Gesellschafterdarlehen Personengesellschaft

Aktionärsdarlehen Partnerschaft Partnerschaft

Einkommensteuerliche Behandlung von Darlehen aus einer Personengesellschaft an ihre Gesellschafter. Laufendes Ertragsteuerrecht der Gesellschafterkredite an ihre Aktionäre Ertragsteuerbehandlung Kredite, die eine Gesellschaft ihren Anteilseignern durch eine Personengesellschaft gewährte Kredite vergibt, werden von den Anteilseignern als Abgang klassifiziert, wenn die Gewährung des Darlehens nicht einem marktüblichen Vergleich standhalten kann. Daher sollte der Steuerberater überprüfen, ob die Darlehensverträge zwischen der Gesellschaft und ihren Anteilseignern aktuell sind. Im folgenden Artikel wird dem Praktizierenden gezeigt, worauf er bei der Unterscheidung zwischen gewährten und abgehobenen Krediten zu achten hat.

Dem Aktionär gewährte Darlehen können sowohl handels- als auch fiskalrechtlich in Rückzüge oder Rückgaben von Einlagen umgerechnet werden. Eine Umgliederung kann nach handelsrechtlichem Recht als Einlagenrückerstattung angesehen werden, die zu einer Wiederaufnahme der Auslandshaftung nach 172 Abs. 4 HGB führen kann, wenn es sich auch um eine Rückzahlung des Grundkapitals handelt. Die steuerlichen Konsequenzen stellen sich wie folgt dar: " Die Rücknahme ist allen Aktionären im Rahmen ihres entsprechenden Vermögensanteils zurechenbar.

"Die Rückzahlung und Verzinsung durch den Aktionär erfolgt als korrespondierende Einlage und ist auch zeitanteilig mit allen Aktionären zu verbuchen. "Der Refinanzierungsaufwand des Unternehmens ist nicht betriebsbedingt und nicht als Betriebsaufwand abziehbar. Steuerrechtlich sind die Kosten der Refinanzierung in diesem Falle als Entnahmen zu erachten. "Der Entzug aus dem Geschäftsvermögen ist kein Entzug im Sinne des 15a Abs. 3 S. 1 EGStG, da eine Verminderung des in der Bilanz ausgewiesenen Firmenvermögens (Kapitalbilanz) nicht erfolgt ist.

"Die von den Partnern gezahlten Zinsen" sind keine Betriebserträge der Firma und fÃ?hren nicht zu abzugsfÃ?higen AuftrÃ???gen fÃ?r die Partner unabhÃ?ngig von der Verwendungsart der Kreditmittel. Deutlich niedriger sind die handelsrechtlichen Umgliederungsfälle ( "Umgliederungen") (siehe Westermann, Manual der Persongesellschaften, I Note 926). Im Handelsrecht kann man in der Praxis in der Tat von einer Einlagenrückerstattung reden, wenn die Kreditvergabe aus wirtschaftlicher Sicht als Geldentnahme zu betrachten ist.

Dieser Schluss ist z. B. begründet, wenn die Gesellschaft aufgrund der finanziellen Situation ihres Anteilseigners bei der Gewährung des Darlehens keine Tilgung erwarten konnte. Aus steuerlicher Sicht werden Kredite bereits dann als Abgang umklassifiziert, wenn die Kapitalzahlung an den Aktionär ohne gesonderte Zustimmung einer entsprechenden Entgeltvereinbarung vorgenommen wird oder wenn der Darlehensvertrag aus anderen Erwägungen einem marktüblichen Vergleich nicht standhalten kann.

Der Kredit wurde daher aus externen Gründen vergeben und darf steuerrechtlich nicht in die Unternehmensbilanz aufgenommen werden. Weil Steuerrecht und Wirtschaftsrecht daher bei der Umgliederung eines Kredits andere Standards anwenden, ist es oft der Fall, dass ein Kredit aus steuerlicher Sicht als Entzug zu betrachten ist, aber nach handelsrechtlichem Recht noch zum Unternehmensvermögen zählt.

