Krisenbestimmtes Darlehen Muster

Struktur des Krisenkredits

Im folgenden Beitrag geht es nun um Krisenkredite. Solche Kredite ersetzen oft das Eigenkapital. Buchhaltung 2014 FIN-MIN Schleswig-Holstein, Kurzinfos vom 2.9.2014 (Nr.

2014/13, VI 306 â S 2139 â 134) | | mehr.... ORD Nordrhein-Westfalen, Ertragsteuerbilanz vom 18.8.2014 (Nr. 31/2014) | | mehr.... Bayrisches Landamt für Steuerungen, Verfügung vom 31.1.2014, S 2175.2.1-20/4 S32 ( Application of the Grundsätze of the BFH judgment of 11.10.2012) | more... Die FG Baden-Württemberg, Entscheidung vom 8.7.2013, 6 K 2874/12 (Revision akzeptiert, Ref. BFH: I R 59/13) | | mehr....

Ofdi Niedersachsen, Verfügung vom 22.8.2013, S 2141-10-St 222/St 221 | | mehr....

Worauf Sie bei der Kreditvergabe an Ihre Gesellschaft achten sollten

Gewährte ein GmbH-Partner seiner Gesellschaft ein Darlehen und geht dieses in einer Krise der Gesellschaft verloren, gibt es beim Steueramt in der Regel Schwierigkeiten bei der fiskalischen Erfassung der Verlustausgleich. Darum solltest du auch in schlechten Momenten Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.... Lediglich Krisenkredite können für Steuerzwecke in Anspruch genommen werden: Wenn Sie ein Darlehen verloren haben, das Sie Ihrer Gesellschaft in guter Zeit gewährt haben, ist ein Vorsteuerabzug ausgeschlossen.

Nur wenn Sie in der Krisensituation (= Beinahe-Insolvenz der GmbH) einen Kredit gewähren, ist der Abzugsbetrag möglich. Vor Beginn der Krisensituation erklären Sie, dass Sie auf Ihr außerordentliches Kündigungsrecht während der Krisensituation verzichtet haben. Schlussfolgerung: Nur wenn Sie von Anfang an klar machen, dass Sie Ihrer Gesellschaft auch im Falle einer Krisensituation ein Gesellschafterdarlehen überlassen werden, ist der Steuerabzug durchgesetzt.

Daher gehört zu jedem Partnerdarlehen eine "bedingte Sanierungsverordnung".

Krisenspezifisches Darlehen auch mit einfachem

Der Ausweis von eigenkapitalersetzenden Gesellschafter-Darlehen in der Konzernbilanz der Gesellschaf t als Eigenmittel ist im Rahmen des 17 EGStG nicht notwendig. Die Verwendung des Begriffs "Standardspezifisches Anschaffungskostenkonzept" durch das BFH ist so zu interpretieren, dass der Ausfall eines Kapitalersatzkredits den Einstandskosten der Investition zuzurechnen ist - und zwar unabhängig davon, ob dieses Darlehen in der Überschuldbilanz des Unternehmens als Eigen- oder Fremdkapital ausgewiesen werden soll.

Das Privileg des Kleinanlegers nach 32 a Abs. 3 S. 3 Nr. 1 Satz 1 GGG alte Fassung findet keine Anwendung auf Darlehen, die vor der Inkraftsetzung des Standards vergeben wurden und deren Eigenkapitalersatz vor diesem Datum wirksam wurde. Über die Schadenshöhe gemäß 17 StG aus dem Verkauf eines GmbH-Anteils durch den Antragsteller wird von den Betroffenen gestritten.

Die Klägerin hatte folgende Anteile an der A für die A für die Entwicklung der A für die Entwicklung der Immobilien mit dem Firmensitz in ..... B. erwarb 8,3 Prozent der Anteile (DM 8.300,00 vom Grundkapital 100.000,00 DM). Zugleich wurde in der Notarvereinbarung vom...1997 festgelegt, dass der KlÃ?ger eine versteckte Sacheinlage von 21.580,00 DEM und ein Darlehen von 83.000,00 DEM an die Firma leisten wird.

