Konzept Erstellen

Erstellen Sie ein Konzept

Konzepterstellung Praxistipp - 1/3: Konzept unter Termindruck | Best of HR Mit einem guten, fundierten Konzept können wir unseren weiteren Ansatz gestalten und sind damit der erste Erfolgsschritt. Nichtsdestotrotz bereitet die Empfängnis vielen Menschen große Schwierigkeiten, wirkt langweilig und zeitaufwendig. Die Zeit, die benötigt wird, um eine theoretische Vorgehensweise schrittweise zu erarbeiten, die viele Menschen als langweilig und zeitaufwendig empfinden, ist ein großes Manko.

Gerade in der Team-Kommunikation entlastet ein gutes Konzept viel Schulterarbeit und erspart so viel Zeit und Mißverständnisse in der Umsetzung. Aber oft hören Sie diese Ausrede: "Ich habe viel zu wenig Zeit, um ein Konzept zu unterbreiten. Es ist eine zeitaufwändige Tätigkeit, und ich kann sie kaum verkraften - neben all meinen anderen Aufgaben.

"Eine " Mehr Zeit " ist keine Problemlösung, wenn Sie nicht exakt angeben, wie viel mehr Zeit für die Erarbeitung Ihres Konzepts benötigt wird. Jeder Job nimmt (fast) so viel Zeit in Anspruch, wie Sie im Vorfeld planen! Befreie dich intern von überflüssiger Eile, indem du einen realen Zeitrahmen für die Erarbeitung deines Konzepts definierst und planst.

Statt zu denken: "Bis Donnerstag, den ganzen Tag über, ist mein Konzept fertig", drehst du den Tisch auf mich: "Nach der Fertigstellung meines Konzepts ist es Freitag, den ganzen Tag über, der Tag über. Zu viel oder zu wenig Zeit für die Arbeit an einem Konzept sind die beiden grössten Zeitnischen.

Diejenigen, die zu viel Zeit für die Empfängnis lassen, fallen in die Falle des Perfektionismus, diejenigen, die zu wenig Zeit verbringen, arbeiten "schlampig". Die Perfektionistin bemüht sich um völlige Vollzähligkeit bei der Erfassung aller relevanter Daten, obwohl ihre Quantität gerade heute angesichts der ubiquitären Informationsflut fast unerschöpflich ist und die Arbeiten nie damit abgeschlossen sein würden, will erst beginnen, wenn sie "alle" Daten komplett zusammen hat.

Dabei verbringt er zu viel Zeit damit, jede einzelne Information zu studieren und durchzuarbeiten, alle Angaben mehrfach umzugestalten, ohne zu einer Endbestimmung kommen zu können, zu viel Zeit mit dem Endschliff in der Sprachformulierung des Konzepts zu verschwenden oder alles mehrfach umzuschreiben, weil er sich zu wenig mit der Struktur seines Materials beschäftigt hat.

Das Risiko des Vollkommenheitismus besteht darin, sich in sekundären Dingen festzuhalten, das Wesentliche zu vernachlässigen oder in das Unwesentliche versinken zu laßen - und nicht zuletzt in der fehlenden Zeit: Das Konzept ist nicht pünktlich fertiggestellt und wenn es das ist, dann ist es nicht das Optimale. Kurz gesagt, man beachte das Pareto-Prinzip, das auch als 80:20-Regel bekannt ist: 20 Prozentpunkte der Arbeitslast generieren bereits 80 Prozentpunkte des Erfolgs!

Andererseits trägt 80 Prozentpunkte der Zeit - der Teil, der für Perfektion aufgewendet wird - nur 20 Prozentpunkte zum Erfolg bei. Also konzentriere dich auf die 20 Prozentpunkte, mit denen du den Großteil der Arbeiten machen kannst, und minimiere den Teil, der deine Arbeiten vervollkommnet, aber das Endergebnis nicht signifikant steigert.

Brechen Sie vom Vollkommenheitsgedanken ab, indem Sie sich von überzogenen Anforderungen an die eigene Arbeitsqualität auflösen. Dabei ist es völlig ausreichend, dass Sie eine Aufgabenstellung gut bis sehr gut erfüllen; das Ergebnis muss nicht sein. Wer ein gutes Konzept mit einem vernünftigen Aufwand entwickelt, spart eine enorme Zeitmenge, die er sinnvoller in andere Tätigkeiten einsetzen kann.

Sie können bei der Konzeptentwicklung Zeit einsparen, indem Sie unter anderem die Arbeiten auf mehrere Seiten aufteilen und Unteraufgaben an andere (Kollegen, Angestellte, etc.) übertragen. Der Nachteil des Perfektionismus ist die Schlampigkeit - sei es aufgrund von Aufschiebung, echter Zeitnot oder einfach der Hingabe an die immense, fast unüberschaubare Menge an Mühen.

Ein unvollständiges, im schlimmsten Fall nutzloses Konzept, das zerstreut oder gegensätzlich ist, zu Fehlentwicklungen beiträgt, zeitaufwändige Verbesserungen benötigt oder von der Leserschaft nicht akzeptiert wird, birgt die Gefahr der Nachlässigkeit. Derjenige, der in der Konzeptentwicklung vordergründig tätig ist, fängt zu spat mit den Einzelschritten an, erhebt zu wenig Information, lest die Information nur zum Teil und nicht vollständig genug, macht eine willkürliche statt einer gerechtfertigten Selektion aus seinen Angaben, hat Probleme bei der Abwägung der verschiedenen Sachverhalte und deren falscher oder oberflächlicher Interpretation, kommt zu Fehleinschätzungen oder -entscheiden, reformiert in Eile sein Konzept so, dass es für den Lekt üre nicht verständlich ist, reformuliert es schlecht oder nicht aussagekräftig und mit vielen Missverständnissen.

Plane die Arbeiten an deinem Konzept in deinen Tages- und Wochenplan und reserviere fixe Zeitpunkte, zu denen du am Telefon nicht zu erreichen bist, und schließe dein E-Mail-Programm. Lassen Sie der Erstellung - also dem kreativen Brainstorming, der Informationsbeschaffung, der Strukturierung und Interpretation - wesentlich mehr Zeit als der Formulierung Ihres Konzepts, d.h. der Umsetzung.

Für die gute und sorgfältige Aufbereitung Ihrer Konzeptionsinhalte sollten etwa 60 bis 80 Prozentpunkte Ihrer Zeit aufgewendet werden, für die Durchführung oder Formulierung jedoch nur etwa 20 bis 40 Prozentpunkte. Du denkst, dass du bereits alles Wichtige weißt und fängst an, das Konzept zu verfassen. Jetzt fängt die Forschung an, und es werden neue Erkenntnisse gesammelt.

Durch geschicktes Recherchieren, Strukturieren und Gewichten der erforderlichen Daten vor dem Start der Erstellungsphase kann die Repetition von Arbeitsprozessen auch unter zeitlichem Druck vermieden werden. Gern erstellen wir Ihnen auch Ihren Sprachkurs oder einen individuellen E-Mail-Kurs mit Supervision & Zertifizierung - alle weiteren Infos!

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