Der Steuerberater darf diese vom Handelsrecht abgewichene Einschätzung nicht ignorieren, da sie wieder Auswirkungen auf das Finanzrecht haben kann. 1. Beispiel: Eine Kommanditgesellschaft räumt einem ihrer beschränkt haftenden Gesellschafter ein Kredit ein, der einem Steuervergleich nicht standhalten kann, aber nicht gewerberechtlich unbedenklich ist. Aus steuerlicher Sicht ist die Gewährung eines Darlehens eine Entziehung, die allen Aktionären im Verhältnis zu ihrem Aktienanteil am Vermögen der Gesellschaft zusteht.

Die Kapitalbilanz ändert sich nach handelsrechtlichem Recht nicht. Der Rest der Gesellschaft übernimmt sein Eigenkapital. Verlässt ein beschränkt haftender Teilhaber mit einem negativen Stammkapitalkonto die Gesellschaft und entstehen gegen ihn Ausgleichsansprüche, die unwiderruflich werden, können die restlichen Teilhaber diesbezüglich einen Steuerverlust geltend machen. In diesem Fall sind die restlichen Teilhaber berechtigt. Das BFH konzentriert sich jedoch darauf, ob ein handelsrechtlicher Schadenersatzanspruch vorlag. Weil das im Beispiel dargestellte Kreditgeschäft nicht als handelsrechtliche Einlagerungsrückgabe zu betrachten ist, entfällt ein solcher Schadensersatzanspruch.

Der Auszahlungsvorgang ist eine reine Steuertransaktion. Ergebnis: Die übrigen Aktionäre können keinen Steuerverlust beanspruchen. Der Kredit muss einem Vergleich zu Marktkonditionen standgehalten werden, um als operativ bedingt anzusehen und für steuerliche Zwecke auszuweisen. Erste Voraussetzung für einen Vergleich zu Marktkonditionen ist ein schriftlicher Kreditvertrag. Es wird auch vorausgesetzt, dass das Kredit zu Marktkonditionen gewährt wurde.

Jedenfalls weigerte sich die Flughafen Düsseldorf GmbH, ein Kredit in der Größenordnung von 1 Mio. DEM anzusetzen, da er ohne Sicherheit vergeben wurde. Auch bei den eigenen Zinsaufwendungen muss das marktübliche Maß eingehalten werden. Beispiel: Die Vergabe eines Darlehens mit 5-prozentiger Verzinsung wäre am Markt nicht üblich, wenn das Unternehmen das Kapital zur Rückzahlung eigener Verbindlichkeiten mit höheren Zinssätzen nutzen könnte.

Ein betrieblicher Grund für die Gewährung eines Darlehens ist immer dann zu verweigern, wenn das gewährte Kapital zu einem Zeitpunkt erfolgt ist, zu dem der Aktionär ein solches nicht von einem Dritten aufgenommen hätte. Die finanzielle Situation des Aktionärs ist bei der Gewährung eines Darlehens oder der Einholung von Bankangeboten zu dokumentieren. Auch eine private Nutzung (Kauf einer Motoryacht durch den Aktionär) ist in dieser Hinsicht unbedenklich.

Bei Gewährung eines Darlehens zu marktüblicheren Bedingungen wird ein betrieblicher Grund nur dann angegeben, wenn die Zinsen der Unternehmung gedeckt sind. Beispiel: Der Anteilseigner einer Spedition kauft einen Lastwagen und stellt ihn exklusiv seinem Unternehmen zur Verfuegung. Finanziert wird der Truck durch ein günstiges Kreditangebot des Unternehmens. Bei der Gewährung des Darlehens lag es im wohlverstandenen Geschäftsinteresse der Firma, so dass keine Verbuchung zu Lasten des Stammkapitals des Aktionärs vorgenommen wird.

