Evangelische Darlehnsgenossenschaft

Reformkreditgesellschaft

Bei der Evangelischen Darlehnsgenossenschaft eG (EDG) handelte es sich um eine evangelische Universalbank mit Sitz in Kiel, die als Genossenschaft organisiert war. Die Evangelische Darlehnsgenossenschaft Kiel: Church bench with contaminated sites

Zur Mitgliederversammlung der EDG treffen sich heute die Angehörigen der Evangelische Darlehnsgenossenschaft (EDG/Kiel) in der Großkirche St. Michaelis, dem Hamburgischen Michel,. Dort sollen sie den Weg für die Fusion mit der Evangelische Kreditinstitutin in Kassel (EKK) ebnen. Wenn in beiden Parlamenten eine Mehrheit gefunden wird, kann die Evangelische Kirche zurückwirkend zum I. Jänner errichtet werden.

In einem Brief an die Mitgliedsländer schreibt die neue Evangelische Bank: "Die Führungsrolle eines potenten Finanzierungspartners mit besonderem Know-how im kirchlichen, diakonischen und gesellschaftlichen Umfeld". Die " kapital- und gewinnstarke Hausbank mit einem ausgewogenen Risiko-Ertrags-Profil und stabilem, nachhaltigem Wirtschaftswachstum bekräftigt die Voraussetzung für ein nachhaltiges Geschäftsmodell ".

Die beiden Unternehmen sind gut aufgestellt", sagte EDG-Geschäftsführer Christian Ferchland Anfang Maí. Zumindest ist die Situation aber so ernst, dass die Fusion nur mit externer Unterstützung zustande kommen kann. Um die Belastungen der EDG zu kompensieren, muss die Sicherungsmaßnahme des Bundesverbands der Volks- und Raiffeisenbanken bereithalten und das Vorhaben mit einer Garantie in Hoehe von 140 Mio. auffangen.

Der Kreditrahmen des Instituts beträgt 2,5 Mrd. E. Von diesen werden 380 Mio. EUR im Bankenjargon als "Erhöhung latenter Risiken" angesehen, d.h. solcher, die unter widrigen Umständen explodieren können. Die EDG verfügt jedoch über keine oder nur ungenügende Garantien für rund 140 Mio. der 380 Mio. E.

Der etwas grössere Kooperationspartner EKK verfügt im Gegensatz dazu über Darlehen von 1,5 Miliarden. Diese sind wesentlich besser durchgesetzt. Weil diese Gefahren die Zukunft der EDG "gefährdet hätten", wie es in einem Expertengutachten der Kielser Zeitung steht. Allerdings würden sie auch die zukünftige Rentabilität der neuen Hausbank gefährden"; die Kapitalisierung und damit auch die Risikotragfähigkeit der neuen protestantischen Bank wären im Vergleich zu anderen Banken unterdurchschnittlich".

Christian Ferchland erläutert, dass die Zusammenführung eine Folgemaßnahme zu den Abnehmern war. Große Unternehmen brauchten einen höheren Kredit. Das neue Hochschulinstitut wird "viel mehr Spielraum" haben", so EKK-Vorstand Thomas Katzenmayer kürzlich in der "Börsen-Zeitung". Ein weiterer Grund für die Verschmelzung sind die sich verändernden Rahmenbedingungen im Bankensektor. "Auch die Qualitätsansprüche an kirchliche Banken steigen - und damit der Druck auf Ertrag und Kosten", erläutert Christian Ferchland.

In ihren Nischenmärkten hätten beide Häuser rasch an ihre Wachstumsgrenze gestossen.

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