Ffm Bank

Die Ffm Bank

Kein florierendes Wirtschaftsleben ohne ein funktionierendes Bankensystem. mw-headline" id="Entwicklung_des_Finanzplatzes">Entwicklung des Finanzplatzes[Edit | < Quelltext bearbeiten] Frankfurt am Main ist seit dem Hochmittelalter eines der urbansten Ballungszentren Deutschlands. Die Entwicklung der Hansestadt zu einer Handels- und Ausstellungsstadt ist vor allem auf ihre geografische Position am Schnittpunkt bedeutender Handelsrouten am Main und am Rhein sowie auf ihre politische Relevanz als Kurfürstenstadt der Kaiser reiche zurückzuführen, die 1352 durch das Reichsgesetzbuch festgelegt worden war.

Jahrhundert fand in Frankfurt auch die Krönung statt, die den Gewerbebetrieb förderte und der Hansestadt bedeutende Vorrechte, darunter das Recht auf Münzprägung, verlieh. Aufgrund des regen Handels zirkulierten in Frankfurt viele verschiedene Devisen und da es keine festen Devisenkonditionen gab, kam es oft zu betrügerischen und wucherischen Aktivitäten.

1585 vereinbarten die Messe-Händler in Frankfurt zum ersten Mal Devisenkurse für die verschiedenen Devisen und Regelungen für ihren Handel: Die Frankfurt Stock Exchange wurde ins Leben gerufen. Wohlhabende Händler und Banker holländischer und walloonischer Abstammung haben nach der Entflohung vor der spanischer Gegenreform in Frankfurt eine neue Heimstatt gefunden. In Frankfurt blühte in der Hälfte des achtzehnten Jahrhundert das Staatsschuldverschreibungsgeschäft auf.

Führende französiche Banken (Bankhaus Bethmann, Bankhaus Metzler, Rothschild) begaben große Bonds für Österreich, Preußen sowie weitere in- und ausländische und ausländische Länder. Die Position Frankfurts als bedeutendster Finanzzentrum Deutschlands wurde durch die Reichsgründung 1871 in Frage gestellt, da die Geldpolitik ihren eigenen geldpolitischen Handlungsspielraum einschränkte und die Landeshauptstadt Berlin sich als der bedeutendste Aktienmarkt durchsetzte.

Im Jahr 1948 riefen die Besatzer der Allianz die Bank der deutschen Bundesländer in Frankfurt als Bundeszentralbank ins Leben, die später durch die Dt. Bank ersetzt wurde. Aufgrund der räumlichen Nachbarschaft zur Nationalbank wurden andere Kreditinstitute aufgefordert, ihren Hauptsitz in Frankfurt zu beziehen: 1957 wurde die Bank nach der Aufteilung in zehn regionale Kreditinstitute am Ende des Krieges nach Frankfurt umgegründet und verlagert und dann zu drei Nachfolgeinstituten (mit Sitz in Hamburg, München und Düsseldorf) fusioniert.

Noch im selben Jahr wurde die Dresdener Bank durch die Zusammenführung von Folgeinstituten neugründet und nach Frankfurt umgestellt. Im Jahr 1958 wurde die Commerzbank neugründet, der Gerichtsstand wurde jedoch nach Düsseldorf verlagert. Als 1973 das alte Hochhaus fertig gestellt wurde, hat die dritte große Bank Deutschlands ihren Hauptsitz in Frankfurt zentralisiert. Lediglich 1991 verlegte sie ihren rechtlichen Hauptsitz nach Frankfurt.

Die wirtschaftlichen Wunder der 1950er und 1960er Jahre und die schnell gewachsenen Außenhandelsbeziehungen der BRD haben den Aufstieg Frankfurts als Wirtschaftsstandort massiv beschleunigt. Mit der zunehmenden Internationalisierung des Finanzzentrums spiegelte sich auch die Zahl der im Ausland tätigen Banken wider: 1967 waren diese in Frankfurt erstmalig stärker als in allen anderen innerdeutschen Metropolen präsent.

Zu Beginn der 90er Jahre wurde die Konkurrenzfähigkeit der dt. Finanzplätze durch mehrere Finanzmarktfördergesetze verstärkt, die dem Finanzstandort Frankfurt besonders zugute kamen. Die EZB wurde 1998 in Frankfurt als einheitliche Leitbank der Mitgliedsstaaten der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion errichten. Im Jahr 2011 wurde CEIOPS zu einer Überwachungsbehörde (European Insurance and Occupational Pensions Authority, EIOPA) ausgebaut und der European Systemic Risk Board (ESRB) zur frühzeitigen Identifizierung, Verhütung und Kontrolle von systemischen Risiken auf dem Finanzmarkt der EU eingerichtet.

Bereits seit 1957 hat die Europäische Union ihren Firmensitz in Frankfurt als zentrale Bank der BRD. Seit 1998 hat auch die EZB, die für die Währungspolitik der 18 Länder des Euroraums zuständig ist, ihren Sitz in Frankfurt. Die vier großen Kreditinstitute Deutschlands[4] haben ihren Standort in Frankfurt: Deutschland, Commerzbank, KfW Bankengruppe und DZ Bank.

