Geldwerter Vorteil Freigrenze

Monetärer Vorteil Befreiungsgrenze

Im Steuerlexikon wird erläutert, wie die Höhe der geldwerten Leistung korrekt ermittelt wird. Rabattzuschuss Die Rabattzulage betrifft Sachleistungen oder monetäre Vergünstigungen, die den Mitarbeitern von ihrem Dienstgeber eingeräumt werden, z.B. im Betrieb gefertigte Waren oder Leistungen, die der Dienstnehmer billiger oder unentgeltlicher erlangt. Die Sachleistungen werden nicht überwiegend für die Mitarbeiter erbracht oder ausgeschüttet und nicht zu einem Pauschalsatz besteuert.

Der aktuelle Betrag dieser Wertberichtigung beträgt 1.080 EUR pro Jahr. Um die den Mitarbeitern gewährten Vergütungen im Rahmen des Mitarbeiterrabattsystems einhalten zu können, müssen gewisse Bedingungen in Bezug auf die erbrachten Waren und/oder Leistungen erfuellt sein. Vor allem müssen die Waren oder Leistungen vom Auftraggeber selbst produziert oder verteilt werden. Darüber hinaus dürfen sie nicht vorwiegend für den Mitarbeiter gefertigt, verteilt oder geliefert werden.

Die Steuerbefreiung wird nicht auf zwölf Kalendermonate verteilt, wie auch die Freigrenze für Sachleistungen von je 44 EUR, sondern ist ganzjährig gültig. Bei einem zwischenzeitlichen Wechsel des Arbeitgebers kann der Rabatt auch mehrmals in einem Jahr vergeben werden. Der Steuerzahler muss nur dann Einkommenssteuer entrichten, wenn die Sachleistung den Rabatt übersteigt.

Nach dem Grundsatz der Wertberichtigung ist dies jedoch nur für den die Wertberichtigung von EUR 1.080 übersteigenden Wert möglich. Auf diesen Wert werden 4 v. H. angerechnet. Diesen Wert nennt man auch den angepassten Verkaufspreis. Die mit dem Auftraggeber vereinbarte Vergütung des Mitarbeiters wird von diesem Wert einbehalten. Die verbleibende Summe entspricht nun dem Vermögensvorteil, d.h. dem auf den Umsatz entfallenden Teil.

Überschreitet dieser die Skontoabzug von EUR 1.080, werden diese zunächst in Abzug gebracht und der Restbetrag wird dann in der Regel besteuert.

Steuer-Tipp: Ermittlung der 44 EUR Freigrenze für Sachleistungen

Das Einkommen der Mitarbeiter umfasst Löhne und Gehälter sowie sonstige Vergütungen und Leistungen. Die Berechtigung zum Erhalt einer Sachleistung ist auch als Sachleistung zu klassifizieren. Dieses Geschenk muss jedoch einen realen Mehrwert haben und darf nicht nur ein idealer Vorteil sein. Der Geldwertvorteil durch die billige oder unentgeltliche Sachleistung ist daher nur dann gegeben, wenn der Begünstigte sachlich angereichert ist.

Wenn der Auftraggeber die Waren nach Hause des Mitarbeiters bringt, gewährt der Auftraggeber dem Mitarbeiter eine Mehrleistung. Dies hat den Vorteil, dass es in die Ermittlung der Freistellungsgrenze von 44 ? einbezogen wird (BFH-Urteil vom 6. Juni 2018, VI R 32/16). Praxisbeispiel: Der Antragsteller, der Speditions- und Transportdienstleistungen anbietet, hat seinen Mitarbeitern unter gewissen Bedingungen Sachboni (insbesondere Standardkonsumgüter) gewährt.

Zu diesem Zweck wurde eine andere Gesellschaft (GmbH) einbezogen. Aus dem Leistungsspektrum der vermittelnden Gesellschaft mit beschränkter Haftung konnte jeder berechtigte Angestellte über einen Online-Zugang eine Sachvergütung aussuchen. Der Antragsteller hat dann die Waren bei dieser Gesellschaft bestellt. Der Kläger erhält von der Gesellschaft die Sachleistung zusammen mit einer so genannten Versandkostenpauschale in Rechnung gestellt. Der Kläger hat die Vergütung in Form einer pauschalen Versand- und Bearbeitungsgebühr in Anspruch genommen. Die Gesellschaft hat nach Begleichung der Abrechnung die Waren an den entsprechenden prüfungsberechtigten Angestellten des Klägers versandt oder die Waren dem Kläger zur Auslieferung in der Gesellschaft übergeben.

Der Antragsteller hat die Rechnung als Personalkosten verbucht. Auf den Monatsbelegen der Mitarbeiter wurde eine steuerfreie Sachbezugsentschädigung in Hoehe von 44 ? ausgewiesen. Dies ist keine Rücksichtnahme des Endverbrauchers auf das Produkt. Wenn der Auftraggeber die Waren nach Hause des Mitarbeiters bringt, erbringt der Auftraggeber eine Zusatzleistung für den Mitarbeiter.

Der Arbeitgeber erhöht durch die damit verbundenen Aufwendungen nicht den Gesamtwert der Ware. Stattdessen gibt es einen separaten nicht-monetären Bezug, der separat bewertet werden muss. Es ist zu beachten, dass der Gesamtwert 0 beträgt, wenn es keine Aufwertung gibt, z.B. wenn der Mitarbeiter nichts für den Versand selbst ausgeben musste.

Erhöht der Kunde für gewisse Artikel keine Versandkosten, z.B. im Online-Handel, so gibt es für entsprechende Artikel keinen zusätzlichen Nutzen, den er vom Auftraggeber erfährt. Wird die Sendung dort als selbständige Dienstleistung dargestellt und ist sie nicht bereits im Verkaufspreis und damit im Gesamtpreis inbegriffen, wird bei der Ermittlung der Freistellungsgrenze von 44 der monetäre Vorteil aus der Anlieferung "nach Hause" auf den Warenwert aufgeschlagen.

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