Dsl Bank Vorfälligkeit

Vorkasse der Dsl Bank

Das Landgericht Bonn verurteilt die DSL Bank zur Rückzahlung der Vorfälligkeitsentschädigung für den Kreditvertrag. DSL-Bank weigert sich, die vorzeitige Rückzahlung aus dem Kreditvertrag nach der aktiv-aktiven Methode abzuwickeln

Die Bank ist prinzipiell befugt, bei vorzeitiger Kündigung eines Kreditvertrages mit fester Verzinsung Schadensersatz für eine gewisse Dauer zu fordern. Die Bank verfügt über zwei Berechnungsverfahren zur Bestimmung der Vergütungshöhe - die Asset-Asset-Methode und die Asset-Liability-Methode. Das Asset-Asset-Verfahren wird angewendet, wenn die Bank in der Lage ist, gleichzeitig die vorgezogenen Rückzahlungen für ein neu aufgenommenes Kreditvolumen zu erfüllen.

In diesem Fall haftet sie nur für etwaige Zinsunterschiede zwischen dem alten, gekündigten und dem neuen Tarif. Die Bank berechnet mit dieser Methode eine geringere Vergütung als mit der unten dargestellten Asset-Liability-Methode. Eine vorzeitige Rückzahlung des Darlehensbetrags ist bei der Asset-Liability-Methode nicht möglich.

Bei diesem Verfahren werden nun die Zinssätze von Pfandbriefen verwendet, in die die Bank das Kapital investieren könnte, um den Verlust zu ermitteln. Allerdings ist der Zins für Hypothekenpfandbriefe zurzeit so gering (rund 0,5 %), dass die Abweichung zum vertraglichen Zins gewaltig ist, was zu einer hohen vorzeitigen Rückzahlung führt. Dabei kann die Bank wählen, mit welcher dieser beiden Verfahren sie den Schaden nachweist.

Im Grunde genommen! Weil die Bank nur den durch die vorzeitige Beendigung des Vertrages entstandenen tatsächlichen Schadensersatz in Rechnung stellen darf. Nach zwei Jahren musste einer unserer Kunden den Immobilienkreditvertrag mit der DSL Bank auflösen. Unsere Kundin verwies den Erwerber ihrer Liegenschaft jedoch unmittelbar an die DSL Bank zur Übernahme.

Die DSL Bank hat auch mit dem Kunden einen Kreditvertrag abgeschlossen, und zwar auch zu einem größeren Betrag als mit unseren Kunden. Die DSL Bank konnte zwar offensichtlich den von unserem Kunden erhaltenen Kreditbetrag frühzeitig und auch nach erneuter Schlichtung des Kunden, nämlich durch Rückgabe der Post an den Erwerber der gleichen Liegenschaft, zurückzahlen, weigert sich aber, den Schadenersatzanspruch auf der Basis der aktiv-aktiven Methode zu bestimmen.

Dies ist unserer Meinung nach ganz offensichtlich nicht richtig, denn die Bank verwendet die Asset-Liability-Methode, um einen Verlust zu ermitteln, der eigentlich gar nicht eintrat. Die DSL Bank hat einen Schadensersatzanspruch mit der exzessiven vorzeitigen Rückzahlung geltend gemacht. Sie erlitt jedoch überhaupt keinen Schadensersatz in der geforderten Größenordnung. Es wird davon ausgegangen, dass dies auch der Bank bekannt ist, so dass bewußt schädliches Handeln darin besteht, vom Kunden trotzdem einen zu hohen Rückzahlungsbetrag zu fordern.

Da die DSL -Bank auf das Anschreiben des Anwalts, der das Anschreiben verfasst und sein Rechtsgutachten beibehalten hat, nicht geantwortet hat, werden wir nun ein Gerichtsverfahren einleiten.

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