Grenze Geldwerter Vorteil

Begrenzung des monetären Vorteils

Zum Glück gibt es Ausnahmen und Ausnahmen. Lexikonsteuer: Sacheinlagen - De-minimis-Grenze Mit dieser Befreiung wollte der Versicherer Konflikte zwischen der Steuerbehörde und dem Steuerpflichtigen verhindern, weil der Mitarbeiter sie im Zuge seines Arbeitsverhältnisses von einem Dritten erlangt hat. Zu den typischen Anwendungsfällen gehören wahrscheinlich die Vorzüge der kostenlosen Unterbringung bei Managementgesprächen (Einzelbewertung), die sich aus der Privatnutzung eines Firmenwagens ergibt und mit einem Pauschalsatz besteuert wird, wie z.B.:

Verpflegung im Unternehmen, Verpflegungsgutscheine, Zuschüsse zu Firmenveranstaltungen, Freizeitzuschüsse, Essenszuschüsse für externe Aktivitäten; resultierend aus der preisreduzierten Übertragung von Beteiligungen im Sinne des Vorstehenden; ) (BFH, 26.11. 2002-66/01, VI R 68/01, BStBl II 2003, 492). Als Berechnungsgrundlage für das Limit von 44 EUR ist der Monat des Kalendermonats heranzuziehen.

Eine Hochrechnung der monatlichen Befreiungsgrenze auf einen jährlichen Wert ist nicht möglich (OFD Frankfurt, 17.05.2006 - S 2334 und S 2334 und S 2334 - 104 - S 211, DB 2006, 1463). Es sind mehrere verschiedene Sachleistungen, mit Ausnahmen der oben genannten, die unter die De-minimis-Regel fallen, aufaddiert. Beträgt ihr Wert mehr als 44 Euro, so werden die individuellen Sachleistungen weiterhin in voller Höhe einkommensteuerabzugsfähig sein.

Aus der monatlichen Analyse ergibt sich, dass Sachleistungen in Höhe von maximal 528 Euro in einem Betriebsjahr abgabenfrei sind. Problematisch ist die montätliche Überprüfung der De-minimis-Grenze, wenn Sachleistungen nicht fortlaufend, sondern als Einmalzahlung erbracht werden. Eine Entschädigung für Teile der De-minimis-Grenze, die in Einzelmonaten in den Folgemonaten nicht ausgeschöpft sind, in denen die vermögensabhängigen Leistungen die Freistellungsgrenze von 44 Euro übersteigen, ist nicht möglich (BMF-Schreiben vom 9. Juli 1997, BMF-Schreiben vom 9. Juli 1997, BMStBl I 1997, 735).

Daher kann der Unternehmer die monatsweise Befreiungsgrenze von 44 EUR nicht umgehen, indem er "freiwillig" einen Teil der unter diese Bestimmung fallenden Sachbezuege von Anfang an in den zu versteuernden Lohn aufnimmt und besteuert, so dass zunächst nur unversteuerte Sachbezugsanteile von weniger als 44 EUR bestehen bleiben. Mitarbeiter A bezieht im Monatsdezember folgende Sachleistungen: preisreduzierte Bereitstellung einer Firmenwohnung: unbezahlte Bereitstellung eines weggeworfenen Schreibtisches: Der Dienstgeber zahlt auf den Nutzen aus der Bereitstellung des weggeworfenen Tisches als weitere Leistungen in der Dezember-Gehaltsabrechnung Steuer und läßt den Mietvorteil für die Firmenwohnung zollfrei.

Problemlösung: Bei der Überprüfung der 44 EUR-Grenze müssen die beiden Sachleistungen addiert werden. Weil damit im Monat Dez. die Befreiungsgrenze übertroffen wird, ist der Gesamtnutzen von 242 EUR zu versteuern. Wenn der Auftraggeber das Jobticket mit dem Betrag, zu dem er es beim Verkehrsmittel kauft, weitergibt, gibt es keinen finanziellen Vorteil für den Arbeitnehm. Neben dem Gratis-Jobticket (Arbeitgeberkaufpreis = 42 EUR pro Monat) bekommen die Mitarbeiter eines Modeunternehmens auch kostenlose Mittagessen in der Mensa und einen mont alen Warenbeleg zum Kauf in den entsprechenden Abteilungsbereichen.

Bei einer Firmenveranstaltung im MÃ??rz erhielt ein Mitarbeiter eine Filmkamera im Gegenwert von 300 Euro. Allerdings wird im Monat Maerz die Freistellungsgrenze (Jobticket + Kamera) ueberschritten.

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