Auflösungsvereinbarung Arbeitsvertrag

Aufhebungsvereinbarung Arbeitsvertrag

Auftraggeber und Arbeitnehmer erklären, dass sie keine gegenseitigen Ansprüche mehr aus dem gekündigten Arbeitsverhältnis haben). Rechtstexte Isabelle Ineichen arbeitet als Disponentin für ein Fotounternehmen. Als sehr innovative Mitarbeiterin trägt sie oft wertvolle Ideen in die Gespräche mit dem Management ein. Isabelle Ineichen hat vor einigen Monaten einen neuen Vorgesetzten, Ernst Eggli, erhalten. Isabelle Ineichens viele Innovationsvorschläge sind ihm ein Räuber.

Isabelle Ineichen ist an ihrem Arbeitsplatz immer unzufriedener. Eines Tages bittet Ernst Eggli Isabelle Ineichen, in ihr Büro zu kommen. Gleichzeitig bietet er ihr einen Aufhebungsvertrag an. Dazu gehören neben den Kündigungsbedingungen eine Entschädigungszahlung in Höhe eines Monatslohns, ein Outplacement in Höhe von CHF 5'000 und eine Freistellung während der Kündigungsfrist.

Sollte Isabelle Ineichen es versuchen? Ein Aufhebungsvertrag sollte vor der Unterzeichnung sorgfältig geprüft werden. Ein solcher Vertragsabschluss wird nur dann empfohlen, wenn er Vorteile gegenüber einer Beendigung bietet, die der Arbeitnehmer bei einer ordentlichen Beendigung nicht gehabt hätte. Der Abschluss einer Aufhebungsvereinbarung ist nicht ratsam, wenn sie einen Verzicht auf die Kündigungsfrist enthält.

Verzichten Sie grundlos auf die Kündigungsfrist, kann die Arbeitslosenversicherung dies mit bis zu 60 Einstellungstagen ahnden. Mit der Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages verliert der Mitarbeiter den Schutz der Sperrfrist bei Krankheit und Unfall. Die Arbeitgeber sind daher in der Regel sehr an Aufhebungsverträgen interessiert - lange Krankheitstage von entlassenen Mitarbeitern werden verhindert).

Der Aufhebungsvertrag sollte daher grundsätzlich mindestens einen monatlichen Lohnausgleich für den Verlust des Sperrfristenschutzes enthalten. Es ist auch ratsam, in einer Aufhebungsvereinbarung ausdrücklich anzugeben, welche Partei die Kündigung ausgesprochen hat. Andernfalls könnte die Aufhebungsvereinbarung von der Arbeitslosenversicherung als selbständige Erwerbstätigkeit qualifiziert werden, was wiederum zu Einstellungstagen führen würde. Für Isabelle Ineichen wäre es sinnvoll, den vorgeschlagenen Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen, zumal Outplacement ihr bei der Arbeitssuche professionell helfen und die Zeit für die Arbeitssuche nutzen könnte.

Hoffentlich findet sie bald einen Arbeitgeber, der ihre Innovationsfähigkeit schätzt. Weitere wichtige Punkte, die in der Aufhebungsvereinbarung geregelt werden sollten, sind unter anderem: Auszahlung von Rest- und Überstundensalden, Koordination von Urlaub und Arbeitssuche (muss der Arbeitnehmer das Gehalt, das er bei einem neuen Arbeitgeber verdient, auf die aktuellen Gehaltszahlungen seines alten Arbeitgebers anrechnen?), Arbeitszeugnis, dreizehnter Monatslohn, Bonus, Wettbewerbsverbot, Bilanzklausel (übliche Klausel in einem Aufhebungsvertrag, in dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer erklären, dass sie keine gegenseitigen Ansprüche aus dem gekündigten Arbeitsverhältnis mehr haben).

Ein Aufhebungsvertrag ist immer unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls zu überprüfen.

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