Bürgschaft für Privatpersonen

Garantie für Privatpersonen

Garantie als Kreditsicherung für Privatkredite Bei der Garantie handelte es sich um einen unilateral bindenden Kontrakt, in dem sich der Garant gegenüber dem Kreditgeber eines Dritten verpflichtete, die Verantwortung für die Einhaltung der Verpflichtungen des Dritten zu übernehmen. Die Gläubigerin will sich gegen die Insolvenz ihres Debitors durch eine Garantieversichern. Der Dritte ist oft ein Darlehensnehmer und der Kreditgeber ist ein Kreditgeber, der ein Darlehen vergibt.

Aber es gibt auch viele andere Fälle, in denen eine Garantie in Anspruch genommen wird, z.B. eine Mietanleihe. Spezialversicherungen garantieren dem Mieter die vertraglich festgelegte Mietanzahlung. Auch im Leasinggeschäft sind Garantien eine der häufigsten Formen der Absicherung von Krediten. In den §§ 765 BGB sind die zivilrechtlichen Bestimmungen über Garantien geregelt.

Bei der Garantie handelt es sich um ein formell erforderliches Rechtsgeschäft. Die Garantie ist nur wirksam, wenn sie vom Garantiegeber in schriftlicher Form erteilt wurde (§766 BGB). Dieser muss zumindest die Namen der Hauptforderung, den Betrag der Garantie, den Namen des Kreditgebers usw. aufführen. Bei Nichteinhaltung des Schriftformerfordernisses erlischt die Garantie (§125 BGB).

Im Falle einer Garantie sind eine Vielzahl von besonderen Merkmalen zu berücksichtigen, vor allem Garantien von Familienmitgliedern oder Ehepartnern. Seit Jahren berücksichtigen die Kreditinstitute bei der Kreditaufnahme den Darlehensnehmer und als Garanten den Ehepartner oder die Kleinen, auch wenn sie bedürftig waren. In besonders eklatanten Faellen hat der BGH diese Vorgehensweise als unmoralisch bestaetigt.

Die Garantie kann auch dann nichtig sein, wenn die Erziehungsberechtigten eines Volljährigkeitsgaranten (Kindes), der keine Berufserfahrung hat, die Entscheidung zur Übernahme der Garantie in rechtlich unzulässiger Form beeinflußt haben. Unmoralisch ist eine Garantie auch dann, wenn der Garant wirtschaftlich überlastet ist und für Gefahren haftet, die er aufgrund seines Bildungsniveaus oder seiner Berufserfahrung nicht einschätzen kann.

Die Garantie verfällt in der Regelfall, wenn die Reklamation abgewickelt ist, der Kreditgeber auf die Garantie verzichtet, der Garantiegeber in anspruch gezogen wird oder der Garantiegeber ein vertragsgemäßes Beendigungsrecht ausübt. Ein befristeter Garantievertrag dagegen läuft mit dem Ende des festgelegten Zeitraums aus. Die Bürgschaft ist eine sehr gute Möglichkeit, ein Darlehen von der Privatperson an die Privatperson zu vergeben, aber der Garant sollte zumindest geschäftserfahren, vertragsfähig, zahlungsfähig und im Idealfall nicht ein Mitglied der unmittelbaren Familie sein.

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