Kündigung Darlehen nach 10 jahren

Beendigungsdarlehen nach 10 Jahren

Die Verbraucher haben ein ordentliches Kündigungsrecht nach 10 Jahren (§ 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB). Sind die Zinsen am Kapitalmarkt während der Festzinsperiode niedriger, so ist die Kündigung des Darlehens nach 10 Jahren interessant. Jetzt kann man solche Verträge nach 10 Jahren kündigen.

S. 1 der Diskussion "Darlehenskündigung nach 489 BGB nach 10 Jahren" vom 12.05.2015 im w:o-Forum "Darlehen". Darlehensvertrag widerrufen, Kredit kündigen, Darlehen zurückzahlen, Foto: istock.com / Geber86 Alles wieder gut berechnen:

Kündigung des Darlehens nach 10 Jahren mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten

Der Kreditnehmer kann einen Kreditvertrag mit festem Fremdkapitalzinssatz ganz oder in Teilen beenden, wenn der feste Fremdkapitalzinssatz vor dem für die Tilgung vorgesehenen Zeitpunkt ausläuft und keine neue Einigung über den festen Fremdkapitalzinssatz erzielt wurde, mit einer Frist von höchstens einem Kalendermonat zum Auslaufen des Tags, an dem der feste Fremdkapitalzinssatz ausläuft;

Wird eine Änderung des Darlehenszinses in gewissen Perioden bis zu einem Jahr beschlossen, so kann der Kreditnehmer nur bis zum Verfall des Tags kund tun, an dem der feste Darlehenszins abläuft; in jedem Falle nach dem Verfall von zehn Jahren ab dem Tag des vollen Eingangs unter Wahrung einer Frist von sechs Viertelmonaten; wird nach Erhalt des Kredits eine neue Übereinkunft über den Rückzahlungszeitpunkt oder den Darlehenszins zustande gekommen, so tritt das Datum dieser Übereinkunft an die Stelle des Eingangsdatum.

Darf ich das Darlehen heute stornieren? Nein, nicht in dem geschilderten Fehler. Außerdem, wurde das Darlehen wirklich in voller Höhe vor dem Start des 10-jährigen Zeitraums ausbezahlt? Natürlich muss der Darlehensnehmer das Darlehen stornieren, nicht ein Dritter! Liebe Kollegin Wichert, Sie können Ihr Darlehen gerne wieder zurückziehen. Allerdings ist die Hausbank in keinem Falle zur Annahme der Kündigung gezwungen, auch wenn Sie kein Recht zur Kündigung haben.

In jedem Falle können Sie das Darlehen nach zehn Jahren vorbehaltlich eines Zeitraums von sechs Jahren ohne Entschädigung vorschnell zurückzahlen. Selbst nach der Aufnahme eines Terminkredits wäre es noch ausreichend, wenn Sie das vorhandene Darlehen erst nach zehn Jahren (seit Vollzugang) mit einer Kündigungsfrist von sechs Kalendermonaten auflösen. Das Abschließen eines Forward-Darlehens ist heute durchaus Sinn, wenn man davon ausgeht, dass der langfristige Zinssatz gerade abgelaufen ist.

Kredit mit 15-jähriger Zinsbindung: Kündigung von Teilbeträgen gemäß 489 Abs. 1 Nr. 1 WpHG?

Inhaltsangabe: Zum besonderen Kündigungsrecht nach Ende der 10-jährigen Laufzeit. Ich habe ein Darlehen mit einer 15-jährigen Festzinsperiode aufgenommen, um den Bau eines neuen Wohnhauses zu finanzieren. Nach 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB kann ich das Darlehen nach zehn Jahren nach dem Zeitpunkt des Gesamteingangs unter Beachtung einer Frist von sechs Kalendermonaten auflösen. Ich habe folgende Fragen: A) Kann ich das Darlehen erst nach zehn Jahren oder auch später, z.B. nach zwölf Jahren, auflösen?

A) Wenn ich von dem Rücktrittsrecht nach 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB gebrauche, muss ich dann den ganzen Kreditbetrag oder kann ich auch nur einen Teilsummenbetrag auflösen? Wenn ja, bleibt der restliche Kreditbetrag zu den gleichen Bedingungen bestehen? C ) Wenn ich nur einen Teilsummenbetrag stornieren kann (siehe Fragestellung B), kann ich dann zu einem spÃ?teren Zeitpunkt (wiederum mit einer KÃ?ndigungsfrist von 6 Monaten) einen anderenteilsummen stornieren?

A) Kann die Hausbank für die Wahrnehmung des Kündigungsrechtes nach 489 BGB Entgelte erheben? Lieber Fragender, auf der Basis der bereitgestellten Angaben möchte ich Ihnen eine verbindliche Antwort auf Ihre Frage geben: Das Darlehen ist erstmals nach 10 Jahren kündbar. Das heißt, es ist nicht eine einmalig, sondern eine unbefristete Kündigungsoption, die nicht durch den Lauf der Zeit ausgeglichen wird.

Erst wenn in der Zwischenzeit eine neue Einigung über Tilgung oder Zinsen erzielt wurde, kann die Auflösungsmöglichkeit verschoben werden. 489 Abs. 1 BGB besagt "den Kreditvertrag ganz oder zum Teil zu kündigen", d.h. die von Ihnen genannte Möglichkeiten einer teilweisen Kündigung wurden vom Versicherer ausdrücklich eingeräumt.

Das ist in der Tat der so genannte Vorfall. Mehr dazu unter a). Wenn die Honorare im Rahmen eines Einzelvertrages verhandelt wurden/werden. Ansonsten wäre eine Honorarvereinbarung nach dem AGB-Gesetz ineffizient. Kannst du mir einen Kommentar zum Recht oder zu einer anderen Informationsquelle geben, auf die ich mich in der Besprechung mit meinem Kreditgeber als Bezugspunkt berufen kann? Das Recht auf Kündigung aufgrund des zeitlichen Ablaufs ist nicht ausgeschlossen.

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