Darlehen an Kinder

Ausleihungen an Kinder

dem anderen Mutterunternehmen ein erheblicher Betrag als Darlehen zur Verfügung steht. Kreditverträge zwischen nahen Verwandten, insbesondere zwischen Eltern. Selbstverständlich muss das Kind zunächst über die Mittel verfügen, um dem Unternehmen einen Kredit zu gewähren.

Spenden an Kinder und Rückgabe von Darlehen

Durch Darlehensverträge zwischen dem Eigentümer einer Einzel- oder Personengesellschaft oder dem Anteilseigner einer GmbH und Familienmitgliedern können viele Steuer- oder Liquiditätseinsparungen innerhalb der Familie erzielt werden: Die Firma zahlt die Zinserträge nicht an die Hausbank, sondern an die Kinder. Selbstverständlich muss das Kleinkind zunächst über die Mittel verfügen, um dem Betrieb einen Kredit zu gewähren.

Die Unternehmerin oder der Partner einer Partnerschaft spendet das Geldbetrag an das Kleinkind und erhält es von ihm als Darlehen.

Kurze Zeit später hat die Gesellschaft einen mit beiden Nachkommen abgeschlossenen Vertrag über ein schriftliches Darlehen über je 90.000 DEM zu einem Zins von neun Prozentpunkten. Die Laufzeit des Kredits wurde auf fünf Jahre festgelegt. Obwohl weder der Schenkungsvertrag noch der Kreditvertrag notariell beglaubigt wurden, hat dasBFH den Kreditvertrag anerkannt (Urteil vom 18. Januar 2001, Rs. IV R 58/99, DFR2001, DFR2009, 479; Kündigungsnummer 010387).

Das BFH hielt den Fehler der nicht registrierten Schenkungen für heilbar, indem es die Mittel an die Kinder überwies. Wichtiger Hinweis: Auch die Tatsache, dass zwischen der Spende und der Kreditvergabe nur zwei Wochen lagen, wurde vom BFH als harmlos angesehen. Damit lehnten die Juroren die bisherige Auffassung der Steuerbehörden ausdrücklich ab, dass ein Kreditvertrag auch dann nicht anerkannt werden kann, wenn Schenkungs- und Kreditverträge "innerhalb sehr kurzer Zeit" abgeschlossen werden.

Ausschlaggebend für die Entscheidung war, dass es keine Anweisungen oder Vereinbarungen zwischen den Partnern und den Kindern gab, dass die Kinder das dem Betrieb überlassene Kapital wieder zur Verfügungstellung haben. Auch wenn sie nicht in das Untenehmen involviert waren. Schließlich "begrüßte" das BFH auch, dass die durch die Gewährung von Darlehen innerhalb der Gastfamilie erzielten Steuerersparnisse ohnehin eine nachgeordnete Bedeutung gehabt hätten.

Bitte notieren Sie: Auch das Finanzgericht Münster (FG) hat einen ähnlichen Entwurf für eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung genehmigt (Urteil vom 22.06.2001, Az: 11 K2209/00). Die Hauptgesellschafterin, die Geschäftsführerin, hatte von ihrem Kreditkonto eine Kreditforderung in der Größenordnung von 90 TDM gegenüber der Gesellschaft mit dem Betreff "Spende" "zurückgezogen". Er hat den Geldbetrag an seine Tochtergesellschaft überwiesen, die der Gesellschaft ihrerseits 85 TDM als verzinsliches Darlehen zur Verfuegung gestellt hat.

Die FG betrachtete die Transaktion als endgültige Übertragung von Vermögenswerten und erkannte das Darlehensverhältnis an. Darlehensverträge müssen prinzipiell auch dann erkannt werden, wenn den Kindern das Kapital nicht ausgezahlt wird, sondern im Austausch für den Verzicht auf Erbschaftsansprüche und das Kapital zu ihnen fließt. Dies hat die BFH im folgenden Falle entschieden: Sechs Kinder in Volljährigkeit haben auf ihr Erb- und Pflichtteilrecht verzichtet und jeweils 125.000 DEM von ihrem Familienvater, der Komplementärin einer Kommanditgesellschaft (KG), erhalten.

Für das gleichnamige 125.000-DM-Darlehen mit einer Laufzeit von zehn Jahren haben die Kinder mit der Kommanditgesellschaft einen Kreditvertrag abgeschlossen. Sie durften die Darlehen nicht vor Ende der Zehnjahresfrist abrufen und durften die Darlehensansprüche nur in Ausnahmefällen an Dritte abpfänden ( "Urteil vom 18. April 2000, Rs. 74/96; Rn. 010216). Dennoch hat sie die Kreditverträge wegen Verletzung des Vergleichs mit Dritten in den nachfolgenden Aspekten nicht anerkannt:

Aufgrund des Abtretungsverbotes konnten die Kinder ihr Vermögen zehn Jahre lang nicht aus dem Betrieb beziehen (wozu nach Ansicht des BFH ein Dritter nicht vorbereitet gewesen wäre). Für ihre Ansprüche konnten die Kinder Sicherungen nachfragen. Im Gegensatz zu den vertraglichen Regelungen wurde das Darlehen in zwei Faellen verfrueht getilgt, d.h. der Vertrag wurde nicht wie vereinbart umgesetzt.

Welche Voraussetzungen für die Steuerauszeichnung eines Kredits gegeben sind, hängt von den verfolgten Zielen und der Art und Weise ab, wie der Kredit "gelebt" wird. Ist es dem Unternehmen ernst gemeint und der Sinn der "Steuerersparnis in der Familie" nur von zweitrangiger Natur, sind die bürokratischen (zivilrechtlichen) Hindernisse gering: Sie müssen z.B. die Abschlüsse nicht beglaubigen, und Spenden- und Rückgabedarlehen können so schnell wie möglich aufeinander folgen.

Allerdings muss man bei Spenden- und Folgekreditverträgen mit kleinen Kinder noch sehr sorgfältig darauf achten, dass sie steuerlich berücksichtigt werden. Praktisch: Sie müssen den Notar aufsuchen (die Kinder müssen daher durch eine zusätzliche Krankenschwester repräsentiert werden). Mit Ihrem Kleinkind machen Sie ein Geschenk und ein Darlehen in mehreren Aufträgen, aber innerhalb kürzester Zeit; Sie geben das Geldbetrag als Darlehen unter der Voraussetzung, dass es zurückgegeben wird, möglicherweise unter einer aufschiebenden Bedingung; Ihr Kleinkind kann nur mit Ihrer Einwilligung über die von Ihnen gezahlten Zinsen und die Rückzahlungsbeträge verfügen. der Rückzahlungsbetrag wird von Ihnen bestimmt.

Darüber hinaus muss das Darlehen dem Fremdvergleichsprinzip standhalten. Um Streitigkeiten mit den Steuerbehörden zu vermeiden, sollten Sie Folgendes in einen geschriebenen Kreditvertrag aufnehmen: Einigung über die Summe und Dauer des Kredits sowie über die Form und den Zeitpunkt der Tilgung; Informationen über die Zinshöhe (ein geringer Zinssatz hat prinzipiell keinen Einfluss auf die Tilgung, zu hohe Zinssätze werden nur im Normalbetrag erfasst), über die Fälligkeit und die Verzinsung; Kündigungsoptionen und Kündigungsfristen; hinreichende Sicherheit für den Tilgungsanspruch (insbesondere bei Darlehen mit einer Laufzeit von mehr als vier Jahren).

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