Beispiel: Die Firma vergibt einem Aktionär ein Kredit von 200.000 DEM für den Neubau eines Privathauses. Der Kredit wird nur mit 4 Prozentpunkten Verzinsung angeboten. Der Kapitalzuschuss an den Aktionär erfolgte ohne angemessenes Entgelt. Aus steuerlicher Sicht ist sie daher als Auszahlung zu betrachten. Besonders problematisch bei der Begrenzung von Krediten und Auszahlungen sind die Konten der Anteilseigner mit negativen Salden.

Beispiel: Eine Kommanditgesellschaft führt für ihren Anteilseigner ein "Darlehenskonto", in dem unter anderem die zur Zahlung vorgesehenen Ergebnisanteile sowie Ein- und Auszahlungen erfasst werden. Die Gesellschafterin zieht dieses Depot über und muss den negativen Saldo verzinsen. In diesem Fall ist die Gesellschaft verpflichtet, die Dividende zu zahlen. Steht ein Kredit zur Verfügung, sind die Zinserträge Erträge mit der Kommission. Abhängig vom Zweck des Kredits an den Anteilseigner sind die Zinserträge entweder Betriebskosten, einkommensbezogene Aufwendungen oder nicht abziehbare Lebenshaltungskosten.

Bezahlte Fremdkapitalzinsen sind Einzahlungen des Aktionärs (Rückzahlung von Einlagen). Nach Ansicht der OFD Münster (18.2. 94 DB, 658) ist zu prüfen, ob es sich bei einem Account um ein Kapitalkonto (mit negativem Saldo geführt) oder um eine (Darlehens-)Forderung gegen den Anteilseigner handelt, unter Berücksichti -gung der verbuchten spezifischen Geschäftstätigkeit. Überzieht der beschränkt haftende Teilhaber dieses Konto, wird es - mangels besonderer Absprache - zu einem Belastungsunterkonto des Stammkontos und stellt insofern eine Rückgabe von Einzahlungen dar (so wahrscheinlich auch FG Düsseldorf vom 16.11. 95 STRR 96, 1398).

Bei einem schriftlichen Kreditvertrag zeigt das mit negativem Saldo gepflegte Depot eine (Darlehens-)Forderung an den Aktionär - wenn die anderen Anforderungen erfüllt sind. Laut Bordewin (NWB F. 3 S. 8112) und Vüllenkemper ( "BB 91, 1904") stellen die Zinsen auch ohne Kreditvertrag Betriebserlöse für das Unternehmen dar. Und zwar dann, wenn die Fremdkapitalzinsen für den Aktionär sowieso nicht absetzbar wären und 15a Eheg. 15a Eheg. ist nicht betroffen.

Der Zins wäre kein Betriebsergebnis der Firma, wenn die vorgenannte Veräußerung eingehalten würde. Befürwortet wird die Bilanzierung als Kapitalkonto: " Das Haben auf dem Depot kann durch Verrechnung mit Unternehmensverlusten reduziert werden (BStBl II 88, 551). Dies trifft nicht zu, wenn ein vom Statut abweichender Gesellschaftsbeschluss eine andere Erfassung von Verlusten zulässt.

"Dem Aktionär werden durch Gutschriften auf dem Bankkonto weitere Stimm- und Beteiligungsrechte eingeräumt. "Die Gewinnbeteiligung des Aktionärs oder die Beteiligung am Liquidationsergebnis wird durch aktive Unterschiedsbeträge auf dem Bankkonto vergrößert. "Erbringt das Unternehmen keinen hinreichenden Ertrag, wird der Zins auf einen korrespondierenden Saldo auf dem Stammkapitalkonto reduziert.

"Das Guthaben auf dem Konto steht der Gesellschaf für die Zeit der Beteiligung der Aktionäre zur Verfuegung. Es gilt für die Handhabung als Darlehenskonto: " Die Buchung von Unternehmensverlusten auf Kreditkonten ist nicht erlaubt. "Die Kapitalrendite ist vom Unternehmensergebnis abhängig.

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