Die entsprechenden Darlehensverträge wurden am 8. Januar 1998 abgeschlossen und der vertraglich festgelegte Zins beträgt 5 Prozent pro Jahr. Im § 4 des Kreditvertrages wurde die Rangrücktritt des Darlehensanspruchs gegenüber Ansprüchen von Gläubigern außerhalb der Gesellschaft festgelegt. Das Darlehen wurde vom Antragsteller am 6. Januar 1998 ausbezahlt. Der Darlehenszins für 1999 wurde an den Antragsteller gezahlt.

Mit Vertrag vom 2. Januar 2006 wurden dann Kreditverbindlichkeiten in Hoehe von EUR 55 138,39 aufgehoben und als Einzahlung in das Stammkapital der Gesellschaft mitverbucht. Dies war der Nominalbetrag des Kredits in Hoehe von 42 437,23 EUR (= 83 000 DEM) und die von 2000 bis 2005 angefallenen Zinsaufwendungen von 12 731,16 EUR.

Die Klägerin hat am .....2008 (Dokument Nr. 3) den restlichen Teil der Anteile im Nominalwert von 4.100 DEM für 246 EUR verkauft. Die Klägerin hat in der Ertragsteuererklärung für das Jahr 2008 nach Anwendbarkeit des Halbjahresverfahrens einen Fehlbetrag in Hoehe von EUR 31.954,00 nach 17 EGStG ausgekramt. Dabei hat die Klägerin auch die Hälfte der Kreditforderung als spätere Abschlusskosten berücksichtigt, da es sich um ein Krisenkredit handelte.

Im Jahr 2010 hat die Antragsgegnerin die Ertragsteuer für das streitige Jahr unter Einbeziehung eines Verlusts von EUR 4.971,00 aus 17 EGStG ermittelt. Zusätzlich zu anderen Stellungen, die hier nicht mehr bestritten werden, hat die Antragsgegnerin die Hälfte der Kreditverbindlichkeiten nicht berücksichtigt. In diesem Zusammenhang war sie der Ansicht, dass es sich bei dem Darlehen nicht um ein Krisenkredit handelte, da keine eingeschränkte Erklärung des Nachrangs abgegeben worden war.

Auch der Verzicht auf das Darlehen im Jahr 2006 hatte nicht zu Abschlusskosten beigetragen, da laut Akte nicht ersichtlich war, dass die Kreditforderung zum Verzichtszeitpunkt noch einen tatsächlichen Wert hatte. Mit der Berufungsentscheidung vom 5. September 2011 hat die Antragsgegnerin letztendlich einen Gesamtverlust aus dem Verkauf in Hoehe von EUR 5.495,42 in Bezug auf die in der Zwischenzeit vorgelegten Beweise beruecksichtigt.

In Bezug auf die Darlehensverpflichtung blieb die Antragsgegnerin bei ihrer Ansicht, dass das Darlehen nicht berücksichtigt werden sollte, nun aber mit der Begründung, dass die im Jänner 1998 gewährten Darlehen die Abschlusskosten der Holding nicht erhöhten, da die Holding der Klägerin unter das Privatanlegerprivileg des 32a Abs. 3 Satz 2 GmBH a. F. fiel und das Darlehen daher keinen Eigenkapitalersatzcharakter haben konnte.

Es ist weiterhin davon ausgegangen, dass der Verzicht auf das Darlehen im Jahr 2006 nicht zu einer stillen Einbringung führte, da die Kreditforderung zu diesem Zeitpunkt nicht mehr einbringlich war. Daher konnte das Darlehen prinzipiell nur dann angerechnet werden, wenn es bereits zu einem späteren Zeitpunkt die Qualität der Eigenkapitalersetzung erreicht hatte. Diese Privilegien galten mit Wirksamwerden der neuen Regelung des 32 a Abs. 3 Satz 2 GG a. F. für alle kleinen Anleger, einschließlich eines vor dem 24. April 1998 eingeräumten alten Darlehens.

Dementsprechend fielen auch die bis zu diesem Datum gewährten Darlehen nicht mehr unter das Kapitalbeteiligungsgesetz und umfassten damit ihre Rolle als Fremdkapital. Auch die bis zu diesem Datum gewährten Darlehen fielen nicht mehr unter das Eigenkapital. Durch ihre Klageschrift beantragen die Klaeger - bei entsprechendem Einschraenken des Anspruchs des Klaegers auf die verbleibenden Zinsbetraege in Hoehe von EUR 6 365 - die Gegenleistung fuer das 1998 im Halbeinkünfteverfahren gewaehrte Darlehen in Hoehe von EUR 21 219 (Hoehe des Nominalbetrags) als nachtraegliche Beschaffungskosten fuer die Mitwirkung des Klaegers an der GmbH.