Als Universalbank sind die Deutschen Bank und die Commerzbank weltweit aktiv. Die DZ Bank ist das Spitzeninstitut des Genossenschaftskapitals und die DekaBank der zentrale Asset Manager für die gesamte Verbundgruppe. Mit ING-DiBa ist auch die grösste deutschsprachige Bank Deutschlands mit dabei. Zu den weiteren namhaften deutschen Kreditinstituten gehören das Bankenhaus Metzler, die Firma Hück & AUFHÄUSER, Delbrück Bethmann Maffei, die BHF-Bank, die ReiseBank, die Corealcredit Bank und die DVB Bank.

Laut Deutscher Bundesbank waren im Jahr 2010 215 Kreditinstitute in Frankfurt ansässig (63 inländische und 152 ausländische Banken) sowie 41 Repräsentationsbüros von ausländischen Kreditinstituten. 5 Die renommiertesten ausländischen Finanzinstitute sind Credit Suisse, UBS, Bank of America, Morgan Stanley, Merrill Lynch, JPMorgan Chase, Bank of China, Société Générale, BNP Paribas und Barclays.

Die Übernahmen von Sal. Oppenheim (Köln) und Postbank (Bonn) durch die Dt. Bank und die Übernahmen der Dt. Bank durch die Commerzbank, die bisher von der München Allianz SE geleitet wurden, haben den Standort Frankfurt in den vergangenen Jahren verstärkt. Frankfurt war von der 2007 einsetzenden Finanzmarktkrise weniger betroffen als beispielsweise der Münchner Finanzmarkt, wo die Bayrische Landesbank mit staatlichen Beihilfen unterstützt werden musste und die Hypo Real Estate nationalisiert wurde.

Für die Aufsicht und Überwachung aller Finanzbereiche in Deutschland ist die BaFin mit ihren Standorten in Frankfurt und Bonn mitverantwortlich. Im Jahr 2003 richtete die EU einen Europäischen Versicherungsausschuss (CEIOPS) mit Sitz in Frankfurt sowie die Bankaufsichtsausschüsse (CEBS) und Wertpapieraufsichtsausschüsse (CESR) in London und Paris ein.

Im Jahr 2011 wurden diese drei Komitees zu Aufsichtsbehörden ausgebaut, und seitdem ist Frankfurt der Hauptsitz der European Insurance and Occupational Pensions Authority (EIOPA). Das European Systemic Risk Board (ESRB) ist eine 2010 gegründete Einrichtung der EU zur frühzeitigen Erkennung, Verhütung und Kontrolle von Systemerisiken auf dem EU-Finanzmarkt.

Unter den vier großen Prüfungsgesellschaften (Big Four) ist Price WaterhouseCoopers mit seinem deutschen Hauptsitz und KPMG mit seinem europäischen Hauptsitz in Frankfurt mit dabei. In Frankfurt hat die Firma eine Zweigniederlassung, im nahegelegenen Eschborn, unweit der Stadtgrenzen, hat Ernst & Young eine Zweigniederlassung gegründet. DWS Investments ist die grösste in Deutschland ansässige Investmentgesellschaft und mit einem verwalteten Vermögen von 288 Mrd. EUR einer der zehn grössten Fondsanbieter in Deutschland.

Mit 97 Einwohner pro Rechtsanwalt hat Frankfurt die größte Rechtsanwaltsdichte in Deutschland, vor Düsseldorf mit 117 und München mit 124 (Stand 2005)[11]. Fast alle großen international tätigen Kanzleien sind am Main präsent, darunter Clifford Chance, Linklaters, Freshfields Bruckhaus Deringer, Baker & McKenzie, Scadden, Arps, Slate, Meagher & Flom, Latham & Watkins, Jones Day, Hogan Lovells, Shearman & Sterling, Weil, Gotshal & Manges und White & Case.

Inzwischen sind alle großen in- und ausländischen Managementberatungen in Frankfurt mit einer Zweigniederlassung präsent, vor allem die international "Schwergewichte" in der Strategischen Beratung McKinsey & Company, Boston Consulting Group, Bain & Company, Booz & Company und Roland Berger Strategy Consultants. In Frankfurt sind oft finanzmarktnahe Industrie- und Funktionsbereiche mit nationaler oder europäischer Verantwortung angesiedelt.

In Frankfurt am Main gibt es vielfältige Aus- und Weiterbildungsangebote. 13 Durch die Ausbildung zum Versicherungskaufmann wird neben dem Bankmitarbeiter auch der Versicherungs- und Finanzkaufmann geschult und im Jahr 2003 begann die Ausbildung zum Investmentfondskaufmann in der Finanmmetropole Frankfurt am Main. Zu den weiteren Aufgaben gehören die Bankfachkraft, spezialisierter technischer Berater für Financial Services, spezialisierter Vermieter für Financial Consulting, spezialisierter Vermieter für Insurance and Finance, geprüftes Betriebswirt und der in Frankfurt/Main gegründete Investment Fonds.

Auch die Universitäten in Frankfurt oder im Einzugsbereich Frankfurts sind ein wesentlicher Teil der Aus- und Fortbildung. Dazu gehören insbesondere die Goethe-Universität, die mit der Gründung des House of Finance einen strategisch wichtigen Schwerpunkt auf die finanzwirtschaftliche Forschung legt, und die Frankfurt School of Finance & Management. Der vielfach ausgezeichnete Spielfilm Master of the Universe wurde am Frankfurter Finanzzentrum gedreht, in dem ein früherer Investment Banker seine ganz persönlichen Ansichten über die Institute im Allgemeinen und die Finanzmarktkrise ab 2007 präsentiert.

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