbarung Jahre später abläuft. Im Jahr 2001 hatten die Beschwerdeführer einen Darlehensvertrag mit der beschuldigten Hausbank geschlossen.

Der Kreditvertrag wurde im Dez. 2007 von den Klägern frühzeitig um weitere 10 Jahre zu einem Zins von 5,53% p.a. verlängert (sog. Forward Prolongation). Das Darlehen hat eine feste Laufzeit von drei Jahren. Nach Ablauf der Verlängerungsfrist sind die Kreditzinsen drastisch gesunken. 2016 gaben die klagenden Parteien die Kündigung ihres Darlehensvertrages gemäß § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB bekannt.

Danach können Kreditverträge in jedem Falle 10 Jahre nach vollständiger Auszahlung auflösbar sein. Zur Erneuerung ist vorgesehen, dass die 10-jährige Laufzeit "zum Zeitpunkt dieses Vertrages " anläuft. "Die Kreditnehmerin oder der Kreditnehmer kann einen Kreditvertrag mit festem Zinssatz ganz oder zum Teil, jedenfalls nach zehn Jahren ab Erhalt des Kredits [....] auflösen; wenn nach Erhalt des Kredits ein neuer Vertrag über den Kreditzins abgeschlossen wird, tritt das Datum dieses Vertrages an die Stelle des Eingangsdatum.

"Allerdings lehnte die Zentralbank die Kündigung des Kredits als grundlos ab. Er war der Auffassung, dass die 10-jährige Frist nicht mit dem Abschluß des Verlängerungsvertrages (hier im Dez. 2007), sondern erst mit dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der Erweiterung, d.h. am 30. März 2011, begann, so dass der Vertag nicht vor Ablauf der neuen Festschreibungszeit beendet werden konnte.

Wegen der Ablehnung der Kündigung haben die Antragsteller beim Amtsgericht München I geklagt. Die zehnjährige Kündigungsfrist des Gerichtshofs setzt nach Auffassung des Gerichtshofes mit dem Ende der Forward Extension und nicht mit ihrem Wirksamwerden ein. Aus dem Gesetzestext geht nach Auffassung des Oberlandesgerichts klar hervor, dass der Start der Zehnjahresfrist nach 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB mit dem Abschluß des Verlängerungsvertrages verbunden ist.

Ein auf dem Gesetzestext basierendes Auslegen konnte zu keinem anderen Resultat führen: "Die auf dem Text basierende Grammatikinterpretation unterstützt dieses Resultat deutlich. Dementsprechend ist der Zeitraum der Erweiterungsvereinbarung zweifellos entscheidend und nicht der Auslauf der vorangegangenen Festschreibungszeit oder dergleichen..... "Auch die Bestrebungen der Nationalbank, eine andere Interpretation auf der Grundlage der Geschichte ihrer Herkunft sowie der Bedeutung und des Zwecks des Rechts zu finden, scheiterten.

Im Gegenteil, das OLG stellt fest, dass weder die Geschichte des Rechts noch seine Bedeutung und sein Verwendungszweck eine andere Interpretation rechtfertigen. Vor allem für Bankkunden, die in den Jahren 2006, 2007 und 2008 ihre Darlehensverträge frühzeitig ausgeweitet haben, sollte die Kündigungsmöglichkeit geprüft werden.

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