Beamtenbank Berlin

Staatsanwaltschaft Berlin

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Bürgermeister Gotthold Eugen - Detailansicht

Außergewöhnliche Organisations- und Führungstalente verwiesen den Postminister Mayer zunächst auf die Ebene der gewerkschaftlichen Aktivitäten, obwohl darüber nicht mehr festgestellt werden konnte. Nachdem ihr die Agrarwirtschaft (Raiffeisen) und die kaufmännische Mittelschicht (Schulze-Delitzsch) schon lange vorausgegangen waren, führte die Notwendigkeit einer hohen Teuerung nach dem Ersten Weltkrieg dazu, dass Beamte ihre eigenen genossenschaftlichen Kreditanstalten gründeten, woraufhin die damalige öffentlich-rechtliche Anstalt den Ausschlag gab.

Ähnliche Maßnahmen wurden an vielen Stellen ergriffen, die Badener Bank war nicht die alleinige Beamtenbank, sondern rückte sehr schnell an die Weltspitze und ist heute nach einer Serie von Zusammenschlüssen die grösste Volksgenossenschaft überhaupt, neben der andere öffentlich Bedienstete Banken eine bescheidene regionale Existenz haben. Insbesondere die Beamten des Postcheckdienstes verwalteten die Buchhaltung am Ende des Arbeitstages, der öffentliche Verkehr fand zunächst für einige Stunden pro Woche in einigen Räumlichkeiten des Badener Strahltenbundes im Haus Karlsruhe, Nowack-Anlage 19 statt.

Der weitere Verlauf resultiert aus einer nicht zu kommentierenden Statistik: Am I. Januar 1922 hatte die Kooperative mit 33 Gründern angefangen, im Laufe des Sommers hatte die Anzahl bereits 3000 übersteigt, am Ende des Jahres wurden 7799 Personen gezählt; das Wirtschaftsjahr 1923 schloss mit 20204 Personen, 1930 waren es 58541, 1940: 60645, 1950: 63500, 1960: 101805, und im Jahr des Todes von Mayer zählt die Nationalbank mehr als 137000 Personen.

Im Jahr 1923 schloss die Waage mit 2427684 REG, im Jahr 1930 mit 39686945.46 REG, im Jahr 1940 mit 49047699.14 REG, im Jahr 1950 mit 36089702.51 DEM, im Jahr 1960 mit 195 825211 DEM, im Jahr des Todes Mayers erreichte die Bilanzkommu tierung fast eine halbe MrdR. REG. Zu sehen ist die Erschließung auch in den Räumlichkeiten der Karlsruheer Institutszentrale, wo in einigen angemieteten Räumen mit den Arbeiten angefangen wurde, nach und nach mehrere vorhandene, bald wieder zu kleine Repräsentationshäuser erworben und unter Mayer ein stattlicher neuer Gebäudekomplex in der Herrenstraße errichtet wurde.

Letztendlich haben andere Finanzinstitute aufgrund der Lohnleistungen ihrer Kundschaft die niedrigste Liquiditätssituation, aber gleichzeitig kommt das Geld auf die Rechnung der Staatsbeamten und wird nicht gleich aufgerufen - für ein professionelles Selbsthilfeinstitut eine Größe, mit der es möglich ist, profitabel zu arbeiten. In den 1920/21er Jahren hatten die kontaktierten Banken noch immer Versuche von Funktionären abgelehnt, sich ihnen zu nähern....

Obwohl die Stiftung gemeinsam vom Beamtenbund inspiriert war, erschien Mayer selbst von Beginn an und jahrzehntelang als Triebkraft und Führungspersönlichkeit: 1933 wurde Mayer sofort zum Opfern der neuen Herrscher, obwohl nicht eindeutig ist, ob seine bedeutende Stellung für einen Parteigenossen freigesetzt werden sollte oder ob er, der sich als Beamtenfunktionär der ehemaligen Staatsbedienerorganisation heftig gegen den NS-Büroverband gestellt hatte, auf die von ihm geprägte Leibhaftigkeit der Gauleiter - vielleicht beide getroffen - zurückgegriffen hatte.

Auf jeden Fall wurde zu Osterfeiertagen 1933 die Entdeckung einer vermeintlichen "Millionen-Dollar-Unterbietung an der Beamtenbank" durch schaurige Extra-Blätter angekündigt, Mayer wurde festgenommen und im Verwaltungsrat der U-Bahn durch zwei Beauftragte abgelöst. Nach der Feststellung der völligen Unbefangenheit von Mayer durch den Ermittlungsrichter des Landgerichts Karlsruhe mit Beschluss vom 11. Januar 1934 war die Generalstaatsanwaltschaft dennoch verpflichtet, ihre Untersuchungen bis zum Ablauf des Jahres 1934 fortzusetzen, bis das Ermittlungsverfahren auf der Grundlage der so genannten Hindenburger Amnestie "großzügig" eingestellt wurde und der Angeklagte somit eine formell Wiedereingliederung verweigert werden konnte.

Mayer hatte in der Zwischenzeit bei den Wahlen seine Position in der Nationalbank verloren, stand vor einem Beamtendisziplinarverfahren und hat in Baden wahrscheinlich nicht ohne triftigen Anlass weitere Schwierigkeiten verursacht. Deshalb zog er mit seiner Gastfamilie nach Berlin, wo er das unsichere disziplinarische Verfahren zur Erniedrigung einer Frühpensionierung durch einen persönlichen Besuch im Ministerium der Reichspost austauschen konnte.

  • Überraschenderweise ist es ihm, der nur eine nachgeordnete Rolle bei der von ihm mitgegründeten Friedrichshafener Beamtenbank eingenommen hatte, gelungen, eine örtliche Beamtenbank in Berlin wieder aufzubauen, die nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Volksbank Berlin-Friedrichsstadt fusionierte. Mayer, 1945 bombardiert und bedürftig, kam von Berlin nach Karlsruhe zurück, wo er als "Nichtansässiger" zunächst nicht einmal Rentenansprüche hatte.

Es ist nicht verwunderlich, dass man heute in den Dateien nachliest, wie unbürokratisch hartnäckig selbst die Wiedergutmachungen nach dem Beamtenrecht waren. Anfang 1946 wechselte Mayer wieder in die Geschäftsführung der Badische Beamtenbank und leitete das Haus durch die schwierigen Zeiten der Kriegsnachkriegszeit und die Währungsreformen zu einem unwahrscheinlichen Anstieg.

Mit dem Tode von Mayer, der bis wenige Tage vor seinem Tode im Unternehmen tätig war, ging das jüngste Mitglied der Gründungsgeneration in den Ruhestand. Mayer's Werk wurde in der Öffentlichkeit anerkannt; er war unter anderem Träger des Bundesverdienstkreuzes erster Güteklasse des Bundesverdienstordens der BRD sowie der Gedenkmedaille Schulze-Delitzsch in gold.

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