Immobiliendarlehen Vorfälligkeitsentschädigung

Grundstücksdarlehen Vorfälligkeitsentschädigung

eine Vorfälligkeitsentschädigung im Falle des Widerrufs des Immobiliendarlehens. Kein Vorfälligkeitsentschädigung bei Kündigung eines Darlehens durch die Hausbank Mit einem Beschluss des Bundesgerichtshofes vom 18. Februar 2016 soll vielen Verbrauchern, denen ihr Kredit von der Hausbank widerrufen wurde, ein Gefühl der Erleichterung gegeben werden. Die BayernLB kann in diesen Faellen keine Vorfälligkeitsentschädigung fordern. Damit wird der Konsument von einer erheblichen finanziellen Belastung befreit (Ref.: XI ZR 103/15). Im zugrundeliegenden Sachverhalt hatte eine Sparkasse ihren Kundinnen und Verbrauchern Konsumentenkredite vergeben.

Nachdem sie mit den Zahlungsrückständen in Rückstand geraten waren, beendete das Finanzinstitut die Kredite und forderte darüber hinaus die Entrichtung einer Vorauszahlungsstrafe. Zur Vermeidung einer Zwangsversteigerung wurde die Vorauszahlungsstrafe bezahlt. Der Konsument hat später auf Rückerstattung der Vorauszahlungsstrafe zuzüglich Verzugszinsen geklagt. Ob eine Hausbank auch im Fall einer vorzeitigen Beendigung eines Verbraucherkredits aufgrund von Zahlungsverzug des Verbrauchers Vorfälligkeitsentschädigung fordern kann, war in der Rechtssprechung längst kontrovers.

Der Kreditgeber hat in diesem Fall nur das Recht auf Begleichung von Rückstandszinsen und nicht auf Entrichtung einer Vorfälligkeitsentschädigung. Dieses Fallrecht kann auch auf Immobilienkredite angewendet werden. Der BGH hat mit seiner Verfügung eine erhebliche Entlastung für den Konsumenten geschaffen. Jetzt muss er "nur" das Kreditgeschäft plus Rückstandszinsen tilgen und der Hausbank keine Vorfälligkeitsentschädigung mehr zahlen.

Dies kann insbesondere bei Immobilienkrediten den Konsumenten vor einer Zwangsversteigerung aufhalten. Konsumenten, die nach der Aufhebung ihres Kredits durch die Hausbank eine Vorfälligkeitsentschädigung bezahlt haben, können diese nun unter Einhaltung der Nachfrist einziehen. Wenn Sie Schwierigkeiten bei der Zahlung der Kreditraten haben, können Sie auch die Widerrufsmöglichkeit nachprüfen.

Wenn der Konsument nicht rechtzeitig über seine Kündigungsmöglichkeiten informiert wurde, können Kredite noch Jahre nach Abschluss gekündigt werden.

Vorkasse? Nee, vielen Dank! - Rücknahme von Immobilienkrediten

Die Zinssätze für Immobiliendarlehen sind zwar so tief wie seit Jahren nicht mehr, aber viele Kreditnehmer mit langfristigen Festzinsen stecken in bereits existierenden Aufträgen. Allerdings kommt der Kreditnehmer prinzipiell nicht aus den vorhandenen Kontrakten heraus oder muss der Bank im Falle einer vorzeitigen Beendigung eine hohe Gebühr für die Rückzahlung des Kredits zahlen.

Die Tatsache, dass die Kreditinstitute und Sparbanken diese so genannte Vorfälligkeitsentschädigung einfordern können, resultiert aus dem Recht, da der Darlehensnehmer den durch die vorzeitige Vertragskündigung entstandenen Sachverhalt zu kompensieren hat. Studien belegen jedoch, dass vor allem für die vorzeitige Beendigung von Immobilienkreditverträgen immer wieder hohe Kompensationsbeträge von Kreditinstituten und Sparbanken erhoben werden.

Kreditnehmer, die vor Jahren einen Darlehensvertrag mit deutlich höherem Zinsniveau aufgenommen haben und sich über das derzeit niedrige Zinsniveau verärgert fühlen, können jedoch aufgrund falscher Widerrufsbelehrung keine andere Lösung finden. Formale Fehler in den Widerrufsanweisungen im Rahmen des Abschlusses des Kreditvertrages, die für die Kreditinstitute und Sparbanken nicht vermeidbar sind, bieten vielen Konsumenten nun die Chance, das Darlehen ohne Vorfälligkeitsentschädigung zu tilgen.

In der Regel gilt eine Widerrufsfrist von 14 Tagen, innerhalb derer der Kreditnehmer den Kaufvertrag aufheben kann. Ein Rücktritt ist danach nicht mehr möglich. Das hat zur Folge: Auch viele Jahre nach Vertragsabschluss kann der Konsument den Kaufvertrag bei Erfüllung der Bedingungen verfrüht kündigen - und das ohne die sonst üblichen Vorauszahlungsstrafen. Ob eine fehlerhafte Anschrift für den Widerspruch, ein unzutreffender Name des Anfanges der Widerspruchsfaust oder einfach das Fehlen optischer Highlights - die Bandbreite der möglichen Irrtümer ist groß.

Dies kann auch zu einem Fehler in der Anweisung führen und damit den Weg zum Widerspruch ebnen. Erfahrungen aus der Repräsentation von Bankenkunden zeigen, dass die Kündigungsmöglichkeit eines Kreditvertrages aufgrund falscher Anweisungen nicht immer glatt verläuft, da Kreditinstitute und Skibanken oft zunächst keine berechtigten Widerrufsfälle annehmen.

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