Darlehensvertrag unter Angehörigen

Kreditvereinbarung zwischen Verwandten

Darlehensvereinbarungen zwischen Verwandten: Und wann machen sie noch Sinn? Früher waren Kreditverträge zwischen Verwandten eine gute Möglichkeit, Steuer zu senken. Bei der Abgeltungssteuer haben sich die "Spielregeln" jedoch stark verändert. Konsequenz: Sie sollten überdenken, wann solche Kontrakte ökonomisch und finanziell Sinn machen. Bei Kreditverträgen zwischen Verwandten können Sie mit dem passenden Design eine Win-Win-Situation für beide Parteien erreichen: Der Kreditnehmer bekommt einen vorteilhafteren Zins, als wenn er das Geldbetrag von der Hausbank aufnehmen müßte.

Die Kreditgeberin erhält einen höheren Zins als bei der Banken. In einigen Fällen können auch Darlehensverträge zwischen Verwandten einsparen. Man könnte auf den ersten Blick meinen, dass das Muster durch die Abgeltungssteuer noch interessanter geworden ist, weil der Kreditgeber die erhaltenen Zinserträge nicht mehr mit seinem eigenen Steueranteil, sondern nur noch mit einem Pauschalsatz von 25 Prozentpunkten besteuern muss, während der Kreditnehmer die Verzinsung der Schulden mit dem jeweiligen (marginalen) Steueranteil festlegen kann (wenn das Kreditgewährung zur Erzielung eines steuerbaren Ergebnisses in Anspruch genommen wird).

Die folgenden Beispiele sind zu unterscheiden: Zinserträge werden mit dem jeweiligen Zinssatz versteuert. Die Kreditgeberin beschwert sich darüber, dass der Versicherer die Steuerbehandlung davon abhängt, wie der Kreditnehmer das Kreditgeschäft betreibt. Sie schreibt vor, dass auf Zinserträge aus Krediten zwischen Verwandten nur der Abgeltungssteuersatz von 25 Prozent anzuwenden ist.

Die betroffenen Steuerpflichtigen sollten Einwände erheben, wenn die Abgeltungssteuer nicht unter Bezugnahme auf das Modellverfahren (Ref: 15 K 417/10) gewährt wird, und die Aussetzung des Vergabeverfahrens verlangen. Dabei sind die formellen Voraussetzungen zu berücksichtigen, die das Bundesministerium der Finanzen (BMF) an die Gültigkeit eines solchen Darlehensvertrages stellt (Schreiben vom 23. Dezember 2010, Einreichung Nr. IV C 6 - S 2144/07/10004; Telefon Nr. 110080).

In erster Linie ist zu berücksichtigen, dass für Darlehensverträge mit Jugendlichen eine zusätzliche Betreuerin ernannt werden muss. Zur Vermeidung von Beweisproblemen sollte immer ein schriftlich fixierter und von beiden Seiten unterzeichneter Kontrakt geschlossen werden. Dabei sollten die vertraglichen Bedingungen - wie Kredithöhe, Zinsen, Sicherheit, Laufzeiten, Tilgungsmodalitäten - im Detail festgelegt werden.

Der Angehörige muss die Bereiche Vermögen und Einkommen streng abgrenzen. Dabei muss deutlich sein, dass der Darlehensvertrag weder eine versteckte Unterhaltsbeihilfe noch eine versteckte Spende von Darlehenszinsen während der Laufzeit ist. Den Angehörigen steht es frei, ihre Rechtsbeziehungen miteinander so zu strukturieren, dass sie so steuereffizient wie möglich sind. Verzugszinsen sind zu den vertraglich festgelegten Fälligkeiten zu zahlen.

Dauer, Form und Zeitpunkt der Darlehensrückzahlung sind zu vereinbaren. Standard für die Einigung müssen Bedingungen sein, die zwischen Kreditnehmern und Kreditanstalten gebräuchlich sind. Bei mehreren Instituten Offerten für die erforderlichen Drittmittel abgeben haben. Abhängig vom Vertragsziel (höchstmöglicher oder niedrigster Zinssatz) sollten Sie Ihren Zins im Kreditkorridor festlegen.

Diese Verzinsung muss dann auch vom Steueramt für Vertragsverhältnisse zwischen Ihnen und nahestehenden Angehörigen berücksichtigt werden. Ebenfalls wichtig: Wir sagen Ihnen, welche üblichen Banksicherheiten für diese Kredite gestellt werden müssen. Eine Darlehensvereinbarung zwischen erwachsenen Verwandten, die ökonomisch unabhängig sind, kann in Ausnahmefällen bereits steuerlich berücksichtigt werden, wenn sie zwar nicht in jeder Hinsicht dem Fremde entsprechen, aber sonst die bei der Herstellung oder dem Erwerb von Vermögenswerten (z.B. Bau- oder Akquisitionsdarlehen) gewährten Kreditmittel mit einem Dritten hätte getätigt werden müssen.

Selbständige sind Menschen, die über eigene, hinreichende Einkommensquellen verfügen, um für ihren Unterhalt zu sorgen, einschließlich ggf. ihrer Familien. Ökonomisch bedingt (vom Gehalt der unterhaltspflichtigen Eltern) ist dagegen z.B. der Volljährigkeitssohn, der über keine ausreichenden eigenen Einnahmequellen verfügt. Achtung: Die "entspannte Prüfung" des marktüblichen Vergleichs ist nur dann sinnvoll, wenn der Kreditnehmer kein eigenes Kreditguthaben zur Refinanzierung der Vermögenswerte hat.

Der weniger strengere Test entfällt daher vor allem dann, wenn im Zuge eines steuerlichen Strukturierungsmodells auf die Verwendung eigener Vermögenswerte des Kreditnehmers zur Verringerung der Steuerbelastung des Kreditnehmers durch ein Kredit in einer Familiengemeinschaft verwiesen wird. Prüfliste "Darlehen zwischen nahestehenden Personen: "Darlehensvertrag" unter "Musterverträge" - Stichwort: "Familienverträge" Darlehensverträge zwischen Personen waren früher eine gute Möglichkeit, Steuer zu sparen. In der Vergangenheit haben sich die Darlehensverträge zwischen Personen bewährt.

Bei der Abgeltungssteuer haben sich die "Spielregeln" jedoch stark verändert. Konsequenz: Sie sollten überdenken, wann solche Kontrakte ökonomisch und finanziell Sinn machen.

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