Das am 24. April 1998 in Kraft getretene Kleininvestorenprivileg galt entgegen der Ansicht des Antragsgegners nicht für bereits gewährte Darlehen, so dass das gewährte Darlehen bei den nachfolgenden Akquisitionskosten als Eigenkapitalersatz-Gesellschafterdarlehen zu bilanzieren war. Erstens ist das vom Antragsteller gewährte Darlehen ein Finanzierungsdarlehen, da die Finanzierungsbank, die D-Bank, die Vergabe des Darlehens von der Vergabe der in der Satzung festgelegten nachrangigen Gesellschafterdarlehen abhängig gemacht hat.

Andererseits qualifiziert sich das Darlehen aufgrund der im Kreditvertrag deklarierten Rangrücktritt bereits als Eigenkapitalersatz als Aktionärsdarlehen. Nach Artikel 4 des Darlehensvertrags könnte das Darlehen erstmalig zu dem Zeitpunkt beendet werden, zu dem alle nicht Aktionäre der Firma zufrieden waren. Eine solche Deklaration würde nach Ansicht der Behörde (vgl. BMF-Schreiben vom 21. Oktober 2010, BMF-Schreiben vom 21. Oktober 2010, BStBl. I 2010, 832, Nr. 3 d aa) auch dazu führen, dass das Darlehen als Abschlusskosten berücksichtigt wird, da ein Kreditgeber, der nicht auch Aktionär ist, im Allgemeinen nicht zu einer außerordentlichen Kündigung im Hinblick auf das ihm regelmäßig zustehende Sonderkündigungsrecht bei einem Risiko für den Rückzahlungsanspruch auffordert.

Der Antragsteller beantragt, die angefochtene Einkommensteuerbescheide so zu modifizieren, dass weitere Erwerbskosten der angefochtenen Beteiligungsgesellschaft in Hoehe von 21 219 EUR errechnet werden. In Bezug auf die Beschwerdeentscheidung fügt er hinzu, dass selbst wenn davon ausgegangen werde, dass im Falle einer Streitigkeit die Vorschriften über den Eigenkapitalausgleich gelten würden, das Darlehen bei den späteren Akquisitionskosten nicht zu berücksichtigen wäre, da der Antragsteller die Bedingungen für die Anerkennungsbedingungen für das Darlehen als Finanzplan-Darlehen nicht hinreichend nachgewiesen habe und das Darlehen auch im Zusammenhang mit der Nachrangstellung nicht als Eigenkapitalersatzkredit zu bilanzieren sei, da der Antragsteller kein Eigenkapitalersatzkredit erhalten habe - wie im Urteil des BGH vom 7. März 1999 - aufgrund der Tatsache, dass das Darlehen als

Ein weiterer Verlust aus dem Verkauf des Beschwerdeführers nach 17 Abs. I, 2 Satz II EGG in der Größenordnung der Hälfte des Darlehensbetrags wurde von der Beklagten zu Recht nicht berücksichtigt. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit umfasst nach 17 Abs. lfd. 17 S. v. d. R. auch - neben anderen hier nicht bestrittenen Bedingungen - den Veräußerungsgewinn aus der Aktienveräußerung einer Körperschaft; das Gleiche trifft auf den Verkaufsverlust zu, um den der Verkaufspreis nach Abzug der Verkaufskosten die Abschlusskosten untertrifft ("17 Abs. lfd. eStG").

Zwei S. 1 EStG). a) Nach 255 Abs. 1 S. 2 HGB sind Abschlusskosten Ausgaben für den Erwerb eines Vermögenswertes. Gemäß 255 Abs. 1 S. 2 HGB sind darin auch die Anschaffungsnebenkosten enthalten. Die nachfolgenden Erwerbskosten einer Beteiligungsgesellschaft beinhalten neben (versteckten) Beiträgen auch nachfolgende Ausgaben auf die Beteiligungsgesellschaft, wenn sie durch das Geschäftsverhältnis verursacht werden und weder erfolgsabhängige Ausgaben in den Erträgen aus dem Anlagevermögen noch Veräußerungs- oder Liquidationskosten sind.

