Barclay Rückzahlung

Rückzahlung von Barclay

Urteil des Gerichts: Erstattungen für mehrere tausend Kreditkarten-Kunden In Deutschland können sich mehrere tausend Kartenkunden auf eine Rückzahlung durch ihr Kartenunternehmen verlassen - wenn sie eine so genannte Revolving Credit Card haben und das Kleingedruckte eine ungenaue Rezeptur zur Zinskorrektur enthält. In einem Rechtsstreit von Barclaycard gegen seinen ehemaligen Mandanten Ali Yildiz hat das OLG Berlin nun eine Neuberechnung der zugrundeliegenden Zinsen angeordnet.

Die Klage hatte das Untenehmen eingereicht, weil die Firma es abgelehnt hatte, Darlehenszinsen von knapp 20 % zu zahlen. Jetzt muss das Karteninstitut berechnen, wie viel es dem Karteninhaber zurückzahlen muss. Der hohe Zinssatz, der anfällt, wenn der Kartenkunde ein Darlehen aufnimmt, ist für sie "Teufelssache". Nach Castelló haben alle Barclays-Kunde das Recht auf Rückzahlung überbezahlter Zinsen, wenn sie den selben Auftrag wie wir haben.

Der Betrag der überhöhten Zinsbelastung ist noch nicht abgeklärt, aber er könnte mehrere Tausend Euros betragen - ein großer Teil der rund 8.000 Euros, die das Kartenhaus von ihm verlangt. Im Jahr 2000 unterzeichnete er während seines Studiums der Rechtswissenschaften einen Kaufvertrag für eine Barclays Kreditkarte.

Sie müssen nur einen bestimmten Betrag zurückbezahlen und nicht alles wird sofort von Ihrem Konto abgebucht", erläutert er. Der Kunde müsste zumindest drei Prozentpunkte der Monatsrechnung unmittelbar an die Firma zurückbezahlen, der Restbetrag wird in ein Kreditvolumen umgerechnet. Im Gegenzug musste er 19,99% Zins pro Jahr auszahlen. "Nach und nach entsteht ein sehr teurer, langfristiger Kredit", sagt er.

Die Rückzahlung von Altverbindlichkeiten erfolgt bei vielen Banken nur durch die Aufnahme von immer mehr Krediten, die nach und nach von der Hausbank vergeben werden. Die so genannten realen Karten werden nach Branchenangaben hauptsächlich in Deutschland von der Barclays Bank, der Citibank und der Royal Bank of Scotland vertrieben, da hier ein Darlehen vergeben wird.

Bei Vertragsabschluß wurde mit der Firma und weiteren Abnehmern ein jährlicher Zins von 14,844 Prozentpunkten festgelegt. Die Allgemeinen Bedingungen lautete dann: "Barclays Bank PLC wird den Zins bei Änderungen der Marktverhältnisse angemessen anheben. "In der Folge stieg der Kreditzins bis 2007 stetig auf 19,99% an. Selbst als der Leitzinssatz mit dem Ausbruch der Finanzmarktkrise weltweit fiel, sanken die Zinssätze von Barclays nicht.

"Das wäre aber angebracht gewesen", sagt er. Seither streiten sich die beiden über die hohen Zinsbelastungen, die er für unmoralisch hält. Letztendlich betrug sein Kredit fast 8000 EUR. Er hat mehrere Angebote von Barclays abgelehnt. Das Kreditkartenunternehmen, eine Tochtergesellschaft der englischen Barclays Bank, gab seinen Anspruch schliesslich an das in Hamburg ansässige Inkasso-Unternehmen EOS Investments ab.

Die Neuberechnung des Darlehens an die Firma EOS erfolgte bis Ende November und zwar retrospektiv für den Zeitraum seit der Zinserhöhung auf der Grundlage des Ausgangszinssatzes von 14,844 Prozentpunkten. Die von Barclays kritisierte Interessenklausel war zwischen 1999 und 2011 in den Kreditkartenverträgen enthalten. "Sämtliche Konsumenten mit dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen-Klausel sind von der Gerichtsentscheidung berührt und haben Rückzahlungsansprüche", ist Jildiz davon überzeugt. 3.

Barclays Deutschland will sich nicht zum laufenden Prozess aeussern. Die streitige Zinsregelung ist seit der Novellierung der AGB vor zwei Jahren nicht mehr im Mietvertrag enthalten. Allerdings könnte rund eine Millionen Menschen davon profitieren. Es ist jedoch nicht klar, wie viele von ihnen den Revolvingkredit wirklich in Anspruch nehmen können und daher einen Erstattungsanspruch haben.

Bisher hat er jedes Abfindungsangebot abgelehnt und steht nun auf der Gewinnerliste. In den 90er Jahren hatte der BGH die Allgemeinen Bedingungen für einen Kartenvertrag für ungültig befunden, weil sie Zinsverpflichtungen enthielten, die durch Überschreiten einer Zahlungsfrist für die Zeit vor diesem Datum entstanden waren. Vor zwei Jahren hat das OLG Oldenburg die Zinsanpassungsklauseln in einem Kreditkartenabkommen für ungültig befunden, weil sie die Verbraucher übermäßig benachteiligten.

Barclays Bank ist eine kleine Gruppe von europaeischen Kreditinstituten, die wegen der Manipulation des Libor-Zinssatzes eine Geldbusse an die EU bezahlen muessen. Sechs Institutionen - darunter Barclays, RBS, die niederländische Genossenschaft Rabobank und der Makler IKAP - werden mit Geldbußen in Höhe von 1,5 Mia. EUR konfrontiert, sagte eine mit den EU-Plänen bekannte Persönlichkeit.

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