Kündigung Darlehensvertrag Darlehensgeber Muster

Muster Darlehensvertrag Darlehensgeber

Kreditnehmer und Kreditgeber haben ein regelmäßiges Kündigungsrecht. Dieser Text ist ein unverbindliches und konkretes Muster. Der geschuldete Darlehensbetrag einschließlich Zinsen und Zinseszinsen wird zum Zeitpunkt der Kündigung wirksam. Beispielsweise kann ein Reisevertrag auch mit einem Darlehensvertrag verknüpft werden. Der Darlehensgeber ist zur außerordentlichen Kündigung des Darlehensvertrags berechtigt.

Wie sieht es mit der Kündigung von Kreditverträgen aus?

Bei der Kündigung von Kreditverträgen stellt sich für unseren Kunden oft die Frage: Was bedeuten feste Zinssätze und gibt es einen Laufzeitunterschied zu festen Zinssätzen? Die Kreditnehmer schliessen in der Regel einen Kredit-Eröffnungsvertrag mit ihrer Hausbank ab. Die wesentlichen vertraglichen Verpflichtungen sind die Verpflichtung der BayernLB zur Gewährung und Tilgung des Darlehens sowie die Verpflichtung des Darlehensnehmers zur Tilgung des Schuldendienstes.

Die Krediteröffnungsverträge können durch Ablauf, Kündigung oder Kündigung auslaufen. Durch die Kündigung ist die BayernLB nicht mehr zur Gewährung weiterer Kredite gezwungen. Lediglich mit dem Einzug des Kredits kommt ein so genannter Einzeldarlehensvertrag zustande. Wenn der Darlehensnehmer z.B. nach Aufruf des Kredits und Abschluss des Einzelkreditvertrages in Zahlungsausfall gerät, kommt es prinzipiell nicht zu Zahlungsausfällen, auch nicht im Falle des Krediteröffnungsvertrages.

Stattdessen hat die Hausbank zunächst nur die Rechte aus dem individuellen Kreditvertrag. Eine außerordentliche Kündigung des Krediteröffnungsvertrags kann der BayernLB jedoch zugestanden werden, wenn der Ausfall des einzelnen Kreditvertrages so gravierend ist, dass dem Kreditgeber/der BayernLB nicht zugemutet werden kann, das gesamte Rechtsverhältnis aufrechtzuerhalten. Die Zinsbindungsfrist ist der Zeitraum, für den ein bestimmtes Zinsniveau vereinbart wurde.

Das Ende der Zinszusage bedeutet nicht unbedingt das Ende des Darlehensvertrags. Ab wann kann der Kreditnehmer den Kreditvertrag auflösen? Wenn keine Zeit für die Tilgung des Kredits vorhanden ist, richtet sich die Laufzeit der Tilgung nach der Kündigung durch den Kreditgeber oder Kreditnehmer. Das Kündigungsrecht nach § 488 Abs. 3 S. 1 BGB ist auf drei Kalendermonate beschränkt.

Ein Darlehensvertrag mit festem Sollzinssatz (Zinsbindung) kann vom Kreditnehmer ganz oder zum Teil gekündigt werden, wenn sich die Sollzinsbindung vor dem für die Tilgung angegebenen Zeitpunkt verändert und keine neue Sollzinsvereinbarung vorliegt. Sie muss die Frist von einem Kalendermonat beachten und kann nicht vor dem Ende des Tags, an dem die Sollzinsverpflichtung erlischt, gekündigt werden.

Der Kreditnehmer kann das Kreditverhältnis in jedem Falle nach 10 Jahren, nach vollständigem Erhalt des Kredits, unter Beachtung einer sechsmonatigen Vorlaufzeit auflösen. Wird im Darlehensvertrag z.B. für die Tilgung des Kredits ein Termin am 31. Oktober 2047 festgelegt und eine Zinszusage bis zum 31. Oktober 2021 getroffen, kann der Kreditnehmer einen Monat vor Auslaufen der Zinszusage mit Wirksamkeit zum 30. Oktober 2021 kündigen.

Wenn er z.B. den Darlehensvertrag am 01.01.2000 geschlossen hat und das Kredit auch zu diesem Termin eingeht, kann er auf jeden Falle mit sofortiger Wirkung zum 30.06.2011 aufgrund des Sonderkündigungsrechts gemäß 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB Kündigung (Ablauf von 10 Jahren nach Erhalt des Kredits + 6 Monaten Kündigungsfrist) geben.

Der Kreditnehmer kann den Kreditvertrag mit einer Frist von drei Monaten auflösen. Die Rückzahlung des geschuldeten Betrages muss innerhalb von zwei Tagen nach Inkrafttreten der Kündigung erfolgen, ansonsten wird die Kündigung als nicht stattgefunden angesehen. Damit ist die Kündigung von Kreditverträgen nicht so simpel wie vermutet.

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