Erste Internetbank

Die erste Internetbank

Historie des Online-Banking Nicht eine der großen Banken in den USA hat 1980 im Zuge eines Pilotprojekts erstmals Online-Banking für ihre Kundinnen und Kunden ermöglich. Der Prozess, wie wir ihn heute erleben, begann im Raum Düsseldorf, angestoßen durch die kleine und heute unbekannte Konsumerbank im Jahr 1984, die von der Norisbank aufgekauft wurde. In den 70er Jahren entschied sich die Verbraucherbank für ein SB-System mit Terminal in den Thekenhallen. Dies ermöglichte es den Kundinnen und Kunden, ihr Bankgeschäft in den Geschäftsstellen auch ausserhalb der Geschäftszeiten abzuwickeln. Selbstredend war damals eine Sensation: Nach der feierlichen Schliessung der Zweigstellen um 16.00 Uhr konnten die Mitarbeiter noch Bargeld beziehen oder eine Banküberweisung einrichten.

Dabei hatte die Raiffeisenbank einen Sicherungsmechanismus entwickelt, dessen Hauptmerkmale auch heute noch im Online-Banking verwendet werden. Aber die Konsumentenbank wollte es ihren Kundinnen und Kunden noch einfacher machen. Im Jahr 1980 war der BTX-Dienst der Deutsche Postbank in der Erprobungsphase und die Konsumentenbank bot einen speziellen Dienst für die Beteiligten im Raum Düsseldorf an:

Durch eine Zugangsnummer und eine Schlüsselzahl - heute Benutzername und Kennwort - können unsere Gäste Geschäfte tätigen. Nachdem BTX 1983 offiziell eingeführt wurde, haben auch viele andere Kreditinstitute und Sparanstalten das Online-Banking eingeführt. Das Online-Banking war in den ersten Jahren überraschend gut abgesichert, nicht zuletzt wegen des etwas aufwändigen Anbindungsprozesses.

Es hat sich herausgestellt, dass die Kriminellen sicherlich eine Möglichkeit gehabt hätten, die damals völlig neuen Möglichkeiten der "elektronischen Banken" zu unterwandern. Lediglich mit der Einstellung von BTX im Jahr 1999 entstanden die ersten Online Banking Zugänge über das Intranet. Aufgrund des großen Erfolgs von "BTX-Banking" wurde der Service als T-Online Classic übrigens bis 2009 neben dem Internet-Banking per Rechner weitergeführt.

Im Jahr 2005 hat die Bearbeitung von Banktransaktionen über Online-Dienste an Dynamik gewonnen: Rund 30 Prozent der Kunden nutzen diese bereits. Dadurch kam es zu einer erhöhten Verbreitung von Online-Banken, die vollständig auf Geschäftsstellen verzichteten und ihren Kundinnen und Kunden den Zugriff auf Bankgeschäfte ausschliesslich über das Intranet boten. Der Datentransfer zwischen den Server der Bank und den Endkunden wurde und wird über eine SSL-verschlüsselte Anbindung abgewickelt.

Dadurch entsteht eine fehlerhafte Seite, die dem ursprünglichen Bild erstaunlich ähnelt. Der Kunde wird dann per E-Mail gebeten, so viele Buchungsnummern wie möglich auf dieser angeblichen Seite der Bank eintragen. Nach Angaben von Statista werden im Jahr 2014 rund 54% der 20,5 Mio. Kontokorrentkunden in Deutschland ihre Banktransaktionen im Internet abgewickelt haben. Anhand dieser Daten wird rasch deutlich, dass gerade in den ersten Jahren des Online-Bankings diese Art des Bankgeschäfts für die Kriminellen die leichteste und profitabelste war.

Eine TAN ist z.B. für eine Buchung nur zehn min. lang nach Anforderung im Online-Banking-Dialog zulässig. Aufgrund der breiten Zustimmung von mehr als der Haelfte der Girokontoinhaber in Deutschland hat sich das Online-Banking in den vergangenen Jahren stark entwickelt. Gleichzeitig haben Kriminelle auch ihre Methode perfektioniert, arglose Kunden um ihr eigenes Vermögen zu bringen.

Aktuell wird versucht, das traditionelle Online-Banking stärker mit Zahlungsdiensten wie z. B. dem Bezahlsystem Paypal zu integrieren und damit den Verbrauchern mehr Bequemlichkeit zu ermöglichen. Zudem soll der Bankkundenschutz insbesondere bei Geschäften im Netz erhöht werden, damit auch die Kriminellen dort weniger Zugriff auf das Vermögen der ahnungslosen Benutzer erhalten.

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