Abfindungshöhe Aufhebungsvertrag

Abgangsbetrag Kündigungsvereinbarung

Kündigungsvereinbarung - geschicktes Eingehen von Abfindungen Für Unternehmer und Angestellte ist die Aufhebungsvereinbarung eine echte Entlassungsalternative. Weil ein Aufhebungsvertrag oft vom Auftraggeber offeriert wird und der Mitarbeiter nicht zur Unterschrift gezwungen ist, bietet mancher Unternehmer in dem Aufhebungsvertrag eine Aufhebung an. Damit soll der Mitarbeiter davon überzeugt werden, den Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen und damit auf einen eventuellen Entlassungsschutz zu verzichtet werden.

Da eine solche Aufhebungsvereinbarung beträchtliche Konsequenzen hat, ist es am besten, vor der Unterzeichnung einer solchen Vereinbarung eine diesbezügliche Stellungnahme von einem Arbeitsrechtler einzuholen. Weil die Frage der eventuellen Abfindungshöhe im Aufhebungsvertrag immer eine Frage der Verhandlung ist, empfiehlt es sich auch hier, einen Rechtsanwalt zu konsultieren. Eine Pflicht des Auftraggebers, die Aufhebungsvereinbarung mit Abfindungszahlung zu offerieren, besteht nicht.

Hat der Auftraggeber dies jedoch an den Tisch gelegt, hat er in der Regelfall die Absicht, den Kuendigungsschutz und eine mögl. Klage auf Kuendigungsschutz zu umfahren. Daher kann der Mitarbeiter durchaus in der Lage sein, Abfindungen zu verlangen und zu empfangen. Es gibt auch keine gesetzlichen Bestimmungen zur Abfindungshöhe, aber eine Faustformel lautet, dass die Abfindungshöhe zwischen 0,25 und 1,0 Monatslöhnen pro Jahr der Beschäftigung liegt.

Da diese Kalkulation jedoch sehr überschlägig und nicht von Fall zu Fall ist, empfiehlt es sich für den Mitarbeiter oft, einen Rechtsanwalt um Beratung zu bitten. Anschließend untersucht ein Arbeitsrechtler den Rechtsschutz des Anstellungsverhältnisses, der Auskunft über die eventuelle Abfindungshöhe gibt. Sämtliche Sachverhalte wie die Laufzeit des Anstellungsverhältnisses und die genaue Begründung der Aufhebungsvereinbarung sind zu prüfen, um das unterbewertete Anstellungsverhältnis nicht zu kündigen.

Wenn Sie mit Ihrem Dienstgeber einen Aufhebungsvertrag abschließen, haben Sie die Möglichkeit, Ihr Dienstverhältnis zu kündigen, weshalb Sie mit Einschränkungen in Gestalt einer Sperrfrist für Arbeitslosenunterstützung von in der Regelung drei Monaten gerechnet werden können. Um so mehr ist es wichtig, eine geeignete Regelung für Aufhebungsverträge zu verhandeln. Eine Entschädigung kann unter anderem aufgrund einer Gerichts- oder Außerberufslösung, im Falle einer Auflösung aus betrieblichen Gründen oder aufgrund eines Tarifvertrages oder Sozialplans gezahlt werden.

Es ist daher wichtig, in Rechtsfragen im Zusammenhang mit Abfindungen immer einen Arbeitsrechtler zu konsultieren und sich ausführlich über die Rechtsmöglichkeiten und -folgen zu unterrichten.

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