Nach der ständigen Praxis des BFH sind dies finanzielle Hilfen oder Finanzierungsmöglichkeiten, wenn der Gesellschafterin in einer Krisensituation ein Darlehen gewährt wird ( "32 a Abs. 1 GG a. F."). Dies ist der Falle, wenn der Gesellschafterin zu einem Zeitpunkt die Gewährung eines Darlehens erfolgt, in dem sie als gewöhnlicher Betriebsangehöriger Eigenmittel eingebracht hätte (Rechtsprechung, BGH-Entscheidung vom 25. Mai 2011 - IX R 54/10, GFH/NV 2011, 2029 m. w.).

Der Finanzgerichtshof hat auf der Grundlage einer Gesamtbeurteilung der Sachverhalte des Einzelfalles zu beurteilen, ob die Firma in eine Krisensituation gestürzt ist. b) Auf die Überprüfung, wann die Krisensituation aufgetreten ist und wann der Aktionär davon erfahren hat, kann verzichtet werden, wenn der Aktionär zu einem früheren Zeitpunkt gegenüber der Firma oder den Gläubigern der Gesell schft verbindlich erklärt, dass er das Darlehen auch in der Krisensituation verlassen wird.

Der Kredit für die Krisensituation kann sich aus den sachlichen Gegebenheiten der Kreditvergabe, aber auch aus einer expliziten oder stillen Deklaration gegenüber den Kreditgebern der Firma oder - wie im Fall eines Rangrücktrittes - gegenüber der Firma selbst ermittlen. Eine Kreditgeberin, die nicht auch Aktionärin ist, wäre angesichts des ihr grundsätzlich zustehenden außerordentlichen Kündigungsrechts im Falle einer Bedrohung des Rückzahlungsanspruches grundsätzlich nicht zu einer solchen Aussage zu erziehen.

Kommt der Aktionär mit der Liquidation der Firma mit einem solchen "krisenbedingten" Darlehen in Verzug, entstehen in der Regel nachträgliche Einstandskosten für die Teilnahme in Hoehe des Nominalwertes des Anleihes. Grundlage dafür ist die Überlegung, dass bei Krisenkrediten die Zusage bereits mit dem Wegfall einer ordentlichen und außerordentlichen Beendigung zum Krisenzeitpunkt erfolgt und dass daher der Wegfall des Kredits auf diesem Weg und nicht nur auf den rechtlichen Folgen der zu einem späteren Zeitpunkt auftretenden Krisensituation aufbaut ( "Ständige Rechtsprechung", EuGH-Urteil vom 25. Mai 2011, II. R 54/10 ff.).

Abschließend kann bei einem Darlehen neben einem Darlehen zur Krisensituation auch bei einem Darlehen, das von Anfang an in die finanzielle Planung der Unternehmung einfließt, auf den Nachweis des Eintritts der Unternehmenskrise und des Bekanntwerdens der Aktionäre in diesem Fall so verzichtet werden, dass die für die Geschäftsaufnahme erforderlichen Eigenmittel der Unternehmung durch eine Verknüpfung von Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung zu erreichen sind.

Für jede Gesellschaft mit beschränkter Haftung und ohne Rücksicht darauf, ob die Kapitalersatzfinanzierung in der Satzung festgelegt ist; ausschlaggebend ist, ob sich die geplante Gesellschafterversammlung aus einer Gesamtbewertung der Satzung und/oder des Darlehensvertrags und den zum Abschluss dieser Vereinbarungen bestehenden Umständen zusammensetzt (BGH-Urteil vom 14. Dezember 1992 - II 298/91 a. a. O.).

Besteht ein Finanzplankredit, der in diesem Sinn nicht krisenbezogen ist, ist er nicht nur von Anfang an - also mit seinem Engagement - als haftendes Eigenkapital an das Gesellschaftsrecht geknüpft, sondern es muss auch bei der Einkommensteuerveranlagung davon ausgegangen werden, dass er unter Berücksichtigung des Gesellschaftsverhältnisses vergeben wurde. Demnach steigen die Einstandskosten der Holding im Verlustfall nicht nur um ihren Wert zum Krisenzeitpunkt, sondern auch um ihren Wert zum Gründungszeitpunkt, d.h. ihren Nominalwert.

