Ausfallbürgschaft Kredit

Standardgarantie Kredit

¿Wie kann eine Mängelhaftung tatsächlich funktionieren? In Ermangelung von Besicherungen kann die Garantiebank im Land des Antragstellers mit einer Ausfallbürgschaft eingreifen. Die Garantiebanken wie die Bürgschaftsbank Hessen sind selbsttragende Institutionen der Volkswirtschaft mit dem Zweck der wirtschaftlichen Entwicklung. Die Mängelhaftung aber wie geht das tatsächlich? Standardgarantie - Wie geht das? Nehmen wir an, dass ein Gründer eines neuen Unternehmens, ein kleines oder mittleres Industrieunternehmen einen angenommenen Eigenkapitalbedarf von EUR 300.000 hat.

Sie ist an einem Zuschuss beteiligt und stuft die Schuldverschreibung auf EUR 50000. Es würde dem Darlehensnehmer ein gleichwertiges Kreditvolumen zur Verfuegung stehend. Damit bleiben 450.000 EUR aus. Hier kommt die Garantiebank ins Spiel. Die Kreditnehmerin reicht bei der Geschäftsbank einen Antrag auf Kredit ein.

Dabei wird der Gutschriftsantrag geprüft. Auf Basis der wertvollen Wertpapiere in der Größenordnung von EUR 60.000 stellte die hauseigene Bank des Kreditnehmers exakt dieses Eigenkapital dem Darlehensnehmer zur Verfüg. Aufgrund der ungenügenden Sicherheit stellen der Darlehensnehmer und die Geschäftsbank zusammen den Antrag auf eine Ausfallbürgschaft bei der verantwortlichen Garantiebank. Der Betrag der Ausfallbürgschaft beläuft sich auf 80 v. H. des Darlehensbetrages, jedoch nicht mehr als 1.250.000 EUR.

Im Falle von operativen Ressourcen beträgt die Ausfallbürgschaft 60 Prozentpunkte der Anleihe. Sie stellt dem Darlehensnehmer nach Überprüfung durch die Garantiebank eine Ausfallbürgschaft zur Verfügung. Auf Basis des Engagements der Garantiebank genehmigt die Geschäftsbank den kompletten Anleihebetrag. Die Darlehensnehmerin ist gegenüber der Bank für den Gesamtbetrag des Darlehens (500.000 Euro) haftbar. Der Garantiestelle gegenüber der hauseigenen Bank ist mit 80 Prozentpunkten des vom Entrepreneur nicht besicherten Kreditbetrags (80% von = 450. 000 EUR = 360. 000 EUR) verantwortlich.

Nehmen wir an, dass das Projekt des Schuldners unerwartet fehlschlägt und das Unternehmensinsolvenz eintritt. Die Hausbank beendet in diesem Falle das Darlehen und bittet den Darlehensnehmer, den gesamten Betrag zu erstatten. Dabei benachrichtigt die BayernLB auch den Garanten - in diesem Falle die Bürgschaftsbank - über die Inanspruchnahme der Garantien, wenn vom Darlehensnehmer nichts mehr zu erhalten ist.

Dies ist in der Regel im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der Normalfall. Somit setzt die Geschäftsbank die Verwertung der Kreditnehmersicherheit (50.000 Euro) ein. Gegenüber dem Restbetrag übernimmt sie nach abzüglich des Verwertungserlöses nun die Ausfallbürgschaft der Garantiebank in Hoehe von 80 v. H. des Restbetrages (= 360.000 Euro).

Der Verlust des Betrags, für den die Garantie in Anspruch genommen wurde, geht zu Lasten der Garantiebank. Mit der Ausfallhaftung kann die Bank ihr Ausfallrisiko reduzieren, das durch das Insolvenzverfahren über das Kreditvermögen des Schuldners teilweise abgedeckt sein könnte. Auch für den Darlehensnehmer reduziert eine Ausfallgarantie das verbleibende Residualrisiko erheblich.

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