Bank of Scotland Brexit

Brexit der Bank of Scotland

Das Brexit zwingt deutsche Sparer, mit dem Geld britischer Banken umzudenken. Frederick Goodwin muss unbeabsichtigt zum Brexit beigetragen haben. Barbeclays und die verstaatlichte Royal Bank of Scotland.

Volksabstimmung

Eine Mehrheit der Briten stimmte in einem Referendum am 24. Mai 2016 für den Rückzug Großbritanniens aus der EU. Umfang und Zeitpunkt der Veränderungen werden in Gesprächen zwischen der britischen und den EU-Mitgliedsstaaten erörtert. Die Einzahlungen werden nach wie vor durch das britische und das deutsche Einlagensicherungssystem abgesichert; es gibt keine direkten Veränderungen an dem vom UK Deposit Protection Fund gewährten Schutz.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir Ihnen zu diesem Thema derzeit keine weiteren Informationen zur Verfügung stellen können. Bei relevanten Veränderungen werden wir unsere Auftraggeber über die üblichen Kontaktwege frühzeitig unterrichten.

Investition nach dem Brexit: Keine Bange!

Der London High Court gab dem englischen Bundestag im Oktober 2016 ein Einverständnis. Daher konnte die englische Seite das Brexit allein nicht erläutern, auch nicht auf der Grundlage des Volksentscheids. Sobald das Gastland den Sprung, nämlich Brexit, geschafft hat, wird eine einzigartige Lage entstehen - so dass niemand eine zuverlässige Vorhersage für die weitere wirtschaftliche und soziale Lage geben kann.

Fest steht, dass die Effekte für die Engländer deutlicher sein werden als für das übrige Europa und damit auch für die deutschen Konsumenten. Aus heutiger Sicht ist geplant, eine Übergangsfrist bis Ende 2020 zu beschließen, in der Großbritannien Mitglied der Europäischen Union bleiben und auch künftig Zugang zum EU-Binnenmarkt haben wird. Wie das Handelsblatt berichtet, beendet der Investmentfonds "Standard Life UK Real Estate Fund" der englischen Kapitalanlagegesellschaft Standard Life Investments den Betrieb; alle 28 Tage will der Fond prüfen, ob er den Betrieb wieder aufnehmen will.

Ursächlich dafür ist ein Anstieg der Zahlungsmittelabflüsse durch den Brexit. Obwohl die Preise vor allem in Großbritannien und der EU auf kurze Sicht deutlich sinken könnten, gehen wir davon aus, dass das Brexit langfristig keine entscheidenden Impulse für die deutschen Konsumenten haben wird. Brexit könnte für die Konsumenten vor allem in den nachfolgenden Gebieten greifbare Effekte haben:

Eine Urlaubsreise im Vereinigten Königreich wird billiger sein, wenn das Pfund gegenüber dem EUR abfällt. Englische Waren können billiger eingeführt werden. Anlagen und Kredite in Britischen Pfund können nun kurzzeitig deutlich nachlassen. Jeder, der schon einmal Gelder in Kilo investiert hat und das Geldbetrag auch nicht mehr auf kurze Sicht braucht, kann also aufwarten.

Der Grund dafür ist, dass ein vorzeitiger Verkaufsstart zu Verlusten aufgrund der Abwertung des Pfundes führen würde. Jeder, der ein Pfundkredit abgeschlossen hat, kann jetzt einen Profit erzielen. Der Grund dafür ist, dass die zu zahlenden Tranchen durch den Anstieg des Euros billiger geworden sind. Derartige Kredite in Fremdwährung werden allerdings sowieso als sehr risikoreich eingestuft:

Bereits verhältnismäßig kleine Wechselkursänderungen haben einen großen Einfluss auf die Rentabilität einer Investition oder die Kreditkosten. Bitten weniger Privathaushalte, Firmen und Länder um den Einsatz von EUR oder GBP, sinkt der Ausstoß. So verlor der EUR im Laufe der Griechenlandkrise im Jahr 2010 vorübergehend mehr als zehn Prozentpunkte seines Werts gegenüber dem USD.

Nach der erneuten Aufwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar im Sommers 2014 kam es nicht zuletzt aufgrund der Strategie der Europäischen Währungsbank und der jüngsten Griechenland-Krise zu einer erneuten Abschwächung. Ein Wertverlust des Euros würde es für die Konsumenten verteuern, Waren und Leistungen außerhalb des Euroraums zu kaufen oder dort in den Ferien zu fahren.

Es wird für die deutschen Firmen kostspieliger sein, Waren zu beziehen. Auf der anderen Seite können Firmen Waren billiger ins benachbarte Ausland ausführen. Im Gegensatz dazu führt die Entwertung des Pfunds dazu, dass die Ferien im Vereinigten Königreich billiger werden und die Konsumenten in der Lage sein werden, britische Waren billiger einzuführen. Es wird für die export-orientierte dt. Wirtschaft erschwert, Waren in England zu verkaufen.

Wenn Ihre Ersparnisse bei englischen Kreditinstituten liegen (die Bank of Scotland zum Beispiel ist in diesem Land recht aktiv), verändert die Brexit zunächst nichts an der Einlagesicherung. Auf diese Weise sind bis auf weiteres bereits 75.000 Kilogramm pro Kunden abgedeckt. Obwohl dies aufgrund der ungünstigen Wechselkursrelationen nicht ganz im Einklang mit der 100.000-Euro-Garantie der EU steht, sollte es für die meisten Anleger ausreichend sein.

Es ist durchaus möglich, dass in Großbritannien andere als die von der EU geforderten Sicherheitsvorschriften durchgesetzt werden. Ob Brexit den EUR nachhaltig beeinflussen wird oder ob die Teuerung unmittelbar bevorsteht, ist heute noch nicht bekannt.

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