Erbvorbezug Steuern

Vorauszahlung von Erbschaftssteuern

¿Wie wird eine Vorausvererbung steuerlich behandelt? Die Schwester soll Steuern zahlen? Phillip von Hoyenberg: Vorweggenommene Erbfolge (Recht, Steuern, Formulare). (Schenkung / Vorauszahlung der Erbschaft) oder die Entstehung der Erbschaft.

Steuerliche Konsequenzen erschweren die Vererbung

Erbschaften und Steuern gehen unumkehrbar Hand in Hand - wie bei Leib und Seele. Zwar sind Direktnachkommen in der Regel nicht erbschaftssteuerpflichtig, die Steueraspekte des Vorbezugs sind jedoch nicht klar. Menschen werden zunehmend alt, und ihre Abkömmlinge befinden sich oft im oder im Rentenalter, wenn sie das Vermächtnis aufgreifen. Es ist kein Zufall, dass viele Ältere reiche Menschen vor ihrem Tode einen Teil ihres Erbes erben wollen, denn ihre Abkömmlinge hätten eine größere Chance, das Erbteil zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen - zum Beispiel für die Ausbildung, den Aufbau oder den Kauf eines eigenen Hauses und die Unternehmensgründung.

Die Vorausvererbung ist nichts anderes als eine Schenkungen an die Erblasser und wird aus steuerlichen Gründen mit dieser gleichgestellt. Die Erbengemeinschaft ist im ZGB 457 ff. festgelegt. Steuerrechtlich wird zwischen den Empfängern der Zuwendung differenziert. Dies trifft mit Ausnahmen von Appenzell-Inneresrhoden, Neuchâtel und Waadt auch zu, wenn die Abkömmlinge die Abnehmer sind.

In Luzern gelten Spenden, die bis zu fünf Jahre vor dem Tode des Verstorbenen erfolgen, als Teil der Erbschaft und sind der Erbschaftsteuer unterworfen. Das Geschenk wird im Wohnsitzkanton des Spenders zu einer Steuer. Wenn also ein in Neuenburg lebender Familienvater seinem Zürcher Kind 100'000 Schweizer Franken gibt, ist die Steuer in Neuenburg zu entrichten. Die Empfängerin muss eine Schenkungssteuererklärung vorlegen.

Tamara Thormann von Geissmann Rechtanwälte in Baden sagt, dass die Schenkungen steuerlich schwierig sind, wenn die Vorvererbung eine nutzungsberechtigte Liegenschaft beinhaltet oder wenn der Begünstigte im Auslande wohnt. In letzterem Falle kann es durchaus sein, dass die in der Schweiz steuerfreie Spende in einem anderen Land besteuert wird.

Die frühzeitige Abtretung von Grundstücken kann auch steuerlich knifflig sein. Bei zu hoher Vergütung - im Beispiel des Kantons Zürich wird dieser Betrag auf 75% des Marktwertes, im Falle des Kantons Schroffhausen auf 80% festgesetzt - wird eine Grundsteuer fällig. Um so lästiger ist es, da die Erziehungsberechtigten kein Bargeld für den Transfer erhalten.

Liegt immer noch eine erhebliche Hypothekenbelastung vor, die zusätzlich in Betracht gezogen wird, wird dieser Anteil rasch übertroffen und eine Abgabe erhoben. Vermietet der Nachkomme die Ferienwohnung seiner Familie, kann es als Erstes passieren, dass eine Immobiliensteuerrechnung ins Land fließt. Das passiert, wenn die ererbte Liegenschaft einer latenten Besteuerung unterliegt.

Dies geschieht, wenn die Erziehungsberechtigten ihre altersgemäße Ferienwohnung durch den Kauf des Familienhauses mitfinanziert haben. Auslöser der Abgabe ist der Kauf oder Umbau der Ferienwohnung - in diesem Falle der Mietvertrag. Jede Vorvererbung und jede Großspende hat Einfluss auf die Vererbung, erläutert Marius Brem, spezialisierter Anwalt für erbrechtliches Recht aus Kriens.

Die Nachkommenschaft muss nach dem Tode des Verstorbenen den lebenslangen Nutzen zum Ausgleich mitbringen. Bei Immobilien hingegen gilt der Marktwert zum Teilungszeitpunkt - d.h. wenn der Preis der Immobilien seit der Versteigerung angestiegen ist, muss der Erben die Wertsteigerung kompensieren. Hierzu gehört z.B. der Spendenwille, d.h. gibt der Testator eine Liegenschaft bewußt zu einem Präferenzpreis weiter, d.h. ist ihm der Wertunterschied bekannt, oder ist der festgelegte Wert, zu dem das Wohneigentum an einen Erben überwiesen wurde, unter falscher Annahme entstanden?

Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob Sie wirklich etwas für Ihre Kinder oder für andere Menschen spenden wollen, ist es besser, ein unverzinsliches und kündbares Kredit zu vergeben. Wenn z. B. die Erziehungsberechtigten verarmt sind und der Erben den Vorbezug "zurückgeben" will, hat das oft schwerwiegende steuerliche Folgen. Andernfalls haben sie die Vererbung übernommen.

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