Kreditanfrage Immobilienkauf

Kreditanfrage beim Immobilienkauf - darauf kommt es an!

Bei einer Kreditanfrage zum Immobilienkauf geht es in der Regel um größere Summen, nicht selten um Beträge von mehreren hunderttausend Euro. Aus diesem Grund verlangen Banken dafür üblicherweise mehr Informationen und Unterlagen als bei einem normalen Ratenkredit. Das gilt unabhängig davon, ob die Anfrage über ein Vergleichsportal oder direkt bei der Bank gestellt wird.

Kreditanfrage

Ein Kreditinstitut beurteilt eine Kreditanfrage zum Immobilienkauf unter zwei Gesichtspunkten: der persönlichen Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers und der Werthaltigkeit von Sicherheiten. Bei Immobilienfinanzierungen dient meist die Immobilie als Sicherheit. Das entsprechende Sicherungsinstrument ist die Grundschuld, seltener die Hypothek. Ziel ist, den Kredit so abzusichern, dass im Ernstfall die Restschuld durch die Verwertung der Immobilie abgedeckt ist.

Persönliche Kreditwürdigkeit und Immobilie als Sicherheit

Bei der persönlichen Kreditwürdigkeit bewertet die Bank, ob der Kreditnehmer dauerhaft in der Lage ist, die Kreditraten zu zahlen. Da es bei Immobilienfinanzierungen oft über Laufzeiten von Jahrzehnten geht, muss die Zahlungsfähigkeit nachhaltig sichergestellt sein. Beste Voraussetzungen haben Kreditinteressenten mit einem festen und gesicherten Einkommen. Die finanzielle Leistungsfähigkeit wird dabei anhand einer Haushaltsrechnung überprüft. Es muss im Monat immer genug übrig bleiben, um die Raten zu leisten. Die Einkommensverhältnisse sind durch entsprechende Nachweise – Gehaltsabrechnungen, Einkommensteuerbescheide, Kontoauszüge – zu belegen.

Bei der Beurteilung der Immobilie als Sicherheit will sich die Bank einen Eindruck verschaffen, was das Objekt im Falle einer Verwertung tatsächlich wert ist. Daher sind bei einer Kreditanfrage zum Immobilienkauf auch immer umfangreichere Angaben zum Objekt gefragt. Dabei geht es um den Kaufpreis, die Lage, die Größe, den Zustand, die Ausstattung, das Alter usw.. Diese Angaben müssen spätestens dann belegt werden, wenn ein konkreter Kreditantrag gestellt wird - zum Beispiel durch Grundbuchauszüge, Grundrisse, Flurkarten, Teilungserklärungen usw.. Bei reinen Konditionsanfragen genügt dagegen meist die Angabe der Immobiliendaten. Bei der Bewertung der Immobilie stellt die Bank nicht auf den aktuellen Marktwert, sondern auf den sogenannten Beleihungswert ab. Er berücksichtigt Risikoabschläge wegen der Unsicherheit der Wertentwicklung im Zeitablauf.

Je geringer das Bankrisiko, desto günstiger die Konditionen

Die persönliche Kreditwürdigkeit und die Werthaltigkeit der Immobilie als Sicherheit entscheiden nicht nur darüber, ob die Kreditanfrage zum Immobilienkauf positiv oder negativ beantwortet wird, sie hat auch Einfluss auf die Kreditkonditionen. Je geringer das Bankrisiko durch die Bonität des Kreditnehmers und die Absicherung ist, umso günstiger sind auch die Zinssätze. Ein Vergleich unterschiedlicher Angebote empfiehlt sich auf jeden Fall, denn bei hohen Kreditsummen und langen Laufzeiten machen selbst kleine Zinsdifferenzen Unterschiede von mehreren tausend Euro aus.

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