Commerzbank Vorfälligkeitsentschädigung

Bereitstellungsgebühr der Commerzbank

Ende bei Deutsche Bank, Commerzbank, ING Diba. Strafe für vorzeitige Rückzahlung, Kosten für die Berechnung rechtswidrig. Amtsgericht Frankfurt/Main ordnet Commerzbank zur Begleichung der Vorfälligkeitsentschädigung von über 100.000 ? an.

Die Commerzbank wurde mit Beschluss vom 13. November 2015 (noch nicht rechtskräftig) vom Amtsgericht Frankfurt am Main zur Zahlung einer Vorauszahlungsstrafe von mehr als 100.000 Euro aufgeforder. Dies basierte darauf, dass der Kreditnehmer vor mehr als 10 Jahren ein Eigenheim erworben und die Darlehensraten immer rechtzeitig an die Commerzbank bezahlt hatte. Bei der Ehescheidung musste das Anwesen veräußert werden.

Nun wollte der Kreditnehmer das Darlehen auszahlen. Nach wie vor schuldet er der Hausbank fast 150.000 und hat von seinem Berater (so das Programm "Plusminus" vom 09.12.2015) eine mündliche Benachrichtigung erhalten, dass er mit einer Vorfälligkeitsentschädigung von ca. 5.000 Euro gerechnet haben muss. Allerdings wollte die Commerzbank dann eine Vorfälligkeitsentschädigung von 100.000 Euro, die ebenfalls gezahlt wurde.

Allerdings hat der Kreditnehmer seinen Darlehensvertrag (d.h. die Kündigungspolitik) überprüfen lassen. Es stellte sich heraus, dass es ineffektiv war. Die Abweichung in der Widerspruchsbelehrung liegt darin, dass die Widerspruchsbelehrung - so das LG - "keine beschreibbare Adresse für den Widerspruchsempfänger" ist. Somit waren die Widerrufsbelehrungen ungültig und die Commerzbank - ..... das LG - muss nach der vom Kreditnehmer ausgesprochenen Widerrufserklärung des Kreditvertrages die Vorfälligkeitsentschädigung von mehr als 100.000 Euro erstatten.

Die Commerzbank hat immer wieder falsche Widerrufsbelehrung verwendet.

Im Jahr 2010 hat die Commerzbank unter anderem falsche Widerrufsanweisungen verwendet. Diese Verfehlung der Commerzbank erlaubt es ihren Kreditnehmern auch heute noch, ihren Kreditvertrag mit der Hausbank zu kündigen. Die Frist für den Widerruf läuft nach dem anwendbaren Recht nur dann, wenn der Kreditgeber, in diesem Fall die Commerzbank, den Kreditnehmer vollständig und richtig über sein Widerspruchsrecht und die Konsequenzen der Inanspruchnahme unterrichtet.

Für Commerzbank-Kunden kann diese Widerrufsmöglichkeit eine sehr gute Chance sein, ihre Schulden neu zu planen. Im Prinzip macht die im Kündigungsfall üblicherweise entstehende so genannte Vorfälligkeitsentschädigung die Umschuldungen jedoch aufgrund ihres oft erheblichen Betrages unrentabel. Allerdings entfällt diese Vorfälligkeitsentschädigung bei Rücktritt vom Vertrag, so dass ein Rücktritt vom alten Darlehen wirtschaftlich sehr interessant sein kann.

Aber diese gute Chance könnte bald Vergangenheit sein. Der Grund dafür ist, dass der BAföG einen Gesetzentwurf vorgelegt hat, der sieht, dass Kreditnehmer bei fehlerhaften Widerrufsanweisungen letztmals am 20. Juni 2016 von ihrem "unbefristeten" Rücktrittsrecht Gebrauch machen werden. In der Regel genießt ein Kreditinstitut wie die Commerzbank so genannten Vertrauens-schutz, wenn es die vom Versicherer erteilten Muster Widerrufsbelehrung unveränderlich übernimmt.

Man kann ihnen dann nicht vorwerfen, dass sie Irrtümer gemacht haben, denn sie können sich darauf verlassen, dass der Parlamentarier ein korrektes, einwandfreies Verhaltensmuster vorlegt. Allerdings weicht die Commerzbank in unterschiedlicher Hinsicht vom Schema ab. Es ist wahrscheinlich ein Irrtum für die Commerzbank, die Phrase "frühestens nach Eingang dieser Anweisung" zu verwenden.

Damit war für die Kreditnehmer vollkommen unklar, wann die Kündigungsfrist wirklich beginnt und von welchen anderen Einflussfaktoren dies abhängt. Insofern wurde den Verbrauchern ein ganz wesentlicher Teil ihres Rücktrittsrechts im Dunkeln gelassen, der dem Sinne und Zwecke einer Rücktrittsbelehrung widerspricht. Zudem hat die Commerzbank auch ihre eigenen Verpflichtungen im Widerrufsfall verschwiegen.

Die Kommission hat im Kapitel "Widerrufsfolgen" nur darauf hingewiesen, dass die Zahlungsverpflichtungen vom Kreditnehmer innerhalb von 30 Tagen nach Zusendung der Widerrufserklärung aufzufüllen sind. Die Commerzbank hat nicht erwähnt, dass sie selbst auch einer solchen Erstattungspflicht unterliegen könnte, die auch innerhalb einer bestimmten Fristigkeit eingehalten werden muss.

Im Bereich Häufige Fragen zu den Gebühren für vorzeitige Rückzahlungen findest du eine Antwort auf die häufigsten Fragestellungen unserer Kunden.

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