Der Begriff "krisenbedingtes Darlehen" und der Begriff "geplantes Finanzierungsdarlehen" beziehen sich im Wesentlichen auf eine Sachverhalte, in denen die Gewährung eines Darlehens in die Unternehmensplanung aufgenommen wird, so dass die zur Geschäftsaufnahme erforderlichen Eigenmittel durch eine kombinierte Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung aufgebracht werden sollen.

Der Kredit soll in der Unternehmenskrise belassen werden und kann vom Aktionär nicht unilateral gekündigt werden (BFH, Beschlussfassung vom 16. März 2012 - IX B 142/11, BFH/NV 2012, 1124 m. w. N.). Nach diesen Prinzipien ist das fragliche Darlehen ein durch die Krisensituation bestimmtes Darlehen, das im Jahr der Streitigkeit zu späteren Abschlusskosten für die Teilnahme des Klägers führte. a) Im vorliegenden Fall hatte sich der Gläubiger bereits im Aktienkaufvertrag vom.... 1997 zur Gewährung des fraglichen Kredits verpflichte.

In der Darlehensvereinbarung vom 8. Januar 1998 wurde dann in 4 ein Rangverhältnis so festgelegt, dass das Recht auf Kündigung so lange ausgeschlossen ist, bis alle nicht Aktionär sind. Ein Kreditgeber, der nicht auch Aktionär ist, wäre angesichts des ihm bei Gefahr des Rückzahlungsanspruches regelmäßig zustehenden außerordentlichen Kündigungsrechts nicht zur Abgabe einer solchen Deklaration vorbereitet gewesen.

Ungeachtet der Fragestellung, ob es sich bei dem vom Antragsteller gewährten Darlehen des Antragstellers - wie der Antragsteller vorbringt - um ein sogenanntes Finanzplan-Darlehen handele, führe der bereits im Kreditvertrag vom 8. Januar 1998 erklärter Nachrang dazu, dass das vom Antragsteller gewährte Darlehen ein krisenbedingtes Darlehen sei, was zu späteren Einstandskosten für die Mitwirkung des Antragstellers führe.

Dabei war es für den Aktionär entgegen der Ansicht des Antragsgegners nicht notwendig, seinen Nachrang so zu erklären, dass er aufgrund der vorgenannten Ansprüche die Ansprüche aller Unternehmensgläubiger erst nach der Zufriedenheit aller Unternehmensgläubiger und - bis zur Abwehr der Krisensituation - aber nur zeitgleich mit den Ansprüchen seiner Mitaktionäre auf Rückzahlung der Einlagen berücksichtigen würde, d.h. er möchte wie sein Stammkapital gehandhabt werden (sog. qualifizierte Nachrangigkeit).

Der DStR 2001, 175) ist ausschlaggebend für die Fragestellung, ob ein eigenkapitalersetzender Aktionärsdarlehens in der Überverschuldungsbilanz als Fremd- oder Eigenmittel bilanziert werden soll. Ein eigenkapitalersetzender Aktionärsdarlehen kann in der Überkreditbilanz einer Gesellschaft nur dann als eigenkapitalwirksam erfasst werden, wenn der Anteilseigner wie oben dargelegt einen eingeschränkten Rang angegeben hat. Fallen die Darlehen nur im Rahmen der Deklaration einer bloßen Rangrücktrittserklärung unter die Eigenkapitalersatzregelung, so ist sie in der Überschuldens-Bilanz der Gesellschaft als Fremdkapital zu bilanzieren.

Ungeachtet dessen ist die Fragestellung, wie ein eigenkapitalersetzender Aktionärsdarlehen im Sinn von 17 Stockwerkeigentumsgesetz zu bewerten ist, zu bewerten. Es ist im wesentlichen Umfang des 17 EGStG nicht notwendig, dass das eigenkapitalwirksame Gesellschafterdarlehen bereits in der Konzernbilanz als Kapital ausgewiesen wird. Es genügt jedoch, dass es sich bei solchen krisenbedingten Darlehen nur um ein funktionsfähiges Eigenmittel im oben genannten Sinn handeln kann, das in der Unternehmensbilanz als Fremdkapital ausgewiesen sein muss.

Ausgehend von der ständigen Praxis des BFH, nach der der Ausfall eines eigenkapitalersatzenden Aktionärsdarlehens die um den Nominalbetrag der Kreditforderung erhöhten Abschlusskosten der Beteiligungsgesellschaft im Sinn von 17 Abs. 2 S. 1 STG zur Folge hat, geht die Kommission davon aus, dass es dem einkommensteuerlich geltenden "Nettoprinzip" widersprechen würde, wenn ein maßgeblich involvierter Anteilseigner im Sinn von 17 Abs. 1 Satz 1 St. nicht in steuerreduzierender Weise den Verlustrisiko eines eigenkapitalersatzfähigen Kredits beanspruchen könnte.

Das BFH wendet daher in diesem Zusammenhang ein "Standard-Anschaffungskostenkonzept" an, d.h. insbesondere für die Anwendung von 17 des Einkommensteuergesetzes ist der Ausfall eines Kapitalersatzkredits auf die Anschaffungs- und Herstellungskosten der Holding zu verteilen, und zwar ungeachtet dessen, ob dieses Darlehen in der Eigen- oder Fremdkapitalbilanz der Unternehmung ausgewiesen werden soll.

Damit soll sichergestellt werden, dass der Wegfall der Kreditforderung im Falle einer Veräußerung oder Liquidation die gleiche steuerliche Wirkung hat wie der Wegfall der Beteiligungsgesellschaft selbst (Urteil BFH vom 16. Mai 2001 - I B 143/00, SStBl. Die Inanspruchnahme des Kredits als nachträglicher Anschaffungspreis im Sinne von 17 StG wird durch 32 a Abs. 3 Satz 2 Gmbh a. F. (sog. Privatanlegerprivileg) nicht ausgeschlossen.

Der inzwischen nicht mehr geltende 32 a Abs. 3 S. 2 GG a. F., nach dem die Regelung der Kapitalvergütung für einen nicht exekutiven Aktionär, der - wie der Antragsteller - 10 vH oder weniger am Grundkapital der Gesellschaf t hält, nicht gilt, ist mit Wirkung zum 24. April 1998, d.h. nach Gewährung des Kredits durch den Antragsteller, ohne eine Übergangsbestimmung in Kraft getreten. und zwar mit sofortiger Wirkung. nach der Gewährung des Kredits.

Entgegen der Ansicht des Antragsgegners gilt dieses Kleinanlegervorrecht nicht für die vor seinem Wirksamwerden gewährten Darlehen, sofern zu diesem Zeitpunkt die Gewährung einer Eigenkapitalabfindung gemäß 32 a Abs. 1 GG a. F. bereits realisiert war - wie im streitigen Fall durch Rangrücktritt am 8. Januar 1998.

Weil auch die Kleinaktionäre vor dem in Kraft getretenen 32 a Abs. 3 S. 2 Satz 2 GG a. F. der Eigenkapitalersatzregelung unterlagen, mussten sie mit einer eigenen Ausfallverpflichtung rechnen, sobald ein Mitaktionär gegen diese Vorschriften verstoßen hat, z.B. durch Gewährung eines krisenbedingten Anleihe. Sie hatten mit dem in Kraft getretenen 32 a Abs. 3 S. 2 Satz 2 GG a. F. keinen Grund zur Vermutung, dass sich gegenüber den bereits begangenen Regelverstößen etwas ändert (BGH vom 11. Juli 2005 - II ZR 285/03, BB 2005, 2094, DStR 2005, 1705 m. w. N.).

Nur Darlehen, die nach dem Wirksamwerden von § 32 a Abs. 3 S. 2 Satz 2 Gmbh a. F. und Darlehen, die vor dem Wirksamwerden von 32 a Abs. 3 S. 2 Gmbh a. F. vergeben wurden, deren Eigenkapitalersatzwirkung - z.B. durch Verbleiben in der Staatskrise - jedoch erst nach Wirksamwerden der Vorschrift eintrat, stellten sich daher unter das Privatanlegerprivileg.

Dies war hier nicht der Fall, da das in diesem Falle begebene Darlehen bereits eine Eigenkapitalersatzwirkung im Sinn von 32 a Abs. 1 GG a. F. hatte, als es im Jänner 1998 durch die Rangrücktrittserklärung gewährt